Neues Podcast Interface/Studio von Rode angekündigt - Rodecaster Pro


#62

Hier im Forum bist Du in der Mehrheit.
Alle anderen schicken ein Stoßgebet gen Himmel, hoffen auf auphonic und wenn das nicht hilft würden sie mangels Sachkenntnis auch recht hilflos vor dem Problem stehen Übersprechen etc. in den Griff zu bekommen…

Wir hier sind wie Leika-Fotografen in einer Community von Hobbyknipsern, die mit dem Handy Bilder machen und glücklich sind.


#63

puh…

Nachtrag: „Kein Multitrack? Kein Mitleid!“ :wink:


#64

Ist zwar jetzt slightly off-topic, aber trotzdem relevant:

Dieser Thread wurde auch auf Twitter wahrgenommen und diskutiert. Dabei gibt mir gerade ein Kommentar zu denken, der unserer Kommunikationskultur hier den Spiegel vorhält. Meinem Gefühl nach hat Klaus auch 'nen Punkt. Wir sind wirklich schnell dabei Leute und Geräte abzukanzeln wenn sie nicht unseren Vorstellungen eines ordentlichen Vorgehens™ entsprechen…

Mir gibt das besonders deshalb zu denken weil ich das auch schon öfter in ähnlicher Form gehört habe.
Manch Anfänger traut sich hier gar nicht erst rein weil immer wieder mal Threads rumfliegen in denen eher scharf geurteilt wird und ganz allgemein haben wir hier den Ruf ein etwas elitärer Haufen zu sein :confused:


#65

Das Bild finde ich als Vergleich gar nicht schlecht, würde es aber gerade rücken wollen damit es passt:

Wir sind hier die CANON und NIKON DSLR-NutzerInnen, ab und an lassen wir auch jemanden mit einer SONY mitspielen.
Leica ist dann doch noch mal was anderes.

Ich bin immer für Durchlässigkeit, ansonsten hätte ich nie den ganzen Zauber um das HMX660 veranstaltet. Aber man sollte eben auch nicht so tun als sei alles egal und alle Workflows und Qualitäten würden zu den selben Ergebnissen führen.

Bei Flickr war es damals™ auch so: man lungerte in den Wettbewerbs-Threads rum mit den Profis, hatte selber aber nur eine Kompaktkamera. Damit hat man sich tüchtig Mühe gegeben, aber es war unmittelbar ersichtlich dass man mit DSLR eine komplett andere Welt aufschließen konnte. und viele, sehr viele meiner Foto-FreundInnen sind dann binnen Monaten umgestiegen auf DSLRs und haben es nie bereut.
Auch Qualität braucht einen Platz.


#66

Ich frage mich dann immer: wie geht das überein mit den Postings, die man so im Vorstellungs-Thread liest. In den letzten Tagen ist der ja wieder enorm angewachsen, und der Tenor da ist: “ich lese hier still seit x Monaten mit, jetzt möchte ich mich auch mal vorstellen”.

Und das scheinen mir sehr normale Menschen zu sein, ganz überwiegend EinsteigerInnen. Und erfreulich: mehr Frauen als Männer. Und mittlerweile sind wir bei 2.400 NutzerInnen, das ist auch schon ganz schön viel Elite.

Nehmen die diese Schärfe und Elite jetzt nicht wahr, oder wird das unterschiedlich beurteilt, oder steckt hinter solchen Äußerungen “im Sendegate ist es so kalt und umbarmherzig” eine andere, vielleicht auch eher rhetorische Figur? Klaus befleißigt sich jetzt vielleicht auch selbst nicht einer rundum emphatischen und defensiven Sprache, inklusive Verballhornung meines Namens.

Ich diskutiere das gerne weiter, ist aber sehr OT und sollten wir dann in einen eigenen Thread auslagern.


#67

Ich kann verstehen, wenn man den Thread hier nicht so nett fand.
aber

Wirklich jede_r, die/der hier mit einem Anfängerproblem ankommt, wird hier freundlich empfangen und bekommt auch zum tausendsten Mal eine Erklärung, im freundlichen Ton, warum ein USB-Mikro eine Sackgasse ist, sobald zwei Menschen zusammenkommen, welches Mikro nun für Anfänger*innen das Beste sei und und und. Ich finde hier das Sendegate ausgesprochen einsteigerfreundlich. Selbst wenn Menschen den Zweck komplett missverstehen, und hier Werbung posten, werden sie freundlich darauf hingewiesen und nicht blöde angemacht.

