Batteriebetrieb??? Hat das Ding nicht, weil ist dynamisch…
Vielleicht verwechselt mit dem e865?
Wenn mehr als Basics investiert werden soll, dann möglichst immer auf die eigene Stimme und Aufnahmesituation anpassen.
Wird das Mikro immer nur in der Aufnahmekabine eingesetzt (dann gerne ein Studio-Kondensator), oder unterwegs (dann eine „Bühnen-Eistüte“), oder müssen die Pfoten zum Spielen frei bleiben (dann ein Headset oder Nackenbügel)?
Bei Video soll das Mikro eventuell nicht sichtbar sein (dann bieten sich Super-/Hyperniere für Out-of-Frame-Shots oder Shotgun an)? Oder soll „repräsentativ“/„professionell“ nach Radio aussehend im Bild zu sehen sein (dann beispielsweise Shure SM-7B, EV RE20 oder Neumann BCM-104)? Oder besonders neutral und präzise abbilden (diverse Schoeps, AKG C414)?
Nachdem diese Randdaten geklärt sind, kann man sich dem Klang widmen. Innerhalb der o.g. Preisbereiche findet sich schon sehr ordentliches Material (teurer geht natürlich immer). Und der Klang ist EXTREM individuell.
Wer beispielsweise etwas „dünn“ klingt, bei dem kann ein nah besprochenes Shure (SM-58, SM7B, …) mit dem bekannten Bass-Boost die Stimme etwas anfetten. Den gibt’s auch von anderen, ist aber bei den genannten Shures besonders bekannt). Wer sowieso schon 'rumbrummelt, der sollte ein Mikro nehmen, das da weniger ausgeprägt ist (im Budget-Bereich beispielsweise das genannte e835, in teurer beim EV RE20).
Achtung: ein GEWÜNSCHTER Nahbesprechungseffekt verlangt starke Mikrofondisziplin! Denn wenn der Abstand schwankt, dann nicht nur die Lautstärke, sondern vor allem auch die Charakteristik des Effekts! Wenn man beispielsweise häufiger nicht an Mikros gewöhnte Leute im Studio hat, dann besser etwas Abstand nehmen und/oder ein Mikro, das in dieser Hinsicht weniger empfindlich ist (viele der dynamischen Sennheiser beispielsweise - oder Studiomikros mit entsprechend mehr Abstand). Dann ist der Klang konsistenter.
Da hilft dann nur ausprobieren.
Wer aber deutlich in Mikros investiert, sollte auch die Optimierung seiner Aufnahmesituation in mindestens ähnlicher einplanen. Denn sonst hört man mit den guten Mikros schnell einen Lüfter hier, ein Zirpen da, das Klicken von Maus oder Tastatur, den Raumhalll…alllll…allllll, die Klospülung aus der Wand, die Feuerwehr von der Straße, …