Zoom H4 mit dem Superlux HMC 660 X?

Habt Ihr Erfahrungen, ob und wie gut die oben genannt eKombi für das Podcasten ist und funktioniert das theoretisch auch mit Studio link? Ich nehme recht viele Podcasts mit max 2-3 Teilnehmern auf. Bisher via Skype und suche nach einer Alternative, die klanglich einfach besser ist

'N Abend Otti.
Dein o.g. Setup funktioniert so für lokal bis zu zwei Persoben (zwei XLR-Eingänge) und dann beliebig viele Studiolink Zuschaltungen.
Das Zoom dient, wenn du es an den Rechner hängst, tatsächlich nur als Audiointerface.
Du kannst dann Studiolink als Standalone oder in Reaper nutzen, wie du bisher Skype nutzt. Nur halt ohne Latenz und in ordentlicher Qualität.

Das Setup halte ich für sehr sinnvoll, wenn du dir sicher bist, dass du nie mehr als zwei Personen vor Ort haben wirst. Ansonsten empfiehlt sich das teurere Zoom H6 oder das billigere Behringer U-Phoria 404, das aber dann mit etwas Bastelarbeit verbunden ist.
Zu beidem findest du hier viel im Sendegate.

Ich habe ein ähnliches Setup. Nur meine Mikros sind … andere. :wink:
Das geht. Allerdings kann man den Zoom nur mit 48 kHz und 16 Bit benutzen, bei dem Mikro ist das aber wohl eher nebensächlich.

Deine Idee funktioniert also gut und ist brauchbar. Wie schon von @StillesOe gesagt, funktioniert Studiolink offenbar genau so gut wie Skype nur in guter Qualität und ohne Echocanceling.

Um die ALternative für SKype zu bekommen, muss ich dann nur ulraschall oder + reaper nutzen? Bin für die einfachste Variante dankbar … und dann muss der Zoom H4 an den Rechner angeschaltet werden. Gitl es da etwas zu beachten?

Ultraschall ist eine Erweiterung/Anpassung von Reaper. Das heißt zuerst Reaper installieren und dann die Ultraschall Installation durchführen: http://ultraschall.fm/install/

Ultraschall bringt StudioLink dann als Plug-in direkt mit:

Bin da zu blöd :wink:

Koennt ihr mir noch mal sagen, wie ich die standalone Version von studiolink nutzen kann.

Wie kann ich das am schnellsten nutzen?

Zoom h4n
Xlr Mikro
MacBook Air

Die Standalone lädst du einfach runter und führst diese aus -> https://doku.studio-link.de/standalone/installation-standalone.html.
Dann geht ein Webinterface auf und es wird dir eine ID angezeigt, das ist dann deine “Telefonnummer”.

ABER: Zum aktuellen Zeitpunkt lässt sich in der Standalone nur die lokale Spur Aufzeichnen, das bedeutet deine GesprächspartnerInnen müssen auf jeden Fall auch aufzeichnen und dir im Anschluss diese Spur schicken (klassischer Double-Ender). Im Moment eignet sich die Standalone Version auch nur für 1:1 Situationen, mehrere GesprächspartnerInnen lassen sich damit aktuell nicht gleichzeitig anrufen.

Daher ist es eigentlich wie schon beschrieben besser Ultraschall für die Aufzeichnung zu verwenden und nur deine Gäste verwenden die Standalone Versionen.

Kleine Ergänzung

Wuerde gerne Interviews mit anderen Partner anstelle Skype führen. Was muss ich genau machen, was der Partner.

Freue mich ueber anleitung fuer Technik idiot ;(

Ultraschall muss jetzt irgendwie her :wink:

Könnt ihr mir hier helfen. Macht es Sinn mein Zoom H4N mit einzuschlten oder per USB Mikro direkt ins MacBook Air? Wie muss ich bei meinem Setup vorgehen

Zoom H4N
XLR Mikro
Macbook Air
Ultraschall

oder Alternativ

USB Mikro
Ultraschall

kann mir hier keiner helfen oder einen Tutoris zeigen, wo man das genau sehen kann?

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Bin zwar selber anfänger, aber mein Ansatz ist folgender:
Computer an,
Reaper+Ultraschall drauf,
Zoom per USB an den Rechner,
Mikrofon/Headset an Zoom,
alles korrekt verschalten in Ultraschall (Routing Tutorial von Ralf ist Gold wert)
Los legen.

