Wie/wo lagert ihr eure Podcast-Ausrüstung?


#1

Nachdem letzte Woche mal wieder neue Podcast-Ausrüst per Post bei mir eingetrudelt ist und meine Frau ein bisschen die Augen verdreht hat, habe ich mich gefragt, wie das eigentlich bei anderen Podcastern aussieht.

Habt ihr ein eigenes Zimmer, das ihr als Studio benutzt? Oder habt ihr sogar ein richtiges, kleines Eigenbau-Studio?
Oder nutzt ihr euren normalen PC-Platz und stöpselt bei Bedarf die entsprechende Audio-Hardware dran?

Bei mir ist es im Moment so:
Ich habe ein Arbeitszimmer/Gästezimmer, in dem mein Mac steht. Daran angeschlossen ist permanent das Behringer XENYX302 samt HMC 660 Headset. Das Xenyx ist ja schön klein, das steht neben bzw. leicht hinter dem Mac, die Kopfhörer liegen daneben. Also ist die Hardware immer “podcastbereit”, nimmt aber so gut wie keinen Platz weg. :wink:

Das Tascam DR-40 samt Rode M3 liegen in einem kleinen Köfferchen im Regal und sind für unterwegs gedacht.


#2

Ich habe alles in einem Karton im Schrank. So platzsparend verpackt, dass ich es mit Laptop im Rucksack transportieren kann. Ich nehme selten 2x am gleichen Ort auf.
Vorteil: es liegt nie irgendwo im Weg
Nachteil: ich muss es vor/nach jeder Aufnahme auf-/abbauen.
Ich glaube aber, das ist doch individuell sehr verschieden. Hängt an Aufnahmehäufigkeit / -Ort, vorhandenem Platz und Hang zum / Abneigung gegenüber Chaos.


#3

Ich habe mir eine durchsichtige Kiste von IKEA besorgt (gibts in verschiedenen größen) und lagere dort den Zoom H6 in der Verpackung die 4 Headsets und den Kopfhörerverstärker. Muss man zwar alles wieder auspacken aber steht so zumindest gut verstaut im Regal und kann auch transportiert werden …


#4

Wir haben ein allzeit-bereites Studio zu Hause. Da steht ein kleines Studiorack mit Mischpult drauf. Headsets sind i.d.R. permanent angeschlossen. Im Prinzip ist das so ein Zwischending zwischen “Eigenbaustudio” und PC-Platz.

Für unterwegs haben wir noch einen H6, der zusammen mit noch ein paar Kleinigkeiten in unserem Studiokoffer für unterwegs gelagert wird. Da kommen dann, wenn wir tatsächlich unterwegs aufnehmen noch die Headsets rein, die normalerweise permanent an das Heimstudio angestöpselt sind.

Dann haben wir noch besagte durchsichtige IKEA-Kisten mit weiterem Equipment, was nicht permanent sondern nur bei Bedarf gebraucht wird.

Hier ein paar Impressionen des Studios: https://kern.punkto.info/studio/


#5

Teils-Teils - ähnlich wie @johmue habe ich einen permanente aufgebauten PC im Arbeitszimmer - siehe Studio-Galerie. Wilde Bücherregale sind prima Diffusoren - und das ganz ohne Aufpreis. :wink:

Ebenso sind für mobilen Einsatz meine Zooms entsprechend griffbereit gepackt.


#6

Hab hier alles mehr oder weniger aufgebaut. An meinem Arbeitsplatz hab ich Studio-Abhöre und Mischpult fest installiert, wobei ich meist eh nur mit dem Zoom alleine aufnehme…


#7

Der folgende Beitrag kann Spuren von Werbung mitsamt Link enthalten. Ich profitiere jedoch nicht davon.

Da ich eine Vorgeschichte als Webcaster habe (genau genommen: Webradio), gibt es in meinem Arbeitszimmer natürlich einen Moderations- bzw. Sprecherplatz. Da könnte ich zum Podcast immer noch prima Off-Texte, Einsprecher, Zwischenüberschriften etc. produzieren.

