Test: Headsets und Mikrofone im Direktvergleich

Update: Ich schrieb ursprünglich, das Rauschen mache diese Mikrofone unbrauchbar, das erste meiner zwei Mikrofone stellte sich aber als defekt heraus.

Ich habe gerade ein “t.bone ovid CC 100” Mikrofon hier, das ist dazu gedacht es mit unterschiedlichen Adaptern an Instrumenten zu befestigen. Es kostet €49 und wäre vieleicht eine brauchbare Lösung für alle die sich gerne ein Headset selbst zusammenschustern wollten.

the t.bone Ovid System CC 100

Ich habe es daher mal probehalber mit Klettband an meinem DT297 befestigt um einen Probetext einzusprechen, und es klingt meiner Meinung nach nicht schlecht.

Ursprünglich wollte ich ein Stereo-File hochladen, das wurde aber zu groß. Daher “links” und “rechts” einzeln ;-).

Beyer:

Ovid:

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Als Mittelding zwischen Klein- und Grossmembranmikrofon (Kondensator) bitte auf eine geeignete Umgebung achten. Der Tischständer verleitet zudem dazu, dieses Mikrofon vor sich auf den Tisch zu stellen. Ich frage mich, ob das dann noch gut klingen wird…

Die Seite mikrofon-test.de bietet ein paar Wikipedia-ähnliche Ausführungen und kopierte Produktbeschreibungen. Kurz: Eine SEO-Falle mit Amazon-Affiliate-Links. Passt zum Betreiber: CM-Webmarketing UG. Antworten werden nur versprochen, nicht geliefert. Da würde ich mich nicht informieren. Aber immerhin eine der smarteren Verarschungen, die man so im Netz findet.

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Ich habe dann auch mal in die Headset-Ecke geschaut, zumal ich auch für Livemusik eins brauchte. Ich wollte eins mit Niere-Richtcharakterisik, damit das nicht ganz so massiv rückkoppelt. Bestellt habe ich das beyerdynamic TG H34c https://www.thomann.de/de/beyerdynamic_tg_h34c_set.htm

Hier mal im Vergleich zu meinem sonst für Podcasts genutzten Standard Shure SM58, dem Bühnen/Rock-Klassiker
beyerdynamic_TG_H34c (3,7 MB)
Shure SM58 (4,0 MB)

Das Nackenbügelmikro rauscht weniger, blendet aber den Hintergrund nicht ganz so gut aus - beides hält sich aber so die Waage. Vom Klang her finde ich das SM58 überraschenderweise “luftiger”. Das TG-H34c ist da deutlich nasaler und hat eine deutliche Höhenabsenkung (“mumpft” ein wenig) - durchaus noch im handhabbaren Rahmen, aber besonders im Vergleich wahrnehmbar.

Was meint ihr?

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Ich kann deinen Einschätzungen so zustimmen. Beide haben Stärken und Nachteile. Ich würde wohl keines durch das andere ersetzen. Dafür sind sie zu nahe beieinander. Im Zweifelsfall würde ich mich für das bequemere (oder günstigere) entscheiden.

Ich habe jetzt endlich mal das RODE smartLav+ Lavalier-Mikro getestet - keine Katastrophe, aber so richtig warm werde ich damit nicht:


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Ich weiß nicht genau welches Smartlav von Rode ich hab, hab es auf Twitter von Caschy erworben, aber ich hab damit vor einiger Zeit eine kleine Testaufnahme beim Fahrrad fahren gemacht:

https://tapewrite.com/tapes/play/57f97cbfef10a2b57104aa53/ (Achtung: Autoplay)

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Klingt für unterwegs eigentlich recht geschmeidig: erinnerst du dich, ob du da nachher noch EQ (vor allem Bass) drauf gelegt hast?

hm… :thinking: ich glaube nicht.

Mit dem hatte ich zwar auch mal geliebäugelt, aber dann lief mir letztes Jahr auf der Messe das cosMik Lav von ESI über den Weg (Charakteristik: Kugel).
Bei Røde konnte ich das smartLav+ testen: Der Stecker passt nicht durch die Schutzhülle (Otterbox) meines Smartphones. Der von ESI hingegen schon.

  • Vorteile:
    Sensationell günstig (Straßenpreis aktuell ca. 25 Euro).
    Schleift über eine Klinkenbuchse den Kopfhörer mit durch.

  • Nachteil:
    Leider auch hier kein direct monitoring möglich.

Angesichts meines Equipments ist das natürlich nicht für Podcasts gedacht, aber für Periscope. Da kann man zwar keine echten Vergleichsaufnahmen erstellen, aber Zuschauer berichteten mir, dass es erheblich besser als das eingebaute Smartphone-Mic oder das Headset sei.

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Hallo und Moin liebe Sendegate Community,

