V-Moda BoomPro - Test passender Kopfhörer

Dank @rstockm (sehr wertvoller Beitrag!) bin auch ich auf den Trichter mit dem V-Moda BoomPro gekommen und sehr angetan von dem Mikro. Mir war leider der OneOdio-Kopfhörer viel zu eng, habe allerdings auch einen sehr großen Kopf. Für Leute mit einem entsprechenden Schädel kann ich nun wärmstens den Philips SHP9500 empfehlen, der nicht nur äußerst weit und bequem ist, sondern in meinen Ohren auch sehr anständig klingt. Der Anschluss des BoomPro macht keinerlei Schwierigkeiten, kleine Klinke ist (neben einer großen) vorhanden. Kleinköpfigen Menschen könnte er unter Umständen abrutschen. @DerChristian hat Recht, er ist natürlich deutlich teurer als der OneOdio, aber die 78 USD (nicht 114 € bei Amazon), die ich bezahlt habe, sind es mir in diesem Fall absolut wert.

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Sagt mal, kennt ihr eigentlich auch einseitige Headsets (Mono Kopfhörer wie sie auch manchmal in Büros verteilt werden) wo man das BoomPro einstecken könnte?

Insbesondere wenn ich das Mikro zum Telefonieren mit dem iPhone benutzen möchte, dann nervt es mich immer, dass ich mich bei meinen geschlossenen Kopfhörern so schlecht selber höre :confused:

Alternativ: Würde eigentlich auch etwas mit Over Ear Kopfhörern in offener Bauweise gehen? Oder wäre das eine Quatsch Idee wegen dem Echo Effekt?

Zu deiner eigentlichen Frage habe ich keine Antwort.

Wenn es dir nur darum geht, dich selbst besser zu hören, empfehle ich Direct Monitoring (direkte Ausgabe deines Mikrofonsignals auf deinem Kopfhörer). Je nach Aufnahmegerät ist das in Hardware möglich, sonst ggf. softwareseitig umsetzbar, wenn die Latenz gering genug bleibt. Beim Telefonieren mit dem iPhone ist das zugegeben nicht umsetzbar, außer vielleicht über SIP-Apps.

Der weitere Vorteil beim Direct Monitoring ist, dass du Störgeräusche wie Atemgeräusche sofort bemerkst und gegensteuern kannst.

Ja, für den Computer habe ich ja auch Direct Monitoring mit dem typischen Yamaha Interface. Das kann ich halt nicht an das iPhone anschließen. Und manchmal gehe ich auch in’s Büro, dann bin ich zu faul, dieses Interface mitzuschleppen :wink:

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Rode hat einen Kopfhörer rausgebracht, an den das Boompro ganz gut passen sollte:

Preislich ist man da natürlich nicht mehr weit von den Beyerdynamic entfernt.

Zum Anschluß an PCs, iPhones und Android Smartphones gibt es das iRig Stream. Ist vielleicht etwas Overkill nur für die direct monitoring Funktion aber funktioniert bei mir sehr gut (PC, Android Phone).

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Oh das dies spannend aus. Wird ASAP bestellt, getestet und besprochen.

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…Gibt auch noch eine günstigere Variante, auch gleich bestellt, Bericht kommt am Wochenende. Das könnte echt ein altes Problem lösen.

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Hm, da bin ich gespannt.
Das teurere enthält die A/D, D/A Wandlung und hat einen Digitalausgang. Dieses scheint einen Analogausgang zu haben.

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Dieses

hier ist preiswerter und scheint das Problem Mikro - und Kopfhöreranschluß, incl. direct Monitoring auch zu lösen.
Hab ich hier
zufällig gelesen Rode lavalier go an iPhone - #3 von Raumwelle

Das Kompakteste, das ich dazu bisher gesehen habe.

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Nein das funktioniert nicht, schon getestet. Läuft nur mit der Rhøde App.

das ist nicht so richtig… auf den android kann ich es mit jeder app als eingang und ausgang nutzen ich habe keine ahnung wie das beim apfel ist.

die central app nutz man nur im das interface einzustellen (pegel, mono sterio oder 2 kanal modus sowie das monitoring)
die reporter app kann man nutzen um interviws aufzunehmen und kann dort das selbe einstellen wie in der central app nur das der eingang dort noch optisch dargeselt wird.

