Patreon vs. Steady vs PayPal?


#1

Als wir für unseren 90s Podcast eine Episode über “Serien der 90er Jahre” aufnahmen, kam uns in den Sinn, diese Episode mit den Titelmusiken / TV Themes im Hintergrund als kurze Einspieler zu untermalen.
Die GEMA-Lizenzen für Podcaster sind für Leute, die das Podcast als Hobby betreiben, aber wirklich ziemlich happig.
Angenommen wir würden eine Podcast-Episode aufnehmen, in denen wir 5 Titelmusiken einspielen wollen, dann würde es uns ca. 130 Euro an GEMA-Lizenzen kosten, wenn die Episode ein Jahr online auf dem Server bleiben soll.
Darum kam uns die Idee, ob man den Podcast nicht ein wenig monetarisieren kann, um solche Episoden und andere Ideen zu realisieren, oder auch um Unkosten für die Anschaffung von besserer Aufnahmetechnik vielleicht ansatzweise zu decken.
Daher nun meine Frage: Wie macht ihr das?
Wie sind eure Erfahrungen mit Patreon? Ist vielleicht das deutsche Steady besser? Oder reichen nicht auch Spenden via PayPal aus? Oder sollte man gar, wie z.B. der Lila Podcast, gleich alle 3 Varianten (Patreon + Steady + PayPal) seinen Hörern zu Verfügung stellen?
Und wie muss man hinterher bei der Einkommens-Steuererklärung mit den Einnahmen aus solchen Maßnahmen verfahren?

Ich habe jetzt einfach mal auf Patreon eine Seite aufgesetzt, findet sich hier: https://www.patreon.com/90sPodcast
Ansonsten gibt es uns auch hier auf unserem Blog: http://www.h2m-blog.de/
Facebook: http://fb.me/90sPodcast
Twitter: https://twitter.com/90s_Podcast
direkter RSS-Feed: http://1lzg0dn.podcaster.de/90s-Podcast-90er-Jahre-Nostalgie.rss

Ich habe natürlich schon die Suchfunktion bemüht, aber in den Threads ging es entweder allgemein um die Vermessung von Podcasts bei Patreon oder um Uralt-Threads bzgl. Flattr. Aktuelle, direkte Erfahrungen hab ich in den Threads unter den Stichworten kaum bis keine gefunden.
Falls ich irgendwo einen solchen Thread übersehen haben sollte, weißt mich gerne darauf mit einem Link hin! :slight_smile:

Beste Grüße aus Berlin

Hendrik


Das große Sendegate-FAQ
#2

Ich finde diese Platformen ganz schlimm. Die nehmen einfach viel zu hohe Gebühren. Am Besten fänd ich die Überweisung. Warum nicht einfach das Konto angeben? Dann kann ich Geld senden ohne Verlust.

Werde jedenfalls nie bei Patreon oder so Geld abgeben. Finde ich gar nicht gut.


#3

Ich könnte mir vorstellen, dass sowas wie Patreon / Steady oder auch PayPal unter anderem deshalb so beliebt sind, weil nicht jede/r Podcaster - vor allem solche, die den Podcast als Hobby gestartet haben - gerne aus Sicherheitsgründen öffentlich seine Kontonummer ins Internet stellen oder fremden Leuten zuschicken mag.
Man weiß ja heutzutage nicht, ob damit nicht Schindluder getrieben wird. Diese Plattformen stellen dann als Mittelsmann eine gewisse Seriosität sicher, dafür behalten sie eben einen Teil der Spenden als Gebühren ein, aber schließlich fungieren sie so als Dienstleister.
Das zumindest meine Beweggründe, warum ich lieber PayPal oder Patreon und Co. nutze, als direkt meine Kontonummer irgendwo online zu stellen / preiszugeben.


#4

Die Sorge kann ich nicht nachvollziehen. Kontoverbindungen werden doch tagtäglich überall öffentlich zugänglich gemacht. Auf nahezu jeder Rechnung findest du auch die Kontoverbindung. Man gibt Paypal ja auch seine Kontodaten.

