Roland R-88 - die Podcastwaffe ?

ALL IN ONE RECORDER, MIXER AND AUDIO INTERFACE - ANYTIME, ANYWHERE
The Roland R-88 establishes a new standard in professional portable recording by providing seamless integration of a recorder, mixer and a multi-channel audio interface. With eight discrete channels of audio recording plus a stereo mix, the R-88 is ideal for demanding multi-channel applications such as location sound design, event production, event videography, and live musical performance.

https://proav.roland.com/global/products/r-88/

Für die allermeisten Leute ist das glaube ich a) viel zu teuer und b) die 8 Kanäle schon zu viel des Guten.

Zu b) Wenn Du wirklich eine Diskussionsrunde mit 8 Leuten hast lohnt es sich jemanden für den Ton abzustellen der an 'nem richtigen Pult sitzt und ein Auge auf die Technik wirft.

Zu a) Man bezahlt die Abgeschlossenheit, Kompaktheit und die Möglichkeit des Batteriebetriebs. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht wert.

Zum Vergleich: Für das gleiche Geld gibt es ein 16er Digipult mit eingebautem USB I/F, Multitrack recording + eben einem echten Digitalpult (nur iPad bedienung): https://m.thomann.de/de/allen_heath_qu_pac.htm?ref=msg_a_2 Das ist das gleiche Pult wie (wenn mich die Erinnerung nicht trügt) das an der Sendezentrum-Bühne am #33c3 verwendete, nur eben ohne control surface / fader.

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Was @Christian_Vogel sagt. Und: ich würde zumindest anfangen mit der Wimper zu zucken, wenn er auch 8 regelbare Kopfhöreranschlüsse hätte.
Bis dahin scheint mir eine Kombo aus

https://www.thomann.de/de/behringer_umc1820.htm?partner_id=60110
https://www.thomann.de/de/behringer_ha8000_powerplay_pro8_headphoneamp.htm?partner_id=60110

für zusammen schlanke 470 € zielführender…

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Oder man nimmt den bekannten Zoom H6 für 4x XLR (oder 6 Spuren mit dem XLR-Kopf). Oder den Zoom F8 der funktionsmäßig dem Roland entspricht, aber nur 2/3 kostet. Ein bißchen Reserve (mehr Spuren) ist okay, aber das geht dann immer zu Lasten der Portabilität und des Preises.

Denn der H6 ist schon so ziemlich das Maximum, was man in die Tasche stecken kann und dann sofort einsatzfertig ist. Für solche Interviews nehme ich sogar lieber den H2 weil portabler…

Wenn man erst aufbauen muss, dann ist es fast egal, wie kompakt (oder auch nicht) die Technik ist. 8spur ohne Stromanschluss ist schon eine sehr kleine Nische. Und wenn Strom da ist, dann kann man auch prima mit dem Vorschlag vont @rstockm oben arbeiten.

Wie @Christian_Vogel bemerkte: bei über 4 Spuren sollte da jemand an der Technik sitzen und aufpassen, da sonst immer einer in der Gesprächsrunde abgelenkt ist, Und dann bietet sich für nur wenig mehr das im Sendezentrum genutzte Allen & Heath Qu-16 Chrome an, da man daran auch gut live (für den Stream oder Kopfhörer) mischen, multitrack-aufnehmen und multitrack-audio-interfacen kann (und all das gleichzeitig). Okay, plus Kopfhörervertärker (bei beiden). Der Aufpreis im Vergleich zum deutlich schwächer ausgestatteten A&H QuPac ohne Fader ist mit ~350,- auch geringer als ein dafür zur Bedienung benötigtes iPad. Oder das komplett bedienelementlose A&H QuSB für einen runden Tausender als billigste Variante der A&Hs. Ich würd’ aber auch da zum Qu-16 raten, weil einfach live viel besser bedienbar.

warum nicht so was hier

und als monitoring für die Patientinnen
https://www.thomann.de/de/behringer_powerplay_p16m_personal_mixer.htm?ref=search_prv_4

Recording Multitrack damit
http://www.elacom.de/bananatracker.php

Stereo geht ja per USB stick

bzw remote und aufnahmen ja auch per PC oder Wlan per Tablett seis Android oder Windows 10

wäre ja auch günstig und gut und sinnig

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Das X18 / XR18 ist - insbesondere für den Preis - nicht das schlechteste. Gerade als 16-Kanal Audiointerface mit 0-Latenz-Mixing auch in mehrere Kopfhörerkanäle ist der Preis echt heiß.