Dieser Thread hier im Besonderen mag ein/zwei mal ruppig gewesen sein, aber dann ging es gegen eine Firma und deren dürftiges Produkt und nicht gegen Menschen, die Hilfe suchen. Da wird mit Tamtam und “coming soon” ein “Pro” Gerät beworben und die Pros hier halten nix davon und sagen das auch. Selbst in der Kommunikation auf Twitter mit Rode war es höflich und kein Rumgepampe.

Um bei der Kamera-Analogie zu bleiben: Hier sind lauter DSLR Fotografen, die ihr Equipment schätzen, weil es robust, vielseitig und professionell ist. Jetzt kommt jemand und baut die erste Superzoom-Kamera, die zwar irgendwie alles kann aber mit riesigen Nachteilen kommt. Natürlich gibt es da eine Markt für, aber natürlich sagen auch alle, die sich damit auskennen: Nee kauf das mal lieber nicht, das ist eine Sackgasse und das Marketing ist toller als das Produkt. Daraus einen Vorwurf an den Tonfall hier zu machen, finde ich ein bisschen weit hergeholt.

Mir ist Tonfall persönlich wichtig und ich reagiere auch empfindlich darauf, wenn Leute herumpampen ohne Grund. Ich persönlich finde diesen Thread hier nicht besonders toxisch und halte das Sendegate für einen der wenigen Orte im Netz, wo nicht nur absolut Vollwahnsinnige rumpöbeln.

(btw: ich nutze viel Rode für Videoproduktion, auch das viel gescholtene SmartLav+ und mag die Sachen sehr. Das Podcaster Pro ding hier ist aber eine dreiste nummer für den Preis, für die Hälfte hätte mich das vielleicht auch interessiert, aber für das Geld bekommt man ganz andere ordentliche Technik. #mytwocents)


#68

Hallo Dirk, als zentrales Zitat entwertet es Deine Argumentation.

Wie kann man, aus welchen Motiven und welchem Verständnis heraus, monetären Erfolg als Maßstab für wie auch immer geartetes Zeichen für Qualität und “Pro-Sein” hernehmen. Das passt genauso wenig zusammen, wie fehlendes Multichannel und Podcast, denn es beschränkt das Format auf einen Wert: Den, der für die Yankees am meisten zählt. Dem kann ich nicht folgen.


#69

Relativiert sich aber schnell wenn man feststellt, dass gerade mal 483 sich die Mühe machen ihr Benutzerprofil auszufüllen, sogar nur 313 die Community Richtlinien angesehen haben. Selbst likes auf einen Beitrag (und die meisten Vorstellungsposts bekommen ja immerhin den) bekommen nur noch knapp 1000…

Ist aber eigentlich auch egal, denn im Zweifel sind es dann auch eher die Regulars, die den Hauptteil des Tons setzen. Da ist dann nicht die Frage warum sich Leute nicht anmelden sondern eher warum sie sich danach anscheinend selten ZU WORT melden.


#70

Das ist einfach nur ein Beispiel dafür, dass es den Anwendungsfall gibt. Ein “Pro” kannst Du sein weil

  • du damit Geld verdienst
  • du ein professionelles Clientel bespielst
  • du einen professionellen Anspruch an Dich selbst hast.

Wir hier im Forum bestehen implizit auf einer ganz bestimmten Definition und die ist in weiten Teilen technisch und vielleicht noch ein bißchen inhaltlich. Jemand, der sagt “Multikanal brauche ich nicht” ist anscheinend demnach weniger Pro als jemand der sagt “Mir reicht die Stereosumme um einen Podcast zu produzieren mit dem ich meine Ziele erreiche”.

Der Unterschied: Für einen Ralf, einen Tim, einen Macsnider, für Dich… ist das Ding eindeutig nicht “pro” weil es eben weder ein Midisignal noch eine ordentliche Anzahl Kanäle und zig andere Dinge bietet, die man ihrer Meinung nach braucht.
Für jemanden, der damit einen Podcast produziert, der jetzt einfacher zu bauen ist und damit vielleicht sogar Geld verdient (und weniger Aufwand reinsteckt) ist es aber unter Umständen sehr wohl “Pro”.