Was höchstens passieren könnte, wäre ein Einwand der Bank. Wenn viele Einzelspenden auf das Konto eingehen.


#5

Nun, ein weiteres Szenario wäre, dass unberechtigte Lastschriften stattfinden. Man kann Konten (meinem Wissen nach) generell gegen Lastschrift sperren, aber dann können aber auch keine Telefonunternehmen, Stromlieferanten etc. Beträge einziehen.

Hier ggf. optional ein separates Konto für “Spenden” einrichten und dieses dann gegen Lastschriften sperren. Dann spräche mMn nichts dagegen, die Daten auch zu veröffentlichen. Alle Optionen anzubieten halte ich für sinnvoll.

Manche mögen vielleicht nicht überweisen, sondern den einfachen Weg nutzen mehrere Projekte auf einem Weg wie Steady & Co. zu unterstützen und diese Unterstützung darüber zu verwalten. Andere nutzen gern und oft PayPal etc.


#6

Unberechtigte Lastschriften sind aber kein großes Problem soweit ich weiß. Die Banken haben da Sicherungsmaßnahmen. Weil du das Geld ja zurück bekommst von der Bank, wenn die das ohne deine Zustimmung rausrücken. :wink:


#7

Ja, man bekommt das Geld in der Regel zurück bzw. hat eine Widespruchsfrist. Dennoch hat man einen gewissen Aufwand. Wenn diese Lastschriften z.B. automatisiert angegangen werden und viele Kleinbeträge etc. durch zig Lastschriften durchgeführt werden, ist das sicherlich nichts, was man gerne haben mag. :wink:


#8

Ja, wenn! Aber wie oft passiert das schon? Doch eben sehr selten, oder?


#9

Belastbare Zahlen habe ich auf die schnelle leider nicht finden können die in die eine oder andere Richtung gehen. Das was ich gefunden habe wirft soweit ich das verstehe EC-Karten Betrug und Lastschriftbetrug zusammen in einen Topf. Ich hätte aber auch ein Problem damit das Risiko einzugehen.

Bonusfrage: Prüft ihr wirklich eure Kontoauszüge (auch bei euren Privatkonten) regelmäßig auf unerlaubte Abbuchungen? Ich (Asche auf mein Haupt) tue das definitiv nicht.

Ich beschreibe mal meine persönliche Erfahrung als Konsument zu dem Thema: Wie wahrscheinlich der eine oder andere auch höre ich viele Podcasts und unterstütze zu wenige aber wenigstens ein paar.

Flattr

War jetzt hier nicht direkt gefragt, aber das ist aus meiner Konsumentensicht tot. Ohne Integration in die Podcatcher funktioniert das für mich nicht. Ich gehe nicht auf die Website des Angebots um dann jede Folge nochmal manuell zu Flattrn.

Auch die Umstellung bei der sie dann mit der Bank gepartnert haben um (ich hoffe ich erinnere mich richtig) Money Agent zu werden, die Tatsache, dass ich dann ein “virtuelles Konto” habe hat bei mir damals einen komischen Beigeschmack gehabt. Die Partnerschaft mit Adblock Plus hats nicht besser gemacht.

Angefühlt hat sich das für mich persönlich auch nie richtig. Als Konsument möchte ich, das wenn ich dem Produzierenden etwas in den Hut werfe er das auch merkt. Flattr war immer so sehr auf Micropayment ausgelegt das sich das nie so angefühlt hat als würde ich zu etwas beitragen.

Direktüberweisung:

Ich kann nicht erklären warum, aber eine Direktspende oder ein Dauerauftrag setzt bei mir ein massives Vertrauens in den Podcastenden voraus. Der einzige der das bei mir bisher geschafft hat war Holgi mit Wrint. Einen Dauerauftrag einzurichten fühlt sich halt so erwachsen an.

Auch hier stellt sich inherent kein Gefühl dafür ein, dass ich an irgendwas “Teilhabe”.