Schuld (im positiven Sinne :wink: ) für meinen Post hier ist Christian_Vogel, dem ich nochmal danken möchte. Denn ich hatte ein kleines Problem. Alles fing damit an, dass jegliche Headsets mir zu sehr am Gaming ausgerichtet waren, oft viel zu überteuert oder einfach keinen guten Klang hatten. Und da ich sehr viel Wert auf guten Klang der Kopfhöhrer an sich lege, musste etwas anderes her. Nun stolperte ich im Internet über das Antlion ModMic 4.0. Ich laß viel gutes, aber auch negatives (wie es meistens der Fall ist). Also bestellte ich mir das besagte Mikrofon, da es mir die Möglichkeit gibt meine Sennheiser HD 558 nutzen und gleichzeitig ein Headset daraus “bauen” zu können, in dem man den beiliegenden Magnetclip per Doppelseitigem Klebespot (Werksseitig angebracht) an den gewünschten Kopfhöhrer fixiert. Jedoch war der Klang des ModMics nicht besonders überragend, als ich es an meinem Motherboard Audioanschluss einsteckte. Selbst eine USB Soundkarte hat nur minimalen Erfolg gebracht. So naiv und unwissend wie ich war besorgte ich mir ein Behringer Xenyx Q802USB und wollte damit das Problem lösen. Pustekuchen: 48V sind zu viel und 0V kann das Mischpult nicht gebrauchen, was tun? Also recherchierte ich weiter (da mir das Regeln von Musik, TeamSpeak Kollegen und Game Sound on the fly sehr gut gefiel, habe ich das Mischpult behalten) und kam auf die Idee mit den Phantomspeise Adapter, um so 5V auf das ModMic zu bekommen und es letzendlich an den Mischer zu schließen. Nun hatte ich den Superlux PS-418S, Adapterkabel von 3,5mm Klinke auf Mini XLR und es klappte immer noch nicht. Da ein 6k8 Ohm Widerstand fehlte. Hier hat mir Christian mit Rat & Tipps geholfen und es hat geklappt! Ich bin sehr zufrieden und stelle euch hier meine Testaufnahme zur Verfügung. Ich versuche es so hinzubekommen wie der Thread-Starter um so ein wenig Einheit in der Sache zu halten. Wie man in der Aufnahme hören kann, habe ich noch ein wenig rauschen im Hintergrund + ein ganz leichtes “zirpen”(?), ich weiß nicht ob dies vom PC kommt oder am Mischpult/Phantomspeiseadapter/Mikrofon liegt. Ich persölich bin voll zufrieden.

Viel Spaß damit - Henning

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Da die Diskussion im Thread
Podcast-Mikrofon: Shure PG42 vs. Rode NT-USB (Kaufentscheidungshilfe)
gerade etwas entgleitet und ohnehin in Post #25 hierher verwiesen wurde, habe ich einfach mal spontan einen Vergleichstest vom Stapel gelassen.

Angesprochen wurden zeitgleich und direkt nebeneinander stehend…

  • das Røde M3
    (Kleinkondensator, breite Niere, Batteriespeisung möglich, 6,3 mV/Pa, 99 €*)
    und
  • das Sennheiser e 835s
    (dynamisch, Niere, 2,7 mV/Pa, 85 €*)

… am Zoom H5 mit identischer Einstellung auf beiden Kanälen; Nachbearbeitung (nur im Pegel!) mit Audacity.
Aufnahmeumgebung akustisch unsauber, kein Popschutz, kein LowCut.

Hier die Hörproben in FLAC @ Level 8, 16 Bit:

Røde M3
Rode M3 am Zoom H5 für Sendegate.flac (7,7 MB)

Sennheiser e 835s
Sennheiser e835s am Zoom H5 für Sendegate.flac (7,7 MB)


*) Straßenpreise (brutto) für Deutschland, via Internet abgefragt am 03.02.2017 bei Musicstore, Session und Thomann.

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Ich habe 8 neue Mikros getestet - darunter viele von Røde.

Die Soundproben sind im ersten Posting ergänzt, und hier habe ich ein paar Kommentare dazu geschrieben:

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Kann ich groß unterschreiben. Das AKG C100S habe ich vor allem im letzten Jahr viel in robusten Situationen benutzt.

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Bin gerade in diesen Beitrag gestolpert und habe mir viele der “jüngeren” Beispiele mit dem mir vertrauten Kopfhörer angehört. Vielen Dank für Eure super Vergleiche. Leider kann ich die früheren Beispiele nicht mehr abrufen. Auch das initiale UItraschall-Projekt aus 2016 ist nicht mehr verfügbar. Ich vermute, ich bin nicht der Einzige, der für die zumindest teilweise Wiederbringung einiger der älteren Klangbeispiele dankbar ist. Einiges ist doch noch am Markt. Insbesondere Headsets können wir hier gerade wenig hören. Vielen Dank für Eure Mühen im Voraus. Johann Christoph

Stimmt, die .ZIP Datei ist weg, die muss ich ohnehin mal neu zusammenbauen mit den ganzen neuen Mikros, danke für den Hinweis.
Die älteren Klangbeispiele laufen aber bei mir tadellos, liegen auch direkt neben den neuen auf einem meiner Server. Vielleicht mal einen anderen Browser probieren? Hat sonst noch jemand das Problem?

Sorry, mea culpa! Wobei ich das Verhalten meiner schuldhaften Browser noch nicht ganz durchblicke. Mit keinem der beiden (Firefox aktuell und Vivaldi aktuell) kann ich den Audioplayer einfach anklicken. Wenn ich aber über Kontext-Menü “Audioadresse kopieren” arbeite klappt’s … Aber das ist vielleicht hier off-topic. Von daher zurück:
Für eine Aktualisierung des Reaper-Projekts danke ich bereits im Voraus!

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Könnten geneigte Forenuser:innen bitte nochmal probieren, ob beim ersten Beitrag ganz oben jetzt die kleinen Player zum Abspielen der Sounds vernünftig funktionieren? Und kurzes Feedback geben? Danke!

Bei mir funktionieren sie leider nicht. Nutze Mozilla Firefox (87.0 - 64bit) auf Desktop-Rechner.

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Läuft (sowohl auf iOS mit Safari Mobile als auch auf macOS 11 [M1] mit Safari).

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Hallo @Tobe,

versuch mal den Cache zu löschen, oder einen anderen Browser in einem privaten/inkognito-Fenster.

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