Neue Lautsprecherfolge mit Sebastian zu Studiolink

Da es hier noch nirgendwo erwähnt wurde: es gibt eine neue Lautsprecherfolge, diesmal mit @sreimers Sebastian.

Wer die letzten Tage unter einem Stein verbracht hat: Skype und Mumble sind tot, im Sinne von: durch disruptive Technologie hinweggefegt. Und die kommt - schon wieder! aus unserer kleinen Podcast-Bubble selbst, da kann man gar nicht laut genug in die Hände klatschen. Also:

  1. Anhören (btw toller Proof-Of-Concept, da Sebastian NICHT bei Tim im Studio sitzt sondern per Studiolink zugeschaltet ist. Was für ein Sound!) http://der-lautsprecher.de/ls016-studio-link

  2. Lesen / Video schauen Studio Link Plugin - Release v15.12.2-beta

  3. Ausprobieren

  4. Spread the Love!

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Vielen Dank Ralf, für die unermüdlichen Erwähnungen. Es freut mich sehr wenn das Projekt nach so langer Entwicklungszeit jetzt richtig fahrt aufnimmt.

Wer im übrigen gerne Hands-On Support von mir haben möchte, hier noch der Hinweis auf alle geplanten Veranstaltungen dieses Jahr, an denen ich teilnehmen werde:

  • #podcamp (20.2./21.2.16) in Essen
  • #ppw16a (29.4.-1.05.16) in Berlin
  • #podstock (~August) in Almke
  • #ppw16b (~Okt/Nov)

Ansonsten stehe ich natürlich auch gerne auf den üblichen virtuellen Kanälen zur Verfügung.

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Ich habe mir die Folge schon angehört und war mir zu 100% sicher, dass Sebastian bei Tim in der Metaebene sitzt, bis Tim gesagt hat, dass ihr remote aufnehmt.
Es ist tatsächlich ein unglaublich guter Sound und ein spannendes Konzept. Ich habe mich über die Podcasterei allgemein übrigens sehr mit dem “Zahl was du willst ab einem Euro”-Konzept angefreundet und hoffe sehr, dass du das darüber solide finanzieren kannst.
Bleibe auf jeden Fall auf dem Laufenden und freue mich von Fortschritten zu hören.
Daumendrücken aus Freiburg
Adrian

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ich bin noch gar nicht zum Testen gekommen, sonst hätte ich wahrscheinlich schon was geschrieben.

Vielleicht mal eine Frage oder Diskussionsanregung. Für ein Studiolink-Setup sind also geschlossene Kopfhörer quasi Systemvoraussetzung. Was wäre denn ein geeignetes USB-Headset das

  • akzeptable Aufnahmequalität hat
  • klein und leicht ist, um es mit der Studiolink-Box zu verschicken
  • nicht allzu teuer ist, so dass ein “Verlust auf dem Postweg” verschmerzbar wäre.

Alternativ vielleicht ein Go-Mic verschicken und Hörer beim Gesprächspartner als gegeben voraussetzen?

Da Studio Link ja kein Noise Cancelling hat (absichtlich nicht), sind geschlossene Kopfhörer praktisch Pflicht.
Es geht sicher auch ohne, wenn man sie leise dreht und aufpasst, aber gute Kopfhörer wären schon wichtig meiner Meinung nach.

Das verstehe nicht nicht. Die aktuelle Revolution ist ja, dass man die Box nicht mehr braucht sondern alles in Software passiert. Also nehmen die Leute mit dem auf, was sie lokal so rumstehen haben? Man verschickt da nichts.

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Den Satz verstehe ich nicht. Was hat Noise-Canceling genau mit offenen oder geschlossenen Kopfhörern zu tun? Ich kann Studio Link 1A mit den 29€ Apple EarPods betreiben…

Das setzt aber voraus, dass die Leute was lokal rumstehen haben und in der Lage sind, den Studio-Link Softwarestack aufzusetzen. Klar, zwei ausgewachsene Podcaststudios machen das für eine Crossover-Folge rein in Software.

Aber nehmen wir an, ein potenzieller Interviewpartner sagt: “Aufnehmen? Hmm, ich habe da so ein Handy von … Nokia glaube ich. Das kann glaube ich auch aufnehmen. Reicht das?”

Oder auch: “Hmm, mein Laptop hat doch ein eingebautes Mikrofon, das könnte damit gehen.”

In solchen Fällen würde ich gerne sagen: “Du bekommst von mir ein Päckchen mit einer Box und einem Headset. Das schließt du an und drückst auf den roten Knopf.”

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Wenn du Pech hast und das Mikro den Output von den Kopfhörern aufnimmt, hast du ein super klasse Echo auf der Leitung. Noise Cancellation würde da helfen, ist aber nicht die Lösung (reduziert ja nicht unerheblich die Dynamik des Gesprächs). Daher finde ich geschlossene Kopfhörer durchaus wichtig.

Ich sehe das auch so. Die orange Box hat definitiv noch einen Sinn, genau für solche Anwendungen.

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Genau Studio Link hat keine eingebaute Echo Unterdrückung. Daher sind geschlossene Kopfhörer empfehlenswert. Allerdings funktionieren vermutlich gute In-Ears, wie Ralf es beschreibt, ebenso gut. Meistens reicht es auch schon die Empfindlichkeit der Mikrofone und die Lautstärke der Kopfhörer etwas runter zu drehen.

