#RP18 - Wir wollen einen re:pod-Zweig


#1

Liebes Sendegate,

bei der diesjährigen re:publica waren kaum Podcasts vertreten. Was per se nicht das Drama ist. Was wir aber als Drama empfunden haben: WENN über Podcasts gesprochen wurde, war das eher nicht die Podcast-Community. Vor allem beim Talk im Rahmen der Media Convention ist einigen von uns die Hutschnur geplatzt, als es um das Thema Vermarktung ging. Aktuell ist ein Artikel in der Welt (Danke @garneleh), der sich ebenfalls nur mit dem kommerziellen Zweig beschäftigt: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/boulevard_nt/article164519944/Podcasts-zum-Einschlafen-und-Aufwachen.html

Wenn wir jetzt anfangen zu planen, können wir das Thema vielleicht differenzierter darstellen. Die Relevanz ist ja deutlich!

Von daher: Wer hat noch Bock, einen Zweig re:pod mit zu initiieren? Da können gerne auch die Themen Vermarktung, kommerzielle Podcasts, Frauen und Podcasts, Entwicklung, ein Workshop serielles Erzählen, etc. stattfinden. Wir können da auch - ähnlich wie schon bei der Subscribe 8 - die Podcast und die Radiowelt verbinden. Mir fallen SO viele Themen dazu ein! Auch zum Beispiel Entwicklung eines Audio-Tabs in Google (@dirkprimbs sprach darüber im letzten Sendegarten mit @martinruetzler).

Zu guter Letzt hoffe ich an der Stelle übrigens, dass ich jetzt nicht jemanden übergangen habe oder das hier als tolle Idee präsentiere, während im Hintergrund längst daran gearbeitet wird. Falls das so ist: überführt mich gerne ins bestehende Projekt :wink:

Ganz liebe Grüße, bin gespannt auf euer Feedback!

Nora


Re:pod re:loaded
#2

Cool, Nora! Weder Podcastpatinnen noch Sendezentrum waren diesmal aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei und im Nachhinein ärgere ich mich auch ein bisschen über mich, dass ich es (zu?) leichtfertig abgetan habe. Sichtbarkeit auf solchen Veranstaltungen für die Community ist wichtig und ich bin dabei, das beim nächsten Mal zu ändern. Gerne auch in Synergie (um mal die SEO-Sprache einzubauen) mit Sendezentrum, Patinnen etc.
Also einen Mitstreiter hast Du schon mal! So was darf nicht mehr passieren: https://re-publica.com/17/session/lets-get-loud-and-big-business


#3

Sehr schöner Vorschlag, Nora!
Als ich die Tweets von der Session zur Monetarisierung von Podcasts von den OMRockstars gesehen habe, habe ich händerigend nach einer Tischkante gesucht. Einige Dinge waren einfach nicht wahr, andere würde ich bestreiten. Ja, Podcasts und ihre Macher sind in der letzten Zeit sehr divers geworden, aber Sexvergnügen und andere Podcasts, die von Firmen gemacht werden und sehr schnell mit Werbung anfangen, sind eben nicht “die” Podcasts, sondern eben nur ein Teil.

Ich finds ehrlich gesagt immer schade, wenn die Podcaster, die auch wirklich Geld damit verdienen und/oder eine riesige Reichweite haben auf rp oder subcribe eher nicht zugegen sind bzw. Speaker sind. Da ist richtig richtig viel Wissen…

@nitramred ich würde es einfach “netzwerken” nennen. Und Vitamin B hat jeder nötig. :slight_smile:

Ich sehe die Media Convention eher nicht als Ort für so einen Podcastzweig.


#4

Da bin ich bei dir. Deshalb wäre ich auch für den Zweig re:pod, der direkt angedockt ist an die re:publica.

Wie können wir denn weiter vorgehen? Haben wir direkten Kontakt? Bekommen wir hier ein Konzept auf die Beine gestellt? Müssen wir warten, bis ein Motto da ist?

Fragen über Fragen :slight_smile:


#5

Vielleicht direkt mal den guten Johnny anhauen, gesehen hat er meinen Tweet darüber offenbar schon :slight_smile:


#6

Tse! :smiley: - und mich nicht mentionen… wie soll ich das so mitbekommen? :wink: :smiley: Vorwitznas’! (Ich darf das jetzt sagen, ich hab darüber gepodcastet!)

Achso und: Ja klar, mach ich gerne. Aber ich will mich hier nicht vordrängeln! Und vielleicht kennt ihn ja wirklich schon jemand, das wäre durchaus geschickter :slight_smile:


#7

Notfalls kungeln wir was mit den HelferInnen der Aufbau Schicht und schwups wird aus der Stage T wieder das Sendezentrum :stuck_out_tongue_winking_eye:


#8

Nur mal so laut gedacht: Wäre es nicht denkbar, die Subscribe als Subkonferenz an die re:publica anzudocken? So ähnlich wird es ja mit der MCB auch gemacht. Ein Großteil der Orga wäre ausgelagert und die Programmplanung könnte dennoch in Podcaster*innenhand bleiben.


#9

[quote=“FrauNora, post:4, topic:5392”]
Bekommen wir hier ein Konzept auf die Beine gestellt?[/quote]

Um Wir sind Helden hier trefflich und passend zu zitieren: “Müssen nur wollen!”


#10

Hm nette Idee aber das fände ich zuviel des ganzen. Ich müsste mich vielteilen damit mir nicht der Kopf platzt weil ich nicht wüsste wo ich mich gerade auf der Subscribe oder der RP aufhalten sollte weil soviel gleichzeitig statt findet.
Und nicht dass ich das nicht wollen würde dass die Subscribe wächst aber es ist doch irgendwie die nette kuschlige Veranstaltung vor/nach der RP und ich mag es sich nach der einen Veranstaltung auf die nächste wenige Tage später zu freuen.
Außerdem: wo sollte denn die Subscribe platztechnisch in der Station stattfinden?


