Sehe www.radio.de ähnlich positiv wie iTunes


#1

Hallo, ich will auf die Möglichkeit hinweisen, Eure Podcasts bei www.radio.de listen zu lassen. Infos gibt es hier: http://corporate.radio.de/sender/die-vorteile/, dort ist auch der Link zum Agreement http://corporate.radio.de/sender/linking-agreement/

Euer Podcast bekommt dort eine eigene URL, meine lautet z. B. http://dieskurrilen.radio.de

Ich weiß, es gab schon eine Diskussion zu radio.de https://sendegate.de/t/radio-de-und-sein-umgang-mit-podcasts/2136 Diese stellte radio.de durchgehend negativ dar. Vor allem, weil wohl manche Podcasts aufgenommen werden, ohne das die Betreiber vorher gefragt werden. Prinzipiell kann ich diese Kritik durchaus nachvollziehen! Andererseits saugen auch viele andere Podcast- bzw- Audioverzeichnisse Eure Inhalte einfach auf. Mir ist das besonders bei ausländischen Verzeichnissen aufgefallen, von denen ich vorher nie gehört hatte.

Der Vorteil von www.radio.de liegt für mich darin, dass eine nicht Podcast- & Technik-affine “normalere, durchschnittlichere” Zielgruppe angesprochen wird. Die Begriffe “Podcast & Podcast-Verzeichnis” schrecken, glaube ich, immer noch viele Leute ab. Außerdem wer einmal www.radio.de genutzt hat, weiß, er fängt sich hier z. B. keine Viren ein. Auch das kann ein Hemmschuh sein. Viele Leute haben einfach Angst auf völlig unbekannte Seiten zu gehen. Besonders, wenn es auch noch um Download oder Abspielen geht.

Gegenüber radio.de hat iTunes den “Nachteil”, dass man sich in die Apple-Welt begibt. Das mögen viele besonders gern, andere wieder nicht. Und natürlich ist iTunes auch ein sehr kommerzielles Umfeld. Leute haben z. B. bei mir auch mal nachgefragt: Ist Dein Podcast (dort) umsonst?

Dafür schaltet radio.de Werbung. Das kann man kritisch sehen. Für mich ist mein Auftritt bei radio.de eine zusätzliche Chance auf meinen Podcast aufmerksam zu machen und Hörer zu gewinnen. Der Macher der Hörsuppe, Christian Bednarek, hat hier oder an anderer Stelle einmal geäußert, “er macht Radio”. Weil die Leute sofort begreifen, was das ist. - Und ich sehe es als positiv, wenn mein Podcast in einem Radio-Umfeld auftaucht.

Die Downloads besonders meiner letzten Episode, die bei radio.de wenn man nicht auf eine andere Folge klickt, automatisch abgespielt wird, sind übrigens signifikant gestiegen. Kann auch an meinem Hörbuch-artigen Genre liegen. Ist vielleicht mehr “Radio-”, weniger “Podcast” affin??

Also vielleicht ist radio.de für den ein oder anderen von Euch interessant?


#2

Die angepriesene Reichweiten-Erhöhung scheint natürlich interessant. Die Bedingungen sind nicht sonderlich hässlich.

Die ist allerdings nicht sehr chic:

4. radio.de darf die hier vereinbarte Integration im gleichen Umfang auch verbundenen Unternehmen oder Kooperations-Partnern ermöglichen.

Damit ist man potentiell überall. Muss man wissen & wollen.

Ich werde die Plattform vielleicht mal ausprobieren. Wer negative Effekte feststellt, kann innert Frist von 6 Wochen kündigen.

Auch im Audio selbst oder mehr im Sinne von Bannern auf der Webseite/in der App? So wie das hier beschrieben wird, bleibt die eigentliche Audiodatei unangetastet.


#3

Hallo Joey,

mir ist es bei meinem Podcast noch nie aufgefallen, das Werbung auf radio.de geschaltet wurde. Habe allerdings vor allem geprüft, ob er überhaupt verfügbar ist und zwischendurch zu Testzwecken mal eine Episode gehört. Man hört ja nicht ständig den eigenen Podcast ;-))

Bei einem Bossa Nova Radio Sender, den ich gehört habe, gab es, bei diesem allerdings mit weitem Abstand, Audiowerbung, das heißt, es wurde unterbrochen und dann gings weiter. Habe eben mal einen anderen Sender geprüft. Da ging es direkt mit Audiowerbung los, dann setzte die Musik ein. Ich sehe es so, das ist nicht optimal. Aber ich glaube, die Hörer, die ich - hoffentlich zusätzlich - über radio.de potentiell erreichen kann, hätten mich vermutlich sonst gar nicht entdeckt. - Was solls?


