Anfänger fragt nach: Podcast mit 3+ Leuten - welches Setup?


#21

Ach Kinners … und warum soll es ausgerechnet ein Großmembran-Kondensatormikrofon sein?
12 mV/Pa, das nenne ich mal empfindlich (ja, ich weiß, es geht auch in beide Richtungen - 6 bis hin zu 25 mV/Pa), da muss der Aufnahmeraum aber mal wirklich akustisch sauber sein.

Die Spinne ist inklusive. Beim Poppschutz gibt es auch Schaumstoff-Überzieher statt der Nylonschirme; was akustisch davon zu halten ist, weiß ich allerdings nicht.
Das Stativ muss was können! Bitte denke daran, dass wir hier über 550 Gramm reden und die Last wegen der Ausrichtung niemals zentrisch sein kann - kommt noch ein Ausleger hinzu (weil der Sprecher vermutlich nicht direkt am Stativ stehen möchte), wird die Kippgefahr größer.

ProTipp: An der anderen Seite des Auslegers das K&M 21105 Ausgleichsgewicht (Counterweight) anbringen (Achtung, geht nicht mit jedem Ausleger!). Aber all’ das wieder macht wieder Gewicht…

Wie wäre es denn mit dem AKG C1000s MKIV oder dem Røde M3?
Als echte Kleinmembraner wären die Røde M5 MP ein Preistipp (gibt es nur als Paar).

Nur mal so als weiterer Denkanstoß…


#22

Ich hänge mich mal an diesen Thread an, weil meine Frage sehr ähnlich ist.

Folgendes Szenario:
Wir nehmen üblicherweise zu dritt per Studiolink auf. Mein bisher genutztes USB-Headset habe ich kürzlich durch ein Superlux HMC660 ersetzt und einfach per Klinke angestöpselt, wunderbar.

Jetzt wollen wir zuweilen nicht remote, sondern zusammen vor Ort aufnehmen. 2 weitere HMC660 ok, aber jetzt stellt sich die Frage nach dem Audio-Interface.

Ist das Zoom H6 immer noch das Mittel der Wahl oder gibt es auch günstigere Alternativen?
Basteleien wie Widerstände einlöten o. ä. kommen nicht in Frage, d. h. das Audio-Interface sollte von vorneherein 12V Phantomspeisung können.
Mobilität spielt keine Rolle, auf die Recorder-Funktionalität des H6 könnte ich also verzichten.

Vielen Dank vorab!


#23

Dann scheidet alles aus außer dem Zoom H6, es sei denn du schaltest noch so was dazwischen:

Damit kann man beliebige Mikros wahlweise mit 48V oder aber auch 12V versorgen. Die Phantomspeisung des (dann völlig beliebig wählbaren) Soundinterfaces muss dann abgeschaltet werden. An eine dieser Kiste gehen zwei Mikros, für 4 Headsets braucht es also dann zwei davon.


#24

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich glaube, dann ist es mir doch ein paar Euro mehr wert und ich nehme das H6, da ist wenigstens alles schön kompakt. :slight_smile:

Und damit wir uns auch alle hören, brauche ich noch entweder einen Kopfhörersplitter oder besser einen Kopfhörerverstärker, richtig? Gibt es da auch eine “Standardempfehlung”? Behringer HA400?


#25

Genau den.


#26

Besten Dank! :+1:


#27

Ich frag nochmal kurz nach: wie bringt man das HMC660X per usb an den Rechner ohne Interface?


#28

siehe Eingangspost hier:


#29

Ergänzung zu schollplattes Antwort: Per USB gar nicht, sondern per Klinkenstecker.


#30

jap, hab mich da vertan bei der Formulierung. Werde mir den Adapter mal besorgen, danke!


#31

Mittlerweile habe ich alles da und siehe da, es fehlt noch ein Kabel zwischen H6 und HA440, und zwar mit 3,5mm Klinke auf der einen Seite und 6,3mm Klinke auf der anderen. Habe ich wahrscheinlich überlesen, sonst hätte ich es gleich mitbestellt, aber egal. Gibt es hierzu auch noch Tipps oder Empfehlungen?


#32

Einfach was von thomann, zum Beispiel das mit dem.

Gibt’s auch alsein Kabel, ist aber viel teurer und mit ohne Adapter kannst Du das Kabel zum beispiel benutzen, um ein Telefon ans H6 anzuschließen.


#33

OK, d. h. da gibt es nichts Besonderes zu beachten?
Sorry für die blöden Fragen, aber bei den allermeisten Sachen, die ich hier so lese, gibt es Kriterien, die mir halt überhaupt nicht eingefallen wären. :wink:


#34

bei kabeln achte ich höchstens auf stabilität, sonst nix. klar, man kann kontakte vergolden, das bringt aber auch nix :smiley:


#35

Oder gleich das https://www.thomann.de/de/pro_snake_2001305.htm


#36

Alles klar, danke Euch!