Patreon:

Versteht mich nicht falsch, ich bin auch kein Fan der Plattform an sich. Das Patreon da von dem Geld das ich quasi zweckgebunden ausgebe abzieht um sich zu finanzieren ist nicht toll. Ich will wie jeder hier das wenn ich einen Fünfer spende auch ein Fünfer ankommt.

Aber: Die machen auch vieles gut. Viele Patreon-Seiten machen transparent wofür das “Mehr” an Geld benötigt wird. Es animiert die Leute offensichtlich mehr zu spenden wenn sich noch irgendwelche “Perks” dahinter verbergen.

Ich kann mir prinzipiell keine Lösung vorstellen, die nicht einigermaßen das Patreon-Modell kopiert, die ein Wachstum erlaubt die wir teilweise bei den Internatiolen Podcasts zu sehen ist. (The Glasscannon Podcast ist in ich glaube einem halben Jahr auf über 10k gestiegen) weil der Anreiz da war und die Unterstützenden ein Ziel hatten.

Ist jetzt wie gesagt nur meiner persönliche Einschätzung.


#10

Zum einen: Bei Steady fallen viele Dinge an. 19% Mehrwertsteuer bei der Transaktion eurer Hörer zu Steady. Weitere 7% Mehrwertsteuer bei der Transaktion von Steady zu euch. Steady behält selbst nochmal 10%. Wenn ihr 130 Euro für Musik braucht, müsstet ihr rund 200 Euro einsammeln.

Zum anderen: Richtet euch ein Tagesgeldkonto ein. Das gibts meisten zum normalen Konto dazu. Das hat nur ein Referenzkonto, ihr könnt die IBAN einfach veröffentlichen. Dann bleibt mehr von den Einnahmen auch tatsächlich bei euch…


#11

Hier aber auch aufpassen und unbedingt vorher mit der Bank sprechen. Je nachdem bei welcher Bank das Konto liegt sind Einzahlungen auf ein Tagesgeldkonto die nicht vom Referenzkonto kommen nicht so gerne gesehen.


#12

Was man bei Patreon auch beachten muss, man ist vom Euro-Dollar-Wechselkurs abhängig und die Möglichkeiten der Bezahlung sind eingeschränkt. In den USA ist alles auf Kreditkartennutzung ausgelegt. In Deutschland ist das für viele Leute eine Hürde. (In den USA in Wirklichkeit auch, Stichwort: “financially underserved consumers”.)

Es gibt auch Memberful, oder? Das ist der Dienst, den Philip Banse für das Küchenstudio verwendet.


#13

Für den Rasenfunk habe ich ein Konto bei fidor angelegt, das ohne alle Gebühren auskommt und perfekt für die vielen kleinen Überweisungen ist. Die Patreon-Überweisung landet auch dort und so kann man ganz gut die Umsatzsteuervoranmeldung machen (lassen). Patreon führt selbst ab, die sonstigen Einkünfte hat man ja mit eigenem Konto leicht im Blick.

Perspektivisch würde ich Patreon gerne durch Überweisung ersetzen (ca. 84% der Spende kommen an vs. 100% der Spende kommen an), ohne aber darauf zu verzichten, die UnterstützerInnen kontaktieren zu können für Specials, Dankeschöns, usw. Wir werden deshalb vermutlich bald die UnterstützerInnen bitten, sich bei uns zu “registrieren”. Ziel ist v.a. von den Überweisern eine Mailadresse zu bekommen, über die man Kontakt halten könnte. Wenn sie das nicht wollen: Auch alles cool, aber die Möglichkeit hätte ich eben gerne. Wenn das alles live ist und funktioniert, werde ich hier darüber berichten, aber vielleicht in einem eigenen Thread.


#14

Ich habe das alles neulich mal durchgerechnet und das Ergebnis war, dass von den ursprünglichen Spenden sowohl bei Patreon und Steady (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) am Ende nicht mehr als 70% der Spende beim Empfänger ankommt. Das ist einer der Gründe, warum ich diese Plattformen nicht benutze.