Podcasts wie der von mir zitierte ist eben nach einem ganz bestimmten Schnittmuster gebaut und ich bin mir sicher, dass man jemanden der hauptberuflich podcastet eben sehr wohl mit Recht als einen “Professional” einstufen kann und für solche Leute ist das Ding von Rode eben gebaut.


#71

Um mal als Sendegate-Neuling und Audio-Noob (und weder technisch, inhaltlich noch kommerziell “Pro”) mal meine 2 Cents in die Diskussion zu werfen: ich finde das Rode-Dings von der Beschreibung her ganz schön spannend. Weiß nicht, ob ich soviel Geld dafür ausgeben würde, aber auf richtige Tests/Reviews bin ich sehr gespannt.

Eine Frage könnt Ihr mir vielleicht schon beantworten (evtl. habe ich es überlesen): könnte man das HMC Superlux vernünftig da dran betreiben, sprich: hat es 12V Phantomspannung?


#72

Ich stimme Dir zu. Allerdings bin ich hier ja auch gerne und fühle mich wohl zwischen Euch :wink:
Tatsache ist aber auch, dass wir hier schon Leute rausgebissen haben und mancher auch abgeschreckt zurückweicht.

Ich habe das jetzt auch nur mal hier geteilt weil es eben eine Außenwahrnehmung bietet. Immerhin außert sich Klaus, da gibt es sicherlich auch viele, die sich gar nicht mitteilen, sondern nach einer Weile des Mitlesens einfach zu einer anderen Party weiterziehen.

Mag ja auch ok sein, ich wollte es nur nicht unbemerkt fallen lassen…

Und um es mit einem guten Freund zu sagen: Feedback is a gift. You might not like it, but it still is.


#73

Nein, es liefert nur die üblichen 48V. Also musst du Adapter mit Widerständen bauen oder das PP2B davor schalten.


#74

Alles klar, danke!


#75

Das war gar nicht wirklich verballhornend gemeint. Ich erkenne aber, warum man das so lesen kann. Vielleicht auch der Kürze von Tweets geschuldet. Was ich meinte, was man evtl auch aus dem Kontext heraus lesen könnte, ist: Der Monoxyd als jemand der seit Jahren Radio (und damit professionell Audio) macht und dich (der seit Jahren an allen Techniken schraubt um Podcastproduktion besser zu machen) sind halt eine besondere Zielgruppe. Die ist super wichtig, und ich will euch gar nicht absprechen, dass ihr mit euren Anforderungen von z.B. dem Gerät nicht befriedigt werdet.

Was man aber auch sehen muss, ist dass es neben euch Profis (ich zähl dich mal dazu, immerhin baust DIE Podcast DAW) und den Pro-Pro-Pro-Sumern wie z.B. @macsnider oder @dirkprimbs, die sich hinsetzen wollen und N-1, jedes EQ-Preset und das perfekte Kompressor-Setting zu finden, noch eine ganz große Gruppe von Leuten gibt, die sich gar nicht so detailliert mit der Materie auseinander setzen wollen aber vielleicht trotzdem geilen Content für uns alle auf den Lippen haben.
Die wollen ihre Hardware aufstellen, Mikros in die roten Anschlüsse, Kopfhörer in die grünen, SD-Karte rein und dann aufnehmen.
Die wollen sich nicht mit Multi-Track, Auphonic, und Doppelender-Aufnahmen auseinander setzen. Und da ist wo für mich der “elitär” Vorwurf entsteht.

Da kommt nun eine Firma, die ein Gerät baut, die vom Podcast-Anfänger bis zum mittleren Profi alles abdeckt, und damit wohl einen (ganz grob aus der Luft gegriffenen) Anteil von 70% der Podcastenden extrem happy machen würde, weil sie alles was sie vorher kompliziert zusammen stecken mussten, nun in einem Gerät bekommen, und das wird dann von den Experten/Profis als “Spielzeug” bezeichnet. Glaubt ihr nicht, dass sowas Leute abschreckt?

Das ist was ich mit elitär meine, und z.B. einer der Gründe warum ich seit über 3 Jahren hier einen Account habe und vielleicht 2 mal im Jahr hier reingucke.