Eigentlich relativ simpel. Ich würde eher den Zoom benutzen, weil du dann beide Eingänge separat ansteuern kannst, als ein einzelnes USB Mikro, das weniger Flexibilität zulässt.

Und ansonsten: Tutorials gucken, wie oben beschrieben. Die sind alle sehr hilfreich und schneller erklärt wirst du es kaum irgendwo finden.

Wenn du wirklich nur ein Sprecher bist bei der Aufnahme, kommt es eher auf das Mikro an. Das nehmen, was für dich besser klingt und in der Handhabung leichter ist.
Sobald aber ein zweites Mikro dazu kommt, musst du zwangsläufig das Zoom-Setup benutzen.

Wenn du mehr Hilfe brauchste, kannst Du Dich ja an die Podcastpaten wenden…

Gruß fairsein

Wohlwissend, dass ich hier unter Podcastern bin, aber:
Es kommt immer auf das Mikro an.
Danach reden wir über den Vorverstärker und dann über den A/D-Wandler.
Alles andere sind Kompromisse, die durch das Budget bedingt werden.

So ganz am Rande: Je mehr Sprecher in einem Raum in eigene Mikrofone sprechen, um so höher müssen die Anforderungen an a) die Mikrofone und b) den Rest der Signalkette sein (von der Raumakustik mal ganz abgesehen).

Und mal so ganz allgemein: Ich weiß ja, dass ihr alle wahnsinnig auf das Zoom H6 abfahrt (keine Sorge, ich habe selber ein H5), aber ich kann mich einfach nur wundern, dass keiner den Mut hat, mal ein Plädoyer für ein ordentliches Interface - gibt es ja auch mehrkanalig - sowie für günstige und dennoch qualitativ amtliche Handheld-Mikrofone zu halten.
Als hättet ihr Angst, euch mit Pest und Cholera zugleich anzustecken.

Die oberste Regel jeder - jeder! - Aufnahme lautet:

Was man bei der Aufnahme versaut, kann man hinterher fast gar nicht mehr oder nur noch begrenzt wieder geradebiegen.
Aus diesem Grund sollte das Hauptaugenmerk stets auf der möglichst sauberen Aufnahme liegen - und hier spielt die Wahl der richtigen Hardware eine enorm wichtige Rolle.

Aber wie ich zu Beginn bereits schrub™:
Ich bin hier unter Podcastern (und predige vermutlich zur falschen Gemeinde) - da muss jeder von euch selber herausfinden, wir wichtig ihm die hörbare Qualität ist und wie viel Wert er darauf legt.

Ich versuche mal eine Kurzfassung:

  1. Viele PodcasterInnen machen die Erfahrung, dass durch den Einsatz von Headsets sehr intensive Gespräche entstehen. Es geht eben nicht nur um den perfektesten Klang, sondern auch um die Gesprächsatmosphäre. Und da ist es eventuell von Vorteil, wenn man mit einem ordentlichen Kondensator-Headset keinerlei “Mikro-Disziplin” oder Erfahrung benötigt, sondern die Technik schlicht vergessen kann und dennoch einen mehr als amtlichen Sound erhält (DT297 oder HMC660 vorausgesetzt). Bei den Wikigeeks lümmelten wir uns zu viert quer in unserem Wohnzimmer über verfügbare Couchs und Sessel - das war komplett tiefenentspannt, und hatte dennoch guten Sound.
  2. Ich habe vor einem Jahr - im Kontext meines großen Mikro-Tests - mal einen Vergleich gemacht mit meinem DT297 an sechs verschiedenen Interfaces, reichen von 39 € XENYX bis hin zu 2.000 € Yamaha. In einem Blindtest war keiner, aber auch wirklich gar kein Unterschied zu hören. Und das VOR einer bei uns üblichen weiteren Verarbeitungskette wie Auphonic. Bei dynamischen Mikros sieht das anders aus, dort spielt Rauscharmut etc. eine ganz andere Rolle. Aber wenn man eben 1) will, spielt das Interface nachweislich exakt gar keine Rolle. Ich habe die Aufnahmen noch rumliegen und hier nicht publiziert, weil es eben stinklangweilig war ohne jeden Unterschied. Wenn also jemand behauptet, dass Vorverstärker und A/D Wandler bei einem DT297 einen hörbaren Unterschied produzieren: liebend gern hier mit Soundbeispielen vorlegen. Bis dahin verorte ich dass im Bereich des Kabelklangs bei HiFi.

