"Mit vollem Mund" - Community-Projekt

Hallo allerseits.
Vielleicht habt ihr es auf Twitter schon mitgekommen oder beim Sendegarten:
Ich plane einen etwas ungewöhnlichen Podcast mit dem Namen „Mit vollem Mund“. Das erste ungewöhnliche an diesem Podcast ist, dass es eigentlich gar kein klassischer Podcast ist. Zumindest soll es keinen festen Host geben.

Ganz zentrales Thema ist es, dass möglichst viele Menschen daran teil haben. Und das beginnt schon jetzt, wo bisher eigentlich nur ein paar verquere Ideen in meinem Kopf sind :slight_smile:

Die Idee

Die Idee soll sein, dass sich zwei Podcasts zum Essen treffen und währenddessen schnacken. Die Hoffnung ist, dass so spannende Gespräche aufkommen. Und entgegen den üblichen Gepflogenheiten darf während der Aufnahme ausnahmsweise mal gegessen und getrunken werden.

Dabei soll das ganze ein „Wanderpokal“ sein, es sind also jedes Mal andere Podcasts involviert; Es gibt kein „Hauptpodcast“ oder Kernteam.

Ablauf (Uhrzeit, Essen, etc.) machen die Podcasts selber aus. Genauso worüber sie denn reden wollen. Es soll auch explizit kein Koch-Podcast werden. Es muss nicht mal selbst gekocht werden. Wenn beide damit einverstanden sind ist auch eine Tiefkühlpizza ok :slight_smile:

Natürlich DARF auch übers Kochen geredet werden, aber es soll nicht das Haupthema von „mit vollem Mund“ sein

Beispiel

Frank vom Podcast „Häkeln mit Plastik“ lädt Yvonne und Rolf von „Tiefseetauchen mit Schwimmflügeln“ - Podcast zum Essen ein. Er kann eigentlich gar nicht kochen, also gibts Lieferservice. Die drei stellen das Mikro auf den Tisch und sabbeln eine Stunde.

Eine Woche später laden Yvonne und Rolf die Babsi vom „Regex mach Spaß“ - Podcast ein. Da alle drei eigentlich total gerne kochen fangen sie die Aufnahme schon vorher an sobald das Gemüse geschnibbelt wird.

Spielregeln

Eigentlich beinhalten die Regeln vor allem dass es keine Regeln gibt. :wink: Also:

  • Es darf gekocht werden, muss aber nicht
  • Der neue Podcast trifft sich beim nächsten Mal mit einem Podcast seiner Wahl
  • Es wird vorher abgestimmt was auf den Tisch kommt. (vor allem was Allergien / Unverträglichkeiten / Vegan etc. angeht)
  • Das soll kein Kochwettbewerb sein. Das schließt auch die Kosten mit ein. Soll bitte niemand auf die Idee kommen beim Luxuscaterer einen Kleinwagen auszugeben
  • Es gibt keinen festen Zeitplan. Es kann also sein, dass eine Woche später die nächste Folge aufgezeichnet wird, vielleicht aber auch erst drei Wochen später
  • Dass natürlich nur Podcasts mitmachen sollen die sich gegenseitig mit Anstand und Respekt behandeln ist klar, oder? :slight_smile:

Organisatorisches

Hardware

Ich (ole) würde meinen Blue „Yeti“ spenden. Der würde also von Essen zu Essen mitwandern. Headsets sind beim Essen ja eher störend.

Veröffentlichung

Wir brauchen dann natürlich auch noch eine Website samt Feed. Kann ich ggf. auch übernehmen, muss ich aber nicht unbedingt :slight_smile: Auf jeden Fall sollte es mindestens eine Hand voll von Admins geben die ggf. beim Upload etc. unterstützen können. Das sollte nicht an einer Person liegen

Planung

Das hier war die erste (schnelle) Lösung um die Gedanken zu Papier zu bringen und einfach zu erlauben daran mitzuarbeiten.

Puh. Das war lang, sorry. Freu mich auf Eure Anmerkungen

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Ich will übrigens die Hürde so flach wie möglich halten. Corona zwingt uns ja dazu das sowieso erst mal sehr gründlich zu konzeptionieren: Es kann einfach erst später losgehen wenn wir uns hoffentlich keine Gedanken mehr über Ansteckungsgefahren machen müssen.

Ihr wisst ja alle wie man in guter Quali aufnimmt, wie man ggf. die Sendung nachbearbeitet und am Ende einen anständigen Feed daraus bekommt. Wenn das aber so einfach wie möglich ist, braucht man IMHO auch weniger Motivation um bei so eine Sendung mitzumachen die ja nicht das „eigene Baby“ ist.

Ich weiß ehrlicherweise noch nicht wie weit ich damit komme und wie lange ich brauche. Aber selbst wenn da mit MvM nix wird sind das immer noch Dinge die Bock machen und die man sicher mal gebrauchen kann :slight_smile:

Aufnahme

Man kann natürlich das eigene Equipment nutzen, aber das ist ggf. nicht „Esstischkompatibel“. Da wäre eine kleine Box mit Mikro ganz nett. Mir ist klar, dass es Studiolink - Hardware gibt. Ich denke da aber eher an eine LowTech-Lösung für die lokale Aufnahme.

Veröffentlichung

Im optimalen Fall gibt es eine Website wo man nur noch die fertige Audiodatei mit ein paar Zusatzinfos (wer war dabei) hochlädt, im Hintergrund wird alles automatisch durch Auphonic gejagt, die Datei dann in ein CDN o.ä. gespeichert und des purzelt der fertige Feed raus.

Sources

Alles was da irgendwie an Code zusammenkommt würde ich auf Github GitHub veröffentlichen mit der ausdrücklichen Aufforderung sich gerne zu beteiligen.

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Wenn ich mich nicht täusche, hat @lobodingbauer eine Radiosendung mit „Essen und Sprechen“ gemacht …

Ergänzung: Ahja, das habe ich gemeint Essen und Reden.

Schöne Idee! - Mal etwas Anderes.

Gut, Leute in einen Raum holen und quatschen ist noch keine gute Idee, aber das wird ja wieder möglich sein.

Einen Haken sehe ich bei dem Modus, dass der letzte Gastgeber der nächste Gast ist. Dadurch kann sich das ewig in die länge ziehen und dann erscheint im Zweifel monatelang keine neue Folge. 2 Termine machen, ggf. mit Entfernung dazwischen ist manchmal eine Herausforderung.

Und aus Hörerinnensicht: Mag ich einen Gastgeber nicht, mag ich ihn als Gast in der nächsten Folge vielleicht auch nicht hören. - 2 Folgen fallen für diese Person schonmal raus.

Ich finde Aufnahmen in Restaurants, Biergärten … übrigens auch sehr reizvoll. Es muss ja etwas zwischen Lieferdienst und selber kochen geben.

Grundsätzlich aber eine wunderschöne Idee. Da könnte ich mir sehr viele spannende Paarungen vorstellen.

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Ich finde die Idee auch super, würde @SebastianStix aber zustimmen, dass dieses „weiterreichen“ des Podcasts etwas schwierig ist. Vielleicht wäre es sinnvoller, jedes mal einen neuen Gastgeber-Podcast einfach „redaktionell“ anzufragen. Dieser kann sich den Gast-Podcast dann ja immer noch frei aussuchen. So könnte man aber auch mehrere Termine gleichzeitig planen und große Sendepausen vermeiden.