Profi-Klang für alle! Das HMC660 Headset richtig einsetzen - für unter 100 €

Da mich das Brummen des HMC660 zusammen mit einem Zoom H6 und dem MacBookAir (selbst ohne Netzspannungsadapter) extrem genervt hat (und erst recht dem Herrn @Kos) fiel mir heute ein, dass ich doch irgendwann mal bei Amazon dieses Ding hier gekauft hatte. Dumm nur, dass ich den relativ früh verlegt hatte. Aber, ich besaß ja noch dieses Ding hier, dessen eine Buchse ich schon irgendwann mal zu Bastelzwecken abgeschnitten hatte. Dafür hatte ich noch ein XLR zu 3,5mm Klinke Kabel herum liegen. Also habe ich dort kurzerhand die XLR Buchse abgelötet und an das offene Ende des Y-Kabels gelötet. Das Ergebnis kann man hier sehen:


und hier hören:

Für die Ein-Sprecher (plus Studio-Link) Lösung, ist dies die perfekte Anschlussmöglichkeit für MacBooks, denke ich. Ich hoffe sehr, dass dies die HörerInnen und auch den Herrn @Kos mit Freude erfüllen wird.

Danke für diesen Hinweis hier irgendwo im Sendegate.

Update: Niemand, inklusive mir, hat offensichtlich gemerkt, dass das mit dieser Verschaltung weder am MacBook Air, noch am iPhone funktionieren wird. Auch ist in der Audiodatei nicht aufgefallen, dass das MacBook das interne Mikrofon genutzt hat. Ergo: Es funktioniert nicht wie erwartet.

Hier war mein Beitrag dazu:

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Ein kurzer Einwurf:
Das SetUp funktioniert übrigens auch Plug’n’Play als USB Headset an der PS4.

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Achso… Na dann. Danke nochmal. Werde es heute Abend dann mal “in production” testen. Klingt irgendwie ein wenig anders, so direkt angeschlossen, als mit dem H6. Ich werde mal Vergleichsaufnahmen anfertigen.

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Hallo zusammen! Es wurde vor ein paar Jahren schon mal danach gefragt, aber vielleicht hat mittlerweile jemand eine brauchbare Lösung gefunden. Ich habe ein DT-297 und 3 HMC-660 und nutze das Zoom H6 als Audiointerface. Wenn ich das DT-297 und ein HMC-660 anschließe, dann fängt das HMC-660, egal was ich unternehme, immer ein Netzbrummen ein, so dass in Ultrashall immer ein Grundrauschen von mindestens -46 angezeigt wird, auch ohne jegliche externe Stromzufuhr und Abschaltung aller Geräte und Steckdosen. Das DT-297 bleibt vollkommen still, auch mit Stromzufuhr und Erdungslösung. Hat jemand das HMC-660 dahingehend bändigen können? Danke! :slight_smile:

Hallo, die gängigen Lösungen sind hier beschrieben.

Noch ein Tipp: gerade andere Netzteile, Lampen etc. Streuen auch ein wenn sie nicht am
selben Stromkreis hängen.

Danke, Ralf. Hab ich alles schon beherzigt und durchexerziert. Leider ist das beschriebene minimale Grundrauschen auch dann vorhanden, wenn sämtliche Geräte vom Stromnetz getrennt sind. Das HMC scheint wie eine Antenne zu wirken und irgendwas aus der Umgebung zu empfangen, was ich nicht beeinflussen kann. Ich dachte, es hätte vielleicht jemand eine Lösung dafür gefunden, so in Richtung Tausch des/der Kabel/s, zusätzliche Schirmung plus Schrumpfschlauch… :man_shrugging:t3:

Ein guter Teil ist auch die Mikrokapsel. Im Vergleich mit dem AKG HSC271 ist das Superlux um Größenordnungen rauschiger/rauschempfindlicher - aber das Mikro des DT-297 ist noch mal eine ganze Klasse ruhiger als schon das AKG und setzt IMHO den Standard.

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Weil’s nicht oft genug gesagt werden kann:

So, nachdem unser PP2B nun leider einen Wackelkontakt hat und wir ohnehin irgendwann auf den Zoom H6 umsteigen wollten, ist nun der Zeitpunkt dazu gekommen.
Ganz kurze Frage (ich weiß, dass sie nicht wirklich hier her passt, aber vielleicht tummeln sich hier auch einige Umsteiger): was brauche ich, um das Signal vom H6 live in Ultraschall zu bekommen? USB zu USB-Kabel?

Das entsprechende Kabel (USB A auf USB B-Mini) liegt beim H6 dabei.