Kann aber im Vergleich zu den A&H nur MultitrackRecording-Interface, aber keine USB-Aufnahme. Die kleineren XR12 / XR16 können dagegen nur Stereo-Aufnahme/Playback, aber kein Audio-Interface.

Der P16-M hat so gut wie keine Eingänge und braucht ein X18/X32 als Eingangsinterface.
Dann kann man auch gleich die Kopfhörermixe direkt im X18/X32 oder A&H-Qu* machen und braucht nur einen Mehrkanal-Verstärker für alle.

Ihr verkennt das die P16 mit dem PI16M zusammen ein super gespann sind und viel mehr kann als nur Kopfhörer Verstärker zu sein man kann aus 16 inputs bzw eigentlich auf allen 48 die auf dem AES50 herrum schwirren sich dann einen Inearsound basteln bzw auch bestimmen was verteilt und verstärkt wird und eben so z.b als Delayline bei Beschallung und co - aus dem Ultranet lassen sich ja auch mittels von Behringer oder Turbosound boxen ja auch bewerkstelligen.
Gut man mag lamentieren das das evlt für des X18 oder gar XR12 etwas overkill ist - aber wenn man mal
eine Podcaster Podiums runde nimmt mit 4-8 Podiums leuten und zwei Rednerpult mikros und evtl auch noch 2-4 Saal mikros - also der Klassiker inder Sprachbeschallung bei Kongress und co was noch mit geschniten werden will - mittels Reaper oder trackslive oder halt dem Banapitracker .

So gern ich ja Techporn mag … nicht einer hat hier in irgendeiner Weise mal gesagt, wozu er dieses overpowered Gear eigentlich benutzen will. Für Podcast? 16+ Spuren?!? Gibt es irgendein Szenario, wozu ihr das braucht? Hab ich da irgendwas verpasst?
Selbst wenn ich unbegrenzt Geld in so Equipment stecken könnte, kommt auf der Liste zunächst Raumakkustik, Mikrofon und evtl. einen coolen Vorverstärker. Am Ende stehen dann nice to have 16 Spuren Mixer.
Ich habe mir gerade einen Zoom H6 gekauft, aber auch nur, weil ich für ein Projekt auch 6 Spuren brauche, nicht 4, nicht 16, 6. 3 bis 4 Leute an einem Tisch und 2 für Atmo. Daher würde ich echt gerne mal wissen, wofür ihre sowas überhaupt braucht …

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ich verstehe den P16M nicht. Hat dann jede® einen EIGENEN davon vor sich stehen?
o__O

4 Podiumsleute und 2 Saalmikros kannst du auch mit einem H6 abfeiern. Haben wir erade vor einer Woche gemacht. Ok, war nur ein Saalmikro, ein zweites hätte aber auch noch drangepasst. Alternativ hätten wir auch noch ein fünftes Headset für einen fünften Podiumsplatz anschließen können.

Ich bin ja echt ein Freund von Flexibilität nach oben. Meine Devise ist, immer mindestens 50% mehr Kanäle als man im Regelfall braucht. Und das trifft der H6 eben genau. Dabei ist der auch noch richtig klein und handlich.

In einem Saal mit mehr als vier Podiumsgästen und zwei Saalmikros, brauchst du ja auch noch vernünftige Bühnentechnik. Da reicht dir das Gespann dann auch nicht mehr wirklich.

Lass dich nicht von so Featureporn blenden. Frage dich nüchtern, was du machen willst und was du dazu brauchst. Nicht umgekehrt. Nicht schauen, was es an Equipment gibt und dann überlegen, was man damit machen kann.