Aber ernsthaft, auch wenns vielleicht so klang. No hate und so :wink: Ich klink mich dann hier wieder aus und lass euch wieder über das Device reden… Btw: Wenn ich wieder einen Podcast machen wollen würde, dann würde ich sofort zuschlagen.


#76

Hallo Dirk,

dass es Personen mit einem passenden Anwendungsfall gibt, ziehe ich werde in Zweifel, noch würde ich es bestreiten. Dass man mit fast jeder (obskuren) Tätigkeit Millionen machen kann, auch nicht.

Ich habe in Zweifel gezoggen, dass es sich dabei um einen guten und gültigen Maßstab handelt. Um mehr (und auch nciht um weniger) geht es mir nicht. Ich fidne es schade, dass Du so wenig reflektiert, Einkommen als Maßstab für Erfolg nimmst. Das klingt nach jemandem, der “sozial schwach” sagt, wenn er eigentlich “Geringverdiener” meint; etwas, was ich nce in Verbindung mit Dir bringen würde.

Du hingegen erläuterst Deine Ansicht von “Pro”, die ich im großen und Ganzen nachvollziehen kann, die aber im Detail nichts, gar nichts, mit einem bestimmten Gerät, einer bestimmten Konfiguration zu tun haben, sondern mit einer Haltung dazu.

Und ich habe, wie einige Andere hier, eher eine verschwenderische Haltung den Optionen gegenüber. Wenn es mehr Optionen gibt, seien sie exotisch oder alltäglich, ist es per se besser. Keine gute, keine nachhaltige Einstellung, aber deutlich im Vorteil, wenn man die Möglichkeiten eines Genres ausloten möchte. Und dafür plädiere ich. Ich habe nicht vor, mit meinen Podcasts Millionär zu werden, es reicht mir sehr wohl, wenn ich es schaffen sollte, die tatsächlichen kosten einzuspielen. Ich mache Podcasts ja auch für mich, meine Interessen, meine Eitelkeit, nicht nur und ausschließlich für Dritte.

Ob ich mich nun an ein “professionelles Publikum” richte (was immer dies sein mag) ist egal, es macht mich nict zum Pro, genausowenig wie es ein bestimmtes Gerät macht. Ich habe ca. 200 Podcasts abonniert, stehe mit etlichen Machern und Hörern in Kontakt und haben, so denke ich, durchaus professionelle Ansprüche an die Gestaltung. Aber das macht mich nciht zum Pro, wohl aber zu professionellen Publikum.

Grundsätzlich könnten wir uns aber darauf einigen, dass die Technik keine Pro ausmacht, wohl aber verhindern kann. Dabei ist die Grenze keine starre, sondern wird von den jeweiligen Ansprüchen und Umgehenweisen gezogen, sie ist also nicht linear, sondern fließend.

Akzeptiert man dies, erübrigt sich die geesamte Diskussion hier und wir haben einfach ein paar Personen, denen bstimmte Features an Geräten wichtiger sind, als diese für Dritte Relevanz haben. Punkt! Ende der Diskussion.

Aus der Präferenz für Features einen Status ableiten zu wollen ist dumm und überheblich. Auch aus den Nichtpräferenz. Ich hoffe sehr, darin sind wir uns einig.


#77

Wie Joram schon schrieb: da kommt eine Firma daher, stellt sich hin und präsentiert ein AllInOne Produkt das für Made for Podcaster sein soll und dann noch “Pro” im Namen trägt. Dann aber im Detail bestimmte Features fehlen (also ich bleibe ja dabei: wie, kein Multitrack? was los?*) bzw. sind nicht in der Lage die Techspecs auf die Website zu schreiben. Warum? Kann für mich eigentlich nur heißen: die PR Abteilung wurde nicht darüber instruiert oder Røde weiß selber noch gar nicht was das Ding kann. Wirkt jetzt nicht professionell auf mich, sorry.

Man stelle sich vor Apple bringt ein neues iPhone raus und lässt die TechSpec Seite weg…

*Ich kenne ja nicht viel Audiointerfaces, dachte aber bisher dass Multitrack eine Feature ist, dass bei Geräten ab einer bestimmten Preisklasse oder Größe mit einer Selbstverständlichkeit vorhanden ist wie Reifen an einem Auto.