Ein weiterer Grund ist, dass diese Plattformen wenig Mehrwert bieten (letztlich wird nicht mehr gemacht, als Geld zu mir zu routen, das kann ich auch ohne die) und darüberhinaus potentiell Arbeit machen. Besonders bei Patreon ist man gewzungen, auf deren Platform noch mal auf den eigenen Content hinzuweisen, was am Ende auch noch von meiner eigenen Webpräsenz ablenkt und ggf. Suchergebnisse einschränkt.

Dazu kommt, dass diese Plattformen letztlich von mir profitieren. Dass Leute über diese Plattformen mich finden und dann unterstützen, halte ich für ein Märchen. Die Wahrheit ist doch, dass ich meine Unterstützer zu denen schicke und damit selbst einen Man-in-the-middle installiere, den ich letztlich gar nicht brauche.

Direkte Spenden über SEPA sind DEUTLICH günstiger. Bei Privatpersonen bleiben 100% der Spende erhalten (mit der Einschränkung, dass man ein Girokonto haben muss, dass nicht noch pro Buchung Gebühren verlangt, das kriegt man aber).

PayPal ist im Prinzip okay, aber für niedrige Beträge unter 100 EUR sind die Gebühren auch extrem hoch.

Die folgende Tabelle schlüsselt das je nach Höhe der Spende auf. Die Prozentzahlen sind mit Vorsicht zu geniessen, da sich bestimmte Kosten (vor allem die Kosten der Zahlungswege) nur in einem bestimmten Rahmen testen lassen (z.B. sinken PayPal Gebühren geringfügig, wenn mehrere Spenden gebündelt werden können, was aber nur selten und in eingeschränktem Umfang vorkommen dürfte).

Ich plane das ganze im Rahmen der SUBSCRIBE 9 mal genauer zu erklären und aufzuschlüsseln.


#15

Weiteres Problem speziell bei Steady ist das rechtliche Modell, mit dem die Zahlungen von Spendern eingetrieben werden. Denn die Zahlung der Spender und die Weiterreichung der Beträge an den Empfänger sind rechtlich entkoppelt.

Steady bietet lediglich eine “Lizensierung der Inhalte” als Dienstleistung an, für die dann Geld genommen wird. Deswegen verliert man hier auch bereits 19% Umsatzsteuer, die dann komplett verloren sind.

Problematisch halte ich das Modell nicht nur weil dann keine Spendenbestätigungen mehr möglich sind (bei Organisationen wie Vereinen, die eine entsprechende Gemeinnützigkeit nachweisen können), sondern vor allem weil hier “Inhalte” lizensiert werden.

Denn: wie sieht diese Lizenz genau aus? Welche Rechte werden erworben? Was passiert, wenn in einem Monat keine Inhalte geliefert werden? Entsteht hier ein Rechtsanspruch? Wer kann den im Zweifel bei wem geltend machen? In wie weit steht diese Lizenz im Wiederspruch zu den eigenen Lizenzen oder verwendeten Werken Dritter? Alles unklar.

Patreon wiederum ist extrem untransparent in seinen Zahlungswegen, liefert keine ordentlichen Belege für das Finanzamt, zieht aber auch (wie Steady) schon mal pauschal 19% Umsatzsteuer ab, die man selbst dann nicht geltend machen kann, wenn man selbst Umsatzsteuer-abzugsberechtigt ist.

Das sind alles Faktoren, die man ignorieren kann, klar. Aber letztlich sind das alles potentielle Grauzonen, die Rechtsunsicherheit schaffen, was nun wirklich das letzte ist, was man gebrauchen kann, wenn man Einnahmen aus Spenden generiert.

Ein SEPA-Dauerauftrag oder direkte Zahlungen via PayPal sind in dieser Hinsicht eindeutig und verhältnismäßig einfach zu deklarieren. Sicherlich steigt der Buchungsaufwand für eine ordnungsgemäße Buchführung, aber das ist nichts, was mit man nicht mit einer ordentlichen Homebanking-Applikation brauchbar automatisiert bekommt.