Zoom & Co. benötige ich im “Heimstudio” (na ja) nicht. Das ist Equipment für unterwegs.
Für die Aufbewahrung reicht ein handelsüblicher Werkzeug- oder Fotokoffer - der nimmt nicht viel Platz weg. Damit die verschiedenen Kleinteile dort nicht ständig aneinander dotzen, verkratzen, scheppern etc., nutze ich Mikrofontaschen.

Bevor jetzt hier der große Glaubenskrieg ausbricht - Neumann, NoName, Sennheiser, Shure; Kunstleder, Kunstfaser, gepolstert oder nicht: Ich habe mich mit einem größeren Bestand an dem Modell “Mikrofontasche groß” von Session eingedeckt.

© Session; Quelle s.o.

In so eine gepolsterte Tasche mit den Maßen 26*16 cm passt bequem ein Zoom H5 mit USB-Kabel und Ersatzbatterien. Eine zweite Tasche beinhaltet Zubehör (Windschutz, Fernbedienung, Netzteil, Ersatzkabel, Kartenleser etc. pp.).

Im Beschallungsbereich nutze ich noch viel mehr von den Teilen - für DI-Boxen, Adapterstecker, Splitkabel, Multimeter - seither ist Ruhe in der Kabeltasche. :sunglasses:
Vielleicht ja auch eine Anregung für den ein oder anderen Podcaster, der mit Adaptern etc. unterwegs ist.

Die Mikrofone sind natürlich in ihren Original Taschen (wobei ich die gepolsterten Sennheisers besser finde als die “nackten” Rødes oder Shures).
Ach ja, und wenn es auf Länge ankommt (Stereoschiene z.B.): Ruhig mal ein paar Euro in die Hand nehmen und die Tasche von Neumann prüfen: 28 cm!

Aus dem Koffer heraus kann ich dann schnell die benötigten Teile in Rucksack oder Laptoptasche umpacken - je nach Bedarf und Notwendigkeit. Quasi modular. Und danach wieder zurück: Alles im Überblick und stets eine Vollständigkeitskontrolle.

Zugegeben: Da ich nicht mit Headsets arbeite, habe ich eine enorme Platzersparnis. Und: Nur eine Person braucht einen Kopfhörer - das bin ich. Der wiederum ist in einer separaten Tasche; da bin ich eigen.


#8

Ich bin eigentlich immer quasi-aufnahmebereit. In meinem Arbeitszimmer lieft alles in Griffweite auf dem Schreibtisch. Das Headset und das Mischpult sind immer angeschlossen. Das Zoom H4 bewahre ich in der Plastikschale auf auf dem Schreibtisch auf. Es ist bei Bedarf in Sekundenschnelle angeschlossen, die Kabel liegen immer bereit.

Nachtrag: Das sieht etwa so aus: http://aufdistanz.de/wp-content/uploads/2016/07/aufdistanz-studio.jpg

Weiteres Material, z.B. für Außeneinsätze, habe ich in zwei beschrifteten “Kisten” im Regal. In der einen sind Geräte sowie Ohr- und Kopfhörer, in der anderen alles an Adaptern, Kabeln und Steckern, was mal gebraucht werden könnte.

Wirklich selten genutztes Material (z.B. laaaange Kabel) sind in einer separaten Plastikkiste im Keller.


#10

Diese Plastekiste mit den schlechten Verschlüssen, in der der HMC660 kam? Da hab ich alles reingedrückt, was ich brauche. HMC660, zoom h1, XLR->Klinke, Y-Klinke, Klinke->Lightning. Am Hackintosh hängt das Xenyx 302 und da kommt dann das HMC660 rein, wenn ich es da brauche.
Für nen größeren Recorder bräuchte ich natürlich ne andere Kiste. Aber das H1 ist so klein, das kann ich zwischen die Ohrmuscheln klemmen und alles ist verstaut.