Hmmm……

Zum einstellen braucht man die Røde App aber auf Ihrer Webseite schreiben sie, dass es mit jeder App läuft…

@rstockm wie hast Du die fehlende Funktionalität getestet? Ich traue den Herstellerseiten nicht so richtig über den Weg.

Grüße

Gero

Ich hab’s bestellt und werde testen ob es auch ohne die Rode app läuft.
Vermutlich wird es gehen. Mein Rode VideoMic NTG funktioniert ja auch ohne die die Rodeapp am PC.
Gestern erst habe ich gesehen, daß es diese App (Rode Connect) überhaupt gibt und geschaut, was man damit machen kann.
Mit dem VideoMic NTG, das auch einen Monitoringausgang (Klinke) hat, habe ich aber vorher auch schon Video Calls gemacht, und technisch wirkt es wie das AI mit eingebautem Richtmikrofon.

Mag sein, dass sie nachgerüstet haben - vor 1 Jahr ging kein Direct Monitoring. Werde nochmal testen.

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Hier ein Screenshot von der Aktuellenn cetral App in der man das Interface konfiguriert

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So, das Teil ist angekommen, und ich habe die Monitoring Funktion geprüft.
PC (Win 10): Es wird erkannt. Zunächst habe ich nichts gehört. Dann den Microphonpegel in der Systemeinstellung hochgedreht. Danach konnte ich meine Stimme (direct Monitoring) gut hören.
Dann Rode Connect gestartet. Das sagte sofort, daß das angehängte Device ein Firmwareupdate bräuchte. Der lief dann und wurde mit: „Update war nicht erfolgreich“ beendet. Trotzdem wurde nach einem Neustart das Device erkannt und stand in Rode Connect zur Verfügung. Testaufnahmen mit dem Sprachrecorder auch ok, incl. Monitoring.

Galaxy S21 mit Android12: Device angeschlossen, nix gehört. Aufnahme mit Diktiergerät ging aber, wenn auch recht leise. Dann habe ich Rode Central v1.0.20 installiert und gestartet. Das Device war beim Installieren nicht angeschlossen, wurde aber sofort beim Anschließen erkannt und es wurde gefragt, ob die App gestartet werden soll. Nach dem Start kann man 3 Modi auswählen. Wählt man den ersten (Beitreten), geht sofort das Monitoring an und bleibt auch an, wenn man die App schließt. Nach einem Restart des Handies ist alles wieder weg. Schließt man aber das Device an, kommt sofort wieder die Frage ob man die App starten solle. Dann kann man sie schließen, und das Monitoring funktioniert weiter. Wirkt irgendwie als wenn durch den Start ein Treiber geladen wird. Bei den zwei anderen Modi funktionierte das Monitoring auch. Testaufnahmen mit dem simplen Diktiergerät gingen auch, incl. Monitoring.
Als „Headset“ hatte ich ein Marshall Major III mit V-Moda Boom Pro angeschlossen.
Das Monitoring Funktioniert auch beim Telefonieren.
Also für meine Zwecke ok.

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Danke, werde das bei mir auch nochmal testen. Gegenüber dem „it just works“ des iRig Stream scheint mir das immer noch alles sehr fiddelig. Beim iRig habe ich meine Lautstärkeregler, habe das einmal alles justiert und kann es in jeder Situation an Rechner oder Smartphone dranstecken - läuft.

Das hier verdient auch einen UX-Pokal:

image

Was wollen mir diese drei Modi sagen?

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im ersten werden beide eingänge zusammen gemist es entsteht eine mono datei.
im zweiten werden beide eingänge einzeln auf den linken und rechten kanal verteil in der stereo datei.
im dritten wird nur der erste eingang genutz und zwar im stereo modus und auch so aufgezeichnet.

Ja klar, da iRig Stream ist bedienungsfreundlicher. Das Rode kompakter und irgendwie umständlicher. Aber immerhin ein Interface mit direktem Monitoring.

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