#16

Noch eine Anmerkung zu Flattr: Flattr ist der einzige Dienst, der sich als Money Agent registriert hat und damit diesen unsäglichen Abzug von Umsatzsteuer von Spenden umgeht. Die 10% Gebühr sind daher fix, die Rechtslage ist damit auch klar.

Derzeit nimmt Flattr übrigens gar keine Gebühr, da sie das bis zum geplanten (und wohl auch demnächst stattfindenden) Relaunch eingestellt haben.

Die Idee von Per-Item-Flattr-Buttons ist sicherlich tot (dafür haben die großen Plattformen gesorgt) und das Auto-Flattr läuft nur in der Android-Welt. Einzig die Button-Subscriptions sind sinnvoll, leider hat das Flattr selbst noch nicht begriffen und lässt sich in meinen Augen sinnloserweise von Patreon die Butter vom Brot nehmen.

Trotzdem ist es aus finanzieller und rechtlicher Hinsicht und meiner subjektiven Perspektive die einzige seriöse Plattform, die die Spender und Empfänger nicht bescheisst. Wenn sie jetzt noch ordentliche Kontoauszüge nachliefern (das wird wohl mit dem Relaunch kommen, auch rückwirkend), ist man da auf jeden Fall auf der sicheren Seite.


Das YouTube / Netflix für Podcasts
#17

Habt ihr euch mal Acast angeschaut? Die scheinen ja eine Art Monetarisierung für Podcaster anzubieten à la YouTube oder eben auch wie Patreon mit Premium-Content.
Allerdings trotz sitzt in Schweden sieht es alles noch sehr auf den englischsprachigen bzw. amerikanischen Markt ausgerichtet (wohl nicht ohne Grund, da Podcasts in den USA ja zur Zeit einen großen Boom erleben).
Ob sie auch deutschsprachige Podcasts nehmen, kann ich an Hand der Website spontan nicht erkennen.
Sie wollen wohl langfristig gerne eine Art YouTube für Podcasts werden, aber ob das gelingt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Generell scheint eine Art YouTube für Podcasts ja immer noch zu fehlen, aber Diskussionen dazu vielleicht in einem anderen Thread.

Acast: https://www.acast.com/podcasters


#18

Habe hier dazu mal einen eigenen Thread über “Das YouTube / Netflix für Podcasts” eröffnet, damit dieser hier nicht mit Diskussionen über ein mögliches “YouTube für Podcaster” geflutet wird.


#19

Wäre GoCardless evtl. eine Variante um es den Hörern möglichst einfach zu machen? Die bieten quasi SEPA-Lastschrift as a Service für 1% Gebühren (nach oben auf 2,- gedeckelt) und sind offiziell registriert.

Die Hörer könnten einen Plan abonnieren (z.B. 1/3/5€ pro Monat) und das läuft solange automatisch bis sie es kündigen bzw. das Mandat widerrufen.

Abgesehen davon, dass SEPA “pur” ganz ohne extra Dienstleister und Gebühren natürlich besser ist, sehe ich da höchstens noch den Brexit als möglichen Unsicherheitsfaktor. Oder übersehe ich was?


#20

Als mögliche alternative möchte ich Liberapay (https://liberapay.com/) vorstellen für wiederkehrende Spenden in Euro. Es ist eine Non-Profit-Plattform mit offenem Quellcode mit Sitz in der EU (Frankreich) die sich (natürlich) über Spenden finanziert. Die Gebühren sehen wie folgt aus:

• 2.106% + €0.21 per Kredikarte
• 0.585% Überweisung (SEPA)
• €0.94 Lastschrift (SEPA)

Auszahlungen auf ein SEPA-Bankkonto sind kostenfrei. Überweisungen in andere Länder kosten 2,92 € pro Überweisung. Zusätzliche Bankgebühren können anfallen. Die Gebühren ergeben sich alleine aus den Gebühren des Zahlungsdienstleisters (https://www.mangopay.com/de/).Es fallen keine Gebühren an, wenn Nutzer auf Liberapay untereinander Geld überweisen (in Form von Spenden).

Disclaimer: Ich arbeite ehrenamtlich bei Liberapay mit.