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Perfekt! Danke dir!

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Ich habe kürzlich zum ersten Mal ein wenig mit den HMC660-Headsets und meinem Zoom H6 experimentiert. Ich kämpfe noch ein wenig mit einem absurd lauten Netzbrummen sobald mein Kopfhörerverstärker ins Spiel kommt – es ist der LD Systems HPA 4, wohl aber speziell dessen mitgeliefertes Netzteil. Speise ich das Gerät über andere Netzteile mit kompatiblem Stecker wird das Brummen besser, teilweise verschwindet es fast vollständig. Gehe ich recht in der Annahme, dass ich bei Stromzufuhr über eine Powerbank mit passendem Kabel gar kein Brummen mehr hätte?

Was mich ansonsten ein wenig irritiert: Ich zeichne die einzelnen Gesprächspartner in einzelne Spuren auf, höre aber auf jeder Spur die anderen Menschen auch noch, ähnlich wie z.B. in diesem Thread beschrieben. Natürlich viel leiser, aber lauter/klarer als ich erwartet hätte. Meine bisherigen Erfahrungen beschränken sich auf Double Ender per Skype, so dass ich hier selbst keinen Vergleichswert habe, ob das so normal ist. Wir sitzen an einem Küchentisch, also etwa ein bis zwei Meter voneinander entfernt, der Gain war afair etwa bei 5. Ist es prinzipiell in so einem Setup normal, auf der Spur eines einzelnen Menschen auch die anderen noch leise zu hören, oder sollte wirklich nur die eine Person hörbar sein, wenn Gain etc. korrekt eingestellt sind?

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Bei idealen Einstellungen ist wirklich nur die Sprechende auf jeder Spur zu hören. In der Realität lässt sich Crosstalk oft nur schwer vermeiden. Was hilft, ist

  • Mikrofon korrekt auf den Mund ausrichten
  • Gain nur so weit aufdrehen, wie nötig
  • Nicht Brüllen, notfalls das Kopfhörersignal runterdrehen, damit die Sprechenden nicht dagegen anbrüllen
  • Weiter auseinander sitzen
  • In der Nachbearbeitung per Ultraschall-Dynamics oder Auphonic den Cross-Talk rausrechnen lassen

Meiner Erfahrung nach ist das Problem allerdings selten groß, erst Recht wenn Du mit Ultraschall oder Auphonic aufräumst. Dann kannst Du den Cross-Talk runterregeln ohne die eigentlichen Sprachanteile zu beeinträchtigen. Solange die Sprechende deutlich lauter aufgezeichnet wird, als der Cross-Talk, ist alles gut. Bei sehr leise sprechenden musst Du da vielleicht ein bisschen aufpassen, ansonsten müsste das eigentlich hinhauen.

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Okay, klingt gut, Dankeschön. Für die Postproduction habe ich vor Auphonic zu nutzen, insofern sollte das dann auch passen, denke ich. Und da die Aufzeichnung lokal per H6 passiert und kein Double Ender gemacht wird sollte die Doppelung theoretisch sowieso nicht schlimm sein, weil keine komischen Hall-artigen Effekte durch auseinanderlaufendes Timing entstehen. Mir ist es auch erst aufgefallen, als ich mal einzeln in die Spuren reingehört habe, wenn sie parallel abgespielt werden merkt man gar nichts.

In der Praxis wird der Effekt wirklich nicht oder nur minimal zu hören sein. Hier kannst du nachlesen, wie man die leichte Übersprechung im Noisegate des Dynamics2 Effekts von Ultraschall versenken kann:

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Das Problem hatte ich auch stark. Bin dann auf einen Splitter für die Headsets umgestiegen und betreibe den ZoomH6 ausschließlich mit Batterien. So sind die Netzteil-Störquellen eliminiert.

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Danke, das werde ich auch mal testen. Splitter habe ich noch rumliegen und für den Anfang brauche ich vermutlich auch nur zwei Headsets zugleich. Aber habe ich das richtig verstanden, dass diese Störgeräusche generell nur entstehen, wenn das Stromnetz involviert ist? Wieso verschwindet das Problem bei Nutzung von Batterien oder bei Stromzufuhr per USB via Powerbank?

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Das Problem sind elektrische Felder, die in die asymmetrisch beschalteten Mikros des HMC660 einstreuen. Wurde hier schon mehrfach thematisiert. Suche nach “asymetrisch” sollte die Beiträge zu Tage fördern.

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Ob das generell so ist, weiß ich nicht, aber wie @mailonator schreibt, kann ich dir die Threads zu diesem Thema im Forum hier sehr empfehlen.