#11

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber das wäre, als wollte man den Congress an die CeBit hängen. Lass mal.


#12

Auch wieder wahr, daran hatte ich gar nicht gedacht.


#13

Ja, das könnte hinkommen.


#14

In den letzten Jahren waren die Podcaster*innen mit dem Sendezentrum ja regelmäßig zu Gast auf der rp und der Kontakt über @timpritlove, @rstockm und @wortkomplex ist oder war da stets ein wichtiges Pfund. Soweit ich weiß, war die rp da auch durchaus offen. Diese Kanäle könnten wir sicher wieder nutzen und wir könnten uns vielleicht darüber austauschen, bevor wir loslegen, um die Präsenz der Community auf der Konferenz wieder zu stärken.


#15

Das stimmt und das war auch super. Aber ich persönlich fand den Ansatz auf der Subscribe 8 ganz toll, sich eben auch mit den anderen Playern zu vernetzen. Ich treffe in meinem persönlichen Umfeld halt auch ganz viele, die jetzt mit dem Podcasten anfangen oder anfangen wollen, die gar nicht wissen, dass es da bereits eine etablierte Szene gibt - oder eben das Sendezentrum hier.

Deshalb wäre aus meiner persönlichen Sicht (und ich hatte bereits ein Jahr lang meinen Podcast, bis ich @rstockm getroffen und überhaupt von dieser Community erfahren habe, was für mich persönlich übrigens ein unglaublicher Gewinn war und ist!) ein Schritt gut, eben auch die kommerziellen Zweige aufzuzeigen.

Podcast ist inzwischen so ausdifferenziert - egal ob Technologie im Bereich Produktion oder Verbreitung, startende Produktionsfirmen, Call for Podcast, Werbung in Podcast, Crowdfunding, Leitideen (also dezentral vs zentral), Inhalte, Konzeption (Hobby vs zunehmende Professionalisierung), Unternehmenspodcasts, Wissenschaft, Kinderpodcasts, Fiktion… - da lassen sich so schon zahllose Sessions zu machen.

Klar, habt ihr alles schon auf der Subscribe gemacht. Aber mein persönlicher Eindruck ist: Auf der Subscribe sind eher die Insider - auf der re:publica wären dann auch all diejenigen, die sich bislang irgendwo im Nirgendwo verlieren oder so komplett ihr eigenes Ding machen (Wirreden von Gavin Karlmeier zum Beispiel, der hat in Köln gar nicht mal so ne kleine Fangemeinde, kannte aber das Sendezentrum nicht).

Und ich fänd on top wirklich auch die Verbindung zu denen interessant, die eben versuchen mit dem Medium Geld zu machen. Nicht mein persönliches bestreben, ich kanns aber auch niemandem verwehren, wenn er sich für das, was er macht, bezahlen lässt - und sei es von der Wirtschaft. :slight_smile:

So, jetzt brauchen wir nur noch jemanden von denen im Thread, die das ja auch mit der re:publica schon mal verhackstückt haben :slight_smile: Wie ist denn eure Meinung dazu @wortkomplex @timpritlove @rstockm?


#16

Um da mal kurz einzugreifen. Ein re:pod-Themenblock hört sich gut an. Aber die Subscribe ist noch mal was anderes. Die Subscribe ist vor allem eine Konferenz und ganz wichtig Vernetzungstreffen für Produzierende Menschen (und die die anfangen wollen). Da wird ganz schlimm über Mikrofone, CMSe und ganz anderen Krempel gefachsimplet. Das ginge in einem rp-Rahmen kaum.


#18

Das hatten @eazy und @macsnider ja bereits ähnlich formuliert und ich wiederhole mich da gern: Diesen Aspekt hatte ich nicht bedacht.


#19

Meine Meinung: Beides gleichzeitig unter einem Dach wäre mein Wunsch. Ich weiss, hat auch Nachteile, aber Zeit ist am Ende auch ein begrenztes Gut … Am alleroptimalsten wäre es natürlich, wenn man ohne rp-Ticket auf die re:pod gehen könnte (es war ja nebenan ein Gebäude, das einen eigenen Eingang hat. Vorteil: Orga ist einfacher (und professioneller) + Podcaster können auch aus ihrer Blase herauskommen (und ihr Zeug bekannter machen).

Ich hatte dieses Jahr bei der Buchung des rp-Tickets gar nicht geprüft, ob es es ein Sendezentrum gibt oder nicht und war ziemlich enttäuscht, dass es das nicht gab. Ich dachte, das Sendezentrum wäre einfach immer da … War ein ziemlich Downer …


#20

Nur mal so zum Verständnis:
Wird die Mediaconvention eigentlich von der ORGA der re:publica organisiert oder macht das die Mediaconvention selbst? Was spräche dann gegen eine Podcaster-Konferenz in der re:publica, wie auch immer die heißen würde und btw ja nicht den ganzen Tag mit Programm füllen muss. Ich könnte mir da die Nachmittag/Abendstunden vorstellen und Vormittags ein Workshopprogramm für Interessierte & Einsteiger.
Gerade im Podcasterbereich könnte ich mir auch einen Liveshow Anteil am späten Abend sehr gut vorstellen.


#21

Ich hatte das so verstanden, dass die MCB an die re:publica angedockt ist, aber ihr Programm et al. allein machen. Zumindest gibt es mehrere Orgakräfte, die nur dafür zuständig sind.