#4

Das wäre ein Grund für mich, radio.de auch zu testen. Wenn die neuen HörerInnen mal eine Folge anhören, sollten sie sowieso im Audio auf die eigene Webseite verwiesen werden. Im Idealfall konsumieren sie den Podcast danach über die eigene Webseite oder über ein Abo - werbefrei.


#5

Richtig. Wobei es mir im Prinzip gar nicht sooo wichtig ist, ob die radio.de-Hörer auf meine Webseite kommen. Natürlich wäre das besser! Aber ich fürchte, dass ohnehin viele Leute, die über Verzeichnisse hören, wenig auf die jeweiligen Webseiten gehen. Wer über iTunes abonniert, sieht Deine Webseite möglicherweise nie. - Und das Abonnieren: Einerseits ist es toll. Gleichzeitig sind die Leute ganz weit weg von Deiner Hauptseite. Hören es sich auf einem Podcast-Player an und besuchen die eigentliche Seite vielleicht sehr selten. Zumindest besteht die Gefahr.


#6

Das stimmt, stört mich aber weniger. Besonders wenn man schon die kompletten Shownotes im Feed für die Beschreibung mitliefert, muss man - wie im Falle meines Podcasts - selten auf die Homepage. Ich habe mich hier zu Gunsten der Hörerschaft für deren Einfachheit und gegen Klicks auf meiner Seite entschieden. Ich verdiene sowieso nichts an Klicks oder Besuchen.


#7

Hatte Anfang des Jahres bei radio.de eine Anfrage gestellt.

Werden Statistiken über Abrufzahlen, Downloads etc. erhoben und dem Urheber zur Verfügung gestellt?
Wenn ja, wie oft kommen die Infos (Täglich, Wöchentlich, Monatlich, …)

Antwort: vielen Dank für Ihre Nachricht.

Wir haben (noch) keine regelmäßigen Reportings zu Hörerzahlen oder Downloads. Es gibt daher auch keinen Link o.ä., auf dem man diese nachlesen kann. Wenn Sie Hörerzahlen für einen bestimmten Zeitraum erfahren möchten, geben wir diese auf Anfrage heraus.

Für weitere Fragen, Wünsche oder Anregungen stehen wir Ihnen gerne weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg

Yuki Kono

Keine Ahnung ob sich an der Situation bisher etwas geändert hat? Wenn ja, dann würde ich mich über einen aktuellen Status zu Hörerzahlen usw. freuen.


#8

Hallo Tobe,

soweit ich weiß, hat sich da nichts geändert. Auch ich bekomme keine Statistiken von radio.de

Klar, wäre das schöner! Aber auch von iTunes oder z. B. von Podlist (wo ich auch gelistet bin) bekomme - ich zumindest - keine Statistiken. Ich muss mir also meine eigenen Download-Statistiken (der Podcast-Homepage) angucken und dann “versuchen” zu interpretieren (auch radio.de zieht ja wie iTunes die Daten von der Homepage). In meinem Fall werden die Statistiken für meine Homepage von meinem Host (podhost) zur Verfügung gestellt.

Ich habe entweder hier oder woanders mal gelesen, dass viele Podcaster die meisten Statistiken recht vorsichtig betrachten. Eine Beobachtung fand ich mal sehr lustig (weiß leider nicht mehr von wem?). Jedenfalls schrieb derjenige, es hätte mal innerhalb von 24 Stunden eine Vervielfachung der Downloads gegeben. Dann hätte sich herausgestellt, alles von einer einzigen Adresse (oder Server) ausgelöst, ich meine in Kasachstan (für einen deutschen Podcast).

Leider (zumindest derzeit) keine Statistiken von radio.de. Eindeutig wünschenswert! Aber für mich kein Grund radio.de nicht als potentielle Chance zu sehen, zumindest einige Hörer zu gewinnen. Die anderen sind leider auch nicht besser.


#9

Okay, habe ich mir schon fast gedacht. Und keine Angst, ich bin für alternative Plattformen dankbar. Aber hat sich denn seit eurem Beitritt bei radio.de etwas in den Zahlen geändert? Wie nimmst du radio.de wahr?