Ja da wird es schwierig. Ich denke auch ein Headset macht für ungeübte Sprecher am meisten Sinn. Man könnte sich mal ein wenig in Richtung Gaming Headset umschauen. Eine klare Empfehlung habe ich leider keine.

Hier im Sendegate gab es schon einige Beiträge zu dem Thema:

Das dort angesprochene Beyerdynamic MMX 2 habe ich auch mal getestet und der mitgelieferte USB AD/DA Wandler ist wirklich ziemlich grenz wertig, auch unter Linux. Das Headset selbst war aber soweit ganz in Ordnung.

Das MMX 2 ist für seinen Preis tatsächlich sehr gut (benutze ich regelmäßig).
Allerdings ging es @johmue ja auch darum, dass das ganze einigermaßen einfach verschickt werden kann. Und das ist beim doch klobigen und kaum zusammenfaltbaren Beyerdynamik MMX 2 halt nicht der Fall.

Die Box und das Software-Modul ergänzt sich gut.

Das Plugin ist in seiner Konfiguration natürlich zunächst aufwändiger, aber für ein zentrales Recording im Studio-Setup ideal.

Die Box ist die Lösung für Leute, die ohne viel technischen Aufwand in so ein Setup eingebunden werden sollen. Im Idealfall stellt man Box und USB-Headset bereit (kann man z.B. auch einfach zuschicken). Das Headset kann direkt an die Box angeschlossen werden. Die einzige Einschränkung ist, dass man einen Ethernet-Anschluss realisieren muss. Das ist in manchen WLAN-dominierten Heimen sicherlich eine Herausforderung, aber für eine qualitativ hochwertige Verbindung auch wünschenswert.

Keine Ahnung, ob Sebastian schon mal mit einem USB-WLAN-Modul experimentiert hat, aber ich sehe da sowohl technische Probleme (Netzwerk-Traffic und Interrupts konkurrieren kann mit dem Audiointerface) als auch welche vom Handling (SSID/Passwort muss eingegeben werden: Henne/Ei).

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Richtig VoIP und WLAN vertragen sich nicht immer gut (Latenzen/Jitter/Buffer). Bei guter Signalstärke ist das weniger ein Problem, aber die sicherste Verbindung bleibt das gute LAN Kabel.

Selber habe ich WLAN noch auf der Todo Liste. Im Prinzip sehe ich aber die gleichen Probleme wie Tim. Das Handling lässt sich evtl. mit WPS etwas vereinfachen. Dazu habe ich aber keine wirklichen Erfahrungen wie gut das wirklich klappt und naja sicher ist auch irgendwie anders.

Eine weitere Idee die ich sehr spannend finde, statt einem WLAN Stick gleich einen USB LTE Stick zu verwenden. Die Netzabdeckung wird immer besser und z.B. die Lautsprecher Folge wurde auf meiner Seite ebenfalls durch eine LTE Verbindung realisiert. Auch hier gilt das gleiche wie für alle Funkanwendungen, solange die Signalstärke konstant bleibt kann man damit auch schon ziemlich gute Ergebnisse erzielen. Und bei 64 kbit/s werden inkl. Overhead innerhalb einer Stunde gerade einmal ~35-40 MByte Daten übertragen. Was also selbst mit günstigen Tarifen kein Problem darstellt.

Beide USB Optionen sind zusammen mit dem Audio Interface etwas kritisch zu sehen. Daher ist es auch unter anderem mein persönliches Ziel das USB Audio Interface komplett durch die Box zu ersetzen und die AD/DA Wandlung direkt vorzunehmen.

Wir sprechen in der aktuellen Konfiguration der Box von einem (1) USB-Anschluss, d.h. eine Person könnte über ein USB-Headset eingebunden werden? Für eine “Staatsbürgerkunde-Classic-Folge” mit meinen Eltern im verschneiten Schwarzwald bräuchte es dafür aktuell zwei Boxen? Oder kann ich zwei Headsets irgendwie an eine Box bekommen? Wie sehen denn die Pläne für die endgültige Ausbaustufe mit XLR usw. aus? Wie viele Teilnehmer werden da pro Box unterstützt?
(Ralf hat recht!)[quote=“rstockm, post:1, topic:2546”]
4) Spread the Love!
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Kannst ja ganz verwegen einfach mal den H6 an die Box anschließen. Oder ein anderes mehrkanaliges USB-Audiointerface. Das opus-Codec kann ja SWIW “viele” Kanäle. Oder gibt’s da irgendeine Einschränkung? @sreimers?

Ich fand die Idee mit “nur” der Box charmant – zumal dann meine Eltern im Außenstudio Baden-Württemberg “nur” die Box bräuchten und halt zwei Headsets. Dein Gedankengang klingt aber logisch.

Sollte das die Studio Link-Box softwareseitig unterstützen: Ein USB-Hub würde auch gehen.

Wenn an einer Box zwei hängen sollen: grundsätzlich wäre über einen Splitter/Hub auch der Anschluss von zwei Audio-Devices möglich. Frage mich nur, ob die Studio-Link-Software darauf vorbereitet ist.

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