Nochmals: natürlich wirst du mit guten Hand-Mikros einen marginal besseren Klang erzielen.
Aber für die meisten Leute hier: keinen besseren Podcast, da siehe 1.

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Ght schon los. Wenn ich den Reaper lade, fehlt die Rubrik Podcast bei mir im Menü ;(

Ich verweis’ da immer gerne auf den Thread “Headset & Mikro Vergleich”. Oder zuletzt die Diskussion, wie man am besten Interviews aufnimmt.

Der Vorteil an den Zooms ist halt, dass die sowohl als Mobilrecorder als auch als Audio-Interface funktionieren. Allerdings wollen die jedes Mal umgestellt werden, wenn die am PC laufen sollen. Sucks. Dafür funktionieren sie auch durch einfaches Umstellen der Phantomspannung mit den manchmal überraschend guten HMC660x Headsets - wenn letztere nicht gerade einstreuen.

GIGO - Garbage In - Garbare Out. Gilt auch für GeBRRRRZTL. Ganz besonders für solches. Daher habe ich mein HMX660x wieder verkauft. Kein anderes meiner “amtlichen” Mikros macht so viel Müll.

Ein “richtiges” Mikro braucht halt “richtige” Mikrodisziplin. Bei einem Headset bleibt mein Mikro immer am selben Fleck (relativ zum Mund) und ist so einfacher wenn man gleichzeitg noch andere Dinge tut oder unerfahren ist. Auch ein noch so gutes Mikro hilft nicht, wenn man dauernd den Mund wegdreht. Das ist zwar die Schallwandlertechnik vielleicht geil, aber die Nutzung versaut die Aufnahme. Auch für die Nutzung gilt das GIGO-Prinzip. Ähnlich klingt ein falsch positioniertes Headset-Mikro auch schnell vadernd - und dann für die gesamte Aufnahme…

Ich selber bevorzuge für mich - einsatzabhängig - mein Nackenbügelmikro beyerdynamic TG H34c oder das klassische Shure SM58 im Studio, das AKG C1000 in Hyperniere für Reportage-Interviews. Im Studio nehme ich mein Mackie Onyx Blackjack (2kanal USB-Interface), unterwegs das Zoom H2n (für Interviews) oder das H6 (für Interviews in lauten Umgebungen oder für mobilen Mehrkanal).

Ein Zoom H6, ein kleiner Kopfhörer-Amp und 4 Headsets ist halt schon schick kompakt und mobil.
Taugt aber für Mix & Aufnahme von Live-Events so ziemlich gar nicht, und nervt als dauerhaft installiertes Audio-Interface durch das notwenige Umkonfigurieren nach jedem Neustart. Also täglich.

Lockere Gespräche? Entweder einfach mit einem H2n auf dem Tisch (und viel Raumklang) oder über Nackenbügelmikros aufgenommen - einfach weil bequem und natürlich, so dass man die Aufnahmesituation schnell vergessen und sich auf die Unterhaltung konzentrieren kann. Nachbearbeitet wird eh’ später. Daher nehme ich in solchen Situationen auch gerne mit dem H6 auf, weil unauffällig und wenig fehleranfällig in der Bedienung…

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sorry meine extentions als menü nicht zu sehen

Das ist ein Zeichen dafür, dass der Ultraschall-Installer nicht durchgelaufen ist. Hast du die Installations-Anleitung hier Schritt für Schritt befolgt:
http://ultraschall.fm/install/
?
Auf der Meta-Ebene glaube ich zu erkennen, dass Reinnerden in Technik dir gerade nicht so ganz viel Spaß macht. Dann ist Ultraschall vielleicht wirklich nicht das Richtige für dich, und du solltest dich vielleicht eher bei Lösungen wie MixLR umschauen?
Oder auch Hindenburg. Auch wenn Du jemand findest, der dir alles perfekt einrichtet: früher oder später wird der “Eltern-Effekt” eintreten: irgendein Detail ändert sich oder du vergisst etwas, und hast dann keine Ahnung, wie man das korrigiert und Frust ist garantiert.
Spaß hat man mit Ultraschall, wenn man sich ein paar Tage damit und den Videos beschäftigt, und sich sagt "ich erweitere mein Skill-Set um Audioschnitt und -Produktion. Für “mal eben ohne viel Nachdenken meinen ersten Podcast starten” ist es wohl -leider- nicht das richtige Werkzeug.

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