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Jepp. Das ist aber explizit als Monitoring-Selbstmixkiste (output-only) designt und geht von einem zentralen Input-Punkt (P16i) aus. Ist also nicht sooo toll für verteilte in/out Situationen.

Funktioniert auch in Konzertsituationen nicht so wirklich toll, da Musiker meist weder Zeit noch Hände frei haben, so etwas zu tun - und das dem Menschen am Mixer überlassen. Die einzelnen Outputs (PA, Delay-Line, …) räumlich verteilt zu mixen ist auch eine Herausforderung, gelinde gesagt. Jedes Mal rumlaufen und an zig Mixern nachregeln, wenn der Moderator seinen Schwanenhals verbiegt? Eher nur theoretisch…

Da mach’ ich demnähx mal - wie auf dem 33c3 versprochen - eine entsprechende Doku.

Hier vorab eine Kurzform:

  • Bei Live-Events braucht man einen schnell und einfach benutzbaren Mixer für die Verstärkung (mit Hardware-Fadern - Padbedienung ist nett, aber nicht stresstauglich). Und das entsprechende Personal, das sich um In- und Output-Pegel kümmern kann. Live will man nicht am Computer 'rumklickern. Geht vielleicht theoretisch, ist aber viel Schmerz (und Latenz). Der H6 kann auch eher nur vorab eingestellt werden und taugt nicht für Live-Mix (also nicht, um während der Aufnahme größer am Mix-Out herumzuspielen).
  • Wer die Live-Aufnahme noch mal sinnvoll nachbearbeiten will, braucht Aufnahmen aller Einzelspuren.
  • Live bedeutet auch: alle (!) Soundgeneratoren brauchen eigene Kanäle im Mixer - damit die verstärkt werden können. 4 Mic-Mono für Moderatoren, 1 Mono für Skype-Schalte, 1 Saal-Handmikro, 1 Atmo-Mikro, 1 Stereo für Videozuspieler/Jinglemaschine (Laptop) - dann sind wir schon bei 6+ Mono + 1 Stereospuren = 8+ Live-/Aufnahmekanäle schon für kleine Events. Auf dem 33c3 Sendezentrum hatten wir 8 Headsets + 3 Handmikros + 1 Skype-Zuspieler + 2 Stereo-Zuspieler (für Laptops auf der Bühne) + Pausenmusik = 12 Mono + 3 Stereokanäle = 18 Kanäle

Die Einzelspuren kann man vom Live-Mixer aufnehmen:

  • wenn der Mixer das selber kann (wie der A&H Qu16 im 33c3-Sendegate bzw. die ganze A&H-Qu-Serie)
  • vom Mixer mit eingebautem Multitrack-Interface (A&H Qu-Serie, Behringer X32, …)
  • mit einem entsprechend großen Mehrkanalinterface von den Direct-Outs des Analog-Livemixers (Vorsicht: manche Pulte schalten die Direct-Outs bei “Mute” aus und plätten die Aufnahme bei Fehlbedienung, beispielsweise die von Mackie)
  • mit einem entsprechend großen Mehrkanalinterface über vor dem Live-Mixer geschaltete Input-Splitter (war und ist immer noch teuer: >>10€ pro Kanal nur für einen Billig-Splitter, eher so >50€ je Kanal)

Empfehlungen:

  • Recording-Only am PC: Audiointerface mit entsprechend vielen Eingangskanälen, Mehrkanal-Kopfhörerverstärker, Mix für die Sprecher im Computer (Fehler sind da nicht so tragisch - man hört sich ja noch akustisch) - kann der H6 auch, daher dessen Beliebtheit :wink:
  • mobiles/techniktriviales Aufnehmen für max. 6 Sprecher (oder max. 4 Sprecher plus Stereo-Einspieler) ohne Verstärkung für Saal/Zuhörer: Zoom H6, ggfs. kleiner Mehrkanal-Kopfhörerverstärker
  • Live-Setup - analog Mixer (ab 4 Sprechern: mit Personal) mit Subgruppen und Direct-Outs, Aufnahme vom Mixer aus Direct-Outs (notfalls Inserts) mit entsprechendem Mehrkanal-Interface (startet ab ~500€ für Mixer, >300,- für Interface) - plus PA (Lautsprecher, …)
  • Live-Setup - volldigital Mixer (ab 4 Sprechern: mit Personal) mit eingebautem Mehrkanal-Interface - leider erst ab der genannten X32 / Qu-16 Klasse verfügbar (ab 1.800€) - plus PA (Lautsprecher, …)
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Ich spreche hier mit einer Lösung rund um X18 und PI16 eine Lösung um die 1000euro im “maximal” ausbau an und nicht eine Lösung um die 3000euro und mehr.