#10

Vorab: Ich bin ein Sonderfall, weil ich zwar ein gutes Jahr lang aktiv gepodcastet habe. Seit einigen Monaten mache ich aber als privates Projekt ein WebComic und habe deshalb aktuell keine Zeit für den Podcast. - Meine zuletzt eingestellte Audio-Datei ist über ein Jahr alt. Klar, dass dann die Zahlen zurückgehen. Also habe ich Ende August 2016 gedacht, trage Dich mal bei radio.de ein.

Dort wird immer die zuletzt eingestellte Datei bei Seitenaufruf automatisch abgespielt. Es sei denn, man wählt bewusst eine andere an. Und ja: ganz besonders die Zahlen für diese letzte Datei sind bei mir sogar stark angestiegen (obwohl sie ja auch schon älter ist). Und die nächstfolgende Datei wurde auch mehr downgeloadet, aber bei weitem nicht so viel wie die davor. Also habe ich das so interpretiert: Etliche Leute hören bei radio.de zumindest mal rein, einige hören sie sich ganz an, und einige bleiben auch noch für eine oder sogar einige Dateien mehr dran (meine Audios sind kurz zwischen 5 und 15 Minuten). Trotzdem könnte es sein, dass z. B. der Radio.de Crawler sehr oft rübergeht um upzudaten(?), also z. B. manchmal nur der Crawler gezählt wird, ohne dass es eigentlich Hörer sind(?).

Meine Interpretation: Es ist bei mir so signifikant nach der Anmeldung bei radio.de gewesen, dass es vermutlich tatsächlich auch etliche mehr Hörer waren. Derzeit gehen die Zahlen übrigens wieder einiges zurück. Da ich aktuell nicht neu produziere, auch eher ein Hinweis, dass es einen radio.de Effekt gibt.

Ich sehe radio.de eindeutig positiv. Meiner Ansicht nach kann ich nichts verlieren, nur gewinnen. Kontakt hatte ich zweimal über E-Mail. Mein Eindruck: läuft zwar formalisiert ab, dafür wird schnell reagiert.


#11

Kurz zu dem

Dort wird immer die zuletzt eingestellte Datei bei Seitenaufruf automatisch abgespielt.

Das ist so der beliebteste Trick um hohe Download-/Abspiel-Zahlen zu generieren (Soundcloud macht da auch so z.B.), den es gibt und verfälscht m.M.n. die Zahlen enorm. Der Podlove Publisher (und viele andere Podcast-Statistik-Systeme) zum Beispiel zählt jedes “anspielen” als Download, egal ob der Nutzer nach 2 Sekunden Stop drückt oder die Seite verläßt.

Ich zum Beispiel bin den Großteil des Tages “lautlos” unterwegs und habe nicht mal gemerkt das da ein Audio spielt als ich die Seite aufgerufen habe…

Ungeachtet dessen ob man automatisch losspielendes Audio als gut oder schlecht empfindet sollte man die dadurch generierten höheren Zahlen mit Vorsicht genießen.


#12

Hallo Ben, ich bin vollkommen bei Dir, dass man Statistiken und auch so etwas wie Autoplay vorsichtig genießen soll. Das habe ich ausgiebig kommuniziert. Generell weiß man selten, ob etwas wirklich zu Ende gehört wird. Wie intensiv/aufmerksam es gehört wird etc. Das gilt aber für alle Plattformen. Ich bin kein Mitarbeiter von radio.de oder so und kriege auch keine Provision :wink:

Ich persönlich sehe es als Chance, neue Hörer zu gewinnen und vielleicht besonders radio-affine Menschen anzusprechen. Ist nur eine Idee, auf die ich hinweisen wollte. Wenns nicht gefällt, auch gut, dann lässt man es.


#13

Also zu den Unterbrechern und der Werbung. Die Werbung in das Audio ist mehr als nur ein kleines Vergehen. Das ist strafbar und dürfen sie eh nicht wie @Joey bereits erwähnt hat. Da radio.de hier aber als Sender auftritt und die Daten unterbricht ist es ein ändern des Ausgangsmaterials und damit ebenfalls nicht erlaubt.

4.radio.de darf die hier vereinbarte Integration im gleichen Umfang auch verbundenen Unternehmen oder Kooperations-Partnern ermöglichen.

Dazu muss ein Vertrag seitens radio.de mit dem PodcasterInnen ausgehandelt und explizit unterzeichnet werden. Denn um was bitte braucht man so etwas? Die Kooperations-Partner können ebenfalls die Daten über Feed ganz normal abrufen (wie jeder andere auch). Was also wird denn wohin und in was integriert?