#78

Sorry. Das Ding kann kein Mutli Track. Damit ist es in Deutschland gänzlich für Anfänger ungeeignet, da ich Anfänger immer raten würde, dass man Multi Track aufnimmt und dass dann mit Auphonic gerade zieht. Multi Track ist gerade für Anfänger extrem wichtig.

Gruß fairsein


#79

Ich kann dir nur rechtgeben. Das ist doch alles eine Sache des Workflows. Wenn ich jetzt einen Podcast produziere, der eher Talkradio entspricht, mit dem Großteil der Teilnehmer live vor Ort, und das ggf. vor Livepublikum (Stream oder vor Ort) und eh alles in dem Ding gemischt kriege (Kompressor, Gate und Co sind ja drin), dann passt das doch (sofern ich die Aufnahme im Griff habe). Am Ende habe ich ne fertig gemischte Folge, die kann ich noch etwas LUFS einpegeln, ein paar Dinge rausschneiden und raus damit. So klingt das Ding live gut, und die Episode ist ratzfatz draußen. Ob das Ding jetzt perfekt klingt ist da oft zweitrangig. Dafür kann ich mir ggf. etwas Zeit einsparen. Wenn ich jetzt wöchentlich oder öfter produziere, ist das doch fein (und Profi sein, heißt ggf. einfach auch schnell und effizient zu sein und nicht stundenlang im Anschluss rumzudoktern).

Wohlgemerkt produzieren wir Abspanngucker nicht so, die Münchner Cinematic Smash Bros Folgen hätte ich aber ohne weiteres so produzieren können (mit extra iPad dran als Soundboard). Ich kann mir das für einige Formate vorstellen.

Das mit dem SLR Vergleich: Ich fotografiere seit Jahren mit Fuji X Kameras. Da kosten einige (X100, X-Pro, X-T Serie) jenseits von 1000,- EUR. Die Kameras genügen professionellen Einsprüchen, die Objektive sind super und… stellt euch vor… es gibt genug ambitionierte Fotografen die mit den Fuji JPEGs absolut zufrieden sind und eben nicht nochmal die RAW Dateien weiter bearbeiten wollen. Einfach weil die Qualität für die Leute passt. Ist auch fein.

Ich glaube es gibt genug Wege ans Ziel zu kommen. Wenn ich den Mix in dem “Spielzeug” hinkriege, dann super. Wenn nicht gibt’s andere Tools :slight_smile:


#80

Ich lese mir das hier gerade durch und frage mich fast die ganze Zeit “WOLLT Ihr Dirks Argumente nicht verstehen?” Die Diskussion läuft überspitzt gesagt in einem Kreis aus “Es kann kein Multitrack, brecht ihm die Transistoren!” - “Aber es gibt einen Markt dafür, nicht jeder will Multitrack und auch das hat seine Daseinsberechtigung.” - “Jeder muss Multitrack haben wollen, auch und gerade wenn er im stillen Kämmerlein Solo-Podcasts aufnimmt! Jeder!” - “Aber es bietet Einsteigern eine geringere technische Hürde?” ( Go to 10)

Ich würde mich freuen, wenn wir uns hier auf weniger Absolutheitsanspruch für die eigene Meinung besinnen könnten und vielleicht sogar wirklich auf echte Tests durch die hier vielfältig anwesenden “echten Podcaster” warten würden. Ja, frommer Wunsch, merke ich selber.


#81

Richtig. Das ist slightly off-topic. Du machst hier gerade einen Nebenkriegsschauplatz auf. Das hat null mit dem Gerät zu tun. Und klar ist das Sendegate offen für Neue. Gerade deshalb und weil man die Werbestrategie von Rode kennt, ist es so wichtig, dass wir klar machen, dass man dieses Gerät nicht kaufen sollte. Und ja. Auch die Geräte von Zoom sind nicht perfekt. Aber die hat Zoom auch nicht für Podcasting entwickelt und Pro für Podcaster dran geschrieben.

tl;dr

Wer ein Pro Device

  • für Podcaster
  • ohne Multi Track
  • in 2018
  • für 599 $

auf dem Markt bringt und es Pro nennt, muss halt damit leben, dass man es entsprechend schlecht bewertet.

Das Ding ist für niemanden, der Podcasts machen will ernsthaft geeignet.

Gruß fairsein