Ein X32 mit cymatic Karte und PI16 kann viel viel mehr als die mir unterständlicherweise beliebten lösungen von A&H mit QU16 und TF und SIexpression und co.

Die Qualität der X32 oder M32 Lösung steht auch Messtechnsich ausserfrage - händling oder features kann man diskuttieren aber auch da bietet Behringer unglaublich viel fürs Geld und die X18 ist da genz weit vorne.

die AES50 Lösung bietet auch mit dem ultranet eine perfekte Lösung für eine Skalierbarkeit die es so vom kleinsten zum grössten Produkt gibt. das ist bei den andere herstellern nicht wirklcih so.

das X18 mit Ultranet an der PI16 ist ja auch der feuchte Traum eines jeden Muskers oder Podcasters da er sich aus 16 Signalen seinen eigenen Mix erstellen kann.

Für den Podcast ersteller ist das mit Presets für jede Truppe vom Grunder her fix einstellbar wenn man sich mal was erarbeitet hat und sich an bestimmte verkabelungen und Aufteileungen und Equipment hält.

und neben bei viele noch eine beschallung ja gar digitale Lautsprecherboxen ansteuerung ab.

das kann so niemand out of the box bieten ausser Behringer Midas Turbosound eben - weil sie aus einer handkommen.

Die anderen Marken könnte das auch machen Tun sie aber nicht sie alle haben Mischpult, Boxen etc. hersteller im eigenen Haus oder Vertirebs netz.

Seis drum Ultranet kann sehr viel.

Man kann jetzt natürlcih diskuttieren ob es einem das wert ist für jeden eine PI16 für 200euro zu kaufen aber hey da sit ein Kopfhörer verstärker drin so einer kostet immer von 10-200euro je Teilnehmer egal was man da nimmt.
dann ist da noch ein Mischpult drin quasi unbezahlbar -

Es muss auch nciht jeder so ne PI16 vor sich liegen haben udn das selber bedienen das kann man ja zentral machen und eine Person die sich auskentn dafür abstellen.

Aber man tut so als ob das nicht funktionieren würde lächerlich.

DA ja hier auch das Teckki forum ist wundert es mich da man den Banapi als Recording lösugn für Multitrack total ablehtn und geradezu verlangt das das Pult das selbst ständig kann oder machen muss oder man dann sowie so auf eine externe Lösung per USB setzt - aber hey ein Banapi ist das ja oder ein Raspi auf dem das auch geht oder was auch immer.

Analog pult und Direkctouts macht 2016 keinen sinn mehr ist vile zu kostenintensiv un so was von 2000ender.

Billig spiltter taugen leider nix udn selbst ein passiv spilit kostet eigentlcih emhr als die ultranet oder auch wenn wir eine S16 nehmen und per ADAT in einen Rechner gehen

Nun ja wollte das nur mal so anregen dürber nach zu denken und specs zu lesen bevor man so teilweisen bullshit verzapft.

Es macht auch keinen sinn das auf zu teilen warum denn auch viele dinge kann das digital pult deshalb kauft man es weil es das schon so abdeckt.

Gut ihr könnt auch ein DDX3216 kaufen das kann man dann sogar günstig nutzen udn käme auch damit zu rande - neben bei könnte das noch als Midi kontroller zum in Reaper mischen Fadermässig funkieren.
Wenn man am DDX die Känäle doppelt kann man z.b unabhängigen Monitor und eine Delay und Klangregelung für die Monitore EQmässig realisieren.

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