Ein weiteres:

Wie viel bekommst Du denn pro Klick vergütet dort vergütet? Natürlich kann einen das egal sein, wenn man nur Breite und damit gehört werden will. An sich muss man sich aber nicht für alles hergeben. Wenn ich also mit 5 PodcasterInnen eine Episode aufgenommen habe und es wird Werbung eingeblendet, möchte ich auch, das alle das Geld bekommen, damit wir am Ende einen Kaffe trinken können (oder uns eine Villa kaufen können).

Anders herum gesehen:

Wenn die schon ungefragt Podcasts mit Werbung vollstopfen, dann will ich das meine HörerInnen das Geld bekommen, damit sie für den Mist - den sie sich da antuen müssen, wenigstens belohnt werden (da würde ich gerne wissen wie sie das machen wollen - wenn sie nicht wissen wie meine HörerInnen heißen bzw wer sie sind).

Aus meiner Sicht bleibts dabei. Ungefragt ist das ne Straftat und anderen Falls lege ich die Bedingungen fest, unter dem ich eine Episode für Werbung eintausche und wie hoch die Vergütung ist. Wollen sie das nicht Zahlen, haben wir keinen Vertrag.

Bei YouTube ist das anders, den du gibst deine Rechte durch die Publikation an die Plattform ab und musst dich an deren “Vergütung” halten (wenn du überhaupt etwas bekommst). Das ist bei Podcastern nicht so, denn die Bedingungen legen wir noch fest, so lange wir es sind, die die Server betreiben und die Publikation ganz alleine uns gehört.

Mein Fazit

Auch wenn es nicht immer um das Geld gehen soll, sollte man sich Bewusst machen das auch wenn wir vielleicht hier und da nur plaudern, es trotzdem Content ist der einen Wert hat. Den Wert lege ich mit dem Team und mit meinen HörerInnen fest. Keine Plattform die meint eine allgemeine Pauschalisierung vornehmen zu können (und noch ungefragt).

Daher halte ich so ziemlich nichts von so dahergelaufenen Plattformen die sich auch noch ein Wort wie “Radio” alleine an die Fahne hängen (das geht an sich schon mal echt überhaupt nicht).

Es gibt einige Plattformen die aus der Szene kommen und ja das sind auch Plattformen. Aber zum Glück sagen die meisten einfach was es kostet und gut ist. Je mehr Leute daran glauben mit Werbung gehts oder das es was nutzt, um so mehr macht man Podcast kaput. Das würde ich also auch nicht mal zum Test machen. Da bleib ich lieber bei den 100 Hörern und mache das was ich mache noch selbstbestimmt.

Darf man auch anders sehen (waren nur ein paar Gedanke die ich zu den Thema aber auch allgemein sehe).

Grüßchen


#14

Ungefragt, ja. Wer ohne Zustimmung in die Platform integriert wurde, soll sich wehren.
Wer sich selber da eingetragen hat, hat dem zugestimmt und darf sich nicht über Werbung oder fehlende Beteiligung an ebendieser beschweren.

Randbemerkung: In der Schweiz ist das übeigens keine “Straftat”. Das Deutsche Recht habe ich nicht studiert.


Habe mich jetzt gegen eine Eintragung entschieden. Die wollen bei der Registrierung zu viele persönliche Daten von mir, welche sie dann in Datenpaketen weiterverkaufen können.


#15

Moin.
Also ich kann euch sagen radio.de tunein.com und phonostar lohnen sich für Podcaster.
Was sich auch lohnt ist der Play Music Store und da sein Podcast eintragen.
Stitcher ist auch eine neue Plattform die sich lohnt, schon alleine wegen der Integration bei SONOS.
Dazu muss ich sagen alle Plattformen aktualisieren die RSS Dateien in wenigen Takt, in nicht einmal 1 Stunde sind alle Plattformen aktualisiert.
Gelistet sind wir bei 17 Plattformen.


#16

Stitcher mag ich seit einigen Jahren nicht. Nur schon, weil da die Audiodateien hässlich klingen.


#17

Hallo, was für eine flammende Rede. Wow!

Du gestattest, dass ich Deinen Kommentar vollig praxisfern finde. Ich will kurz begründen warum, indem ich untersuche, ob die betroffenen Akteure einen Nutzen oder einen Schaden aus dem Eintrag bei Verzeichnissen wie radio.de oder iTunes haben:

Der wichtigste Akteur - der Hörer. Hat er einen Schaden? Natürlich nicht! Wenn er meinen Podcast eh schon kennt, weiß er, er kann ihn sich weiter auf meiner Homepage per html5-Player kostenlos anhören oder auch die Dateien herunterladen. Kein Hörer wird also nur wegen mir komplett zu radio.de oder iTunes wechseln. - Wenn er meinen Podcast aber noch nicht kennt, kann er ihn jetzt z. B. bei radio.de entdecken. Vielleicht hat er Spaß, dann hat er einen Nutzen; einen Schaden hat der Hörer keinesfalls(!), da er ja eh bei radio.de oder iTunes unterwegs ist.

Der 2. Akteur/Akteure: andere Podcaster oder die Podcast Community allgemein. Hat sie einen Schaden? Natürlich nicht! Im Gegenteil: Jeder auch noch so kleine Podcast, der bei radio.de eingetragen wird, erhöht die Sichtbarkeit von Podcasts allgemein. Gerade bei radio.de und iTunes können auch nicht Podcast-affine Hörer Podcasts zwanglos & kostenlos entdecken. Und ein paar Hörer sagen vermutlich: He, dieser Podcast gar nicht so schlecht. Ich höre mir mal noch einen anderen an, der auch interessant klingt. Und dann sagt er vielleicht: He, was ist das überhaupt Podcasting. Irgendwie cool … Also gerade große Verzeichnisse, die auch Podcasts aufnehmen, erhöhen die Sichtbarkeit von Podcasting. Sie erhöhen sogar indirekt (geringfügig) die Sichtbarkeit von Podcasts, die gar nicht eingetragen sind, denn sie helfen Podcasting bekannter zu machen. Und das ist gut für sämtliche Podcaster.

Der 3. Akteur: der einstellende Podcaster. Der einstellende Podcaster hat wenig Aufwand, denn er hat das Material was benötigt wird, doch eh. Er behält seine Rechte und kann sich natürlich aus einem Verzeichnis auch wieder zurückziehen. Er spricht ein größeres Publikum an. Und das ist jedenfalls mein Ziel. Ich freue mich über jeden, der in meinen Podcast mal reinhört. Und ich freue mich natürlich mehr noch über zusätzliche Hörer, die dran bleiben und wirklich Spaß haben. Ich mache meinen Podcast, damit er auch gehört wird, sonst würde ich ihn nicht ins Internet stellen. Ich gewinne(!) also, zumindest einige wenige - im Optimalfall sogar viele Hörer.

Der 4. Akteur: Die Verzeichnisse wie radio.de. Die Verzeichnisse, die Podcasts aufnehmen, versprechen sich etwas davon. Es profitieren also alle. Gibt es etwas Schöneres? - Ich bitte auch zu bedenken, dass radio.de mit einem “durchschnittlich erfolgreichen” Podcast vermutlich keinen oder nur einen sehr marginalen Gewinn erzielt. Meine Annahme dazu: die Verzeichnisse (auch iTunes) verprechen sie einen Gewinn daraus, möglichst “vollständig” zu sein. Dies erhöht ihre Attraktivität allgemein.

Nachtrag: (Also, wer hier gegen den Eintrag in große Verzeichnisse wettert, hat irgendwas komplett nicht verstanden.) Ich hatte im letzen Satz (jetzt in Klammern) etwas polemisiert. Habe eben den Hinweis bekommen, dass man es als persönlichen Angriff werten kann. Das tut mir leid. Ich wollte niemand persönlich angreifen.


#18

Hallo, vielen Dank für den interessanten Hinweis auf tunein.com! Hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Bei radio.de, phonostar und Stitcher bin ich auch (teils erst kurz). Wie habt Ihr es geschafft bei Google Play gelistet zu werden? Geht das auch schon in Deutschland? Noch eine Frage: Ihr sagt, Ihr seid bei 17 Plattformen. Gibt es noch weitere, die Du/ Ihr für deutschprachige Podcasts empfehlen würdet? Das interessiert ja vielleicht auch noch andere hier …

Vielen Dank!


#19

Ich lese aus dem Beitrag von @McCouman lediglich Kritik an radio.de heraus. Und noch eine persönliche Anmerkung: Die Diffamierung würde ich mir sparen.


#20

Hallo, danke für den Hinweis, dass Du es zu scharf findest. Ich wollte etwas polemisieren, wollte aber niemand diffamieren. Das ist dann falsch rüberkommen. Meiner Ansicht nach ist es keine Diffamierung. Zumindest war es nicht so gedacht. Ich streiche es oben durch und ergänze was.