Erfahrungen mit Hindenburg als Audiobearbeitungs-Tool?

Also ich habe vor Hindenburg mit Audacity gearbeitet und kam da nie auf die Idee irgendwelche loudness normalization zu suchen (und wüsste auch nicht, wo)… Vielleicht bin ich nur sträflich uninformiert, aber allein die automatische Anpassung von Hindenburg in der Basisversion war eine Verbesserung meiner Verarbeitungskette.

Wer das Geld für die Pro sparen will, kann sicher auch auphonic das Leveln überlassen. Ich persönlich schätze an Hindenburg generell den Fokus auf sprachlastige Audiobearbeitung und die Bedienfreundlichkeit, das dann auch schon in der Basisversion. Ich habe allerdings nach ein paar Tagen Test auch bereitwillig in die Pro investiert und bisher nicht bereut.

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[quote=“dirkprimbs, post:16, topic:1252”]
Vielleicht bin ich nur sträflich uninformiert
[/quote]Eine Normalisierung (Hindenburg nennt das “Auto Level”) ist auch in der Standardversion enthalten, aber auf den für uns “falschen Standard” von -23 LFUS fixiert. Für andere Werte [-16 bzw. -19 LUFS] (und sonstiges, erweitertes Normalisieren) wird die Pro Version benötigt.

[quote=“dirkprimbs, post:16, topic:1252”]
Wer das Geld für die Pro sparen will, kann sicher auch auphonic das Leveln überlassen
[/quote]Dann würde ich gleich eine günstigere DAW nehmen (vorzugsweise Ultraschall, da das Auphonic gut kann) und Auphonic den Rest machen lassen. Ich verzichte jedoch bewusst auf Auphonic.

[quote=“dirkprimbs, post:16, topic:1252”]
Ich persönlich schätze an Hindenburg generell den Fokus auf sprachlastige Audiobearbeitung und die Bedienfreundlichkeit
[/quote]Absolut. Darum reizt mich diese DAW auch. Und: Hindenburg Journalist scheint aktuell die einzige (für Podcaster interessante) DAW zu sein, die perfekt mit AAC-Dateien klar kommt. Ich warte mal ab, was da bzgl. Studenten-Lizenz als Antwort kommt.

Update:
Hindenburg Journalist Pro kostet für für Studenten aus Deutschland 200€, für alle anderen Studenten 200$.

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Hab’ gerade was tolles erlebt, das ich hier teilen möchte:

Hindenburg hat mal wieder ein Update veröffentlicht - weiter nicht eigenartig. Leider habe ich gemerkt, dass dieses 2 neue Fehler mit sich brachte - weniger toll.
Sofort habe ich heute Mittag per Mail beide Fehler gemeldet. Promt kam eine Antwort: Sie werden sich sofort darum kümmern. Vor einigen Stunden wurde jetzt bereits die neue Version, welche die beiden Fehler fixt, veröffentlicht. Sowas hat doch mal eine Erwähnung verdient! :kissing_heart:
Im Zeitalter von automatisierten E-Mail Antworten und unerreichbaren Entwicklern, war das ein erfreuliches Erlebnis.

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+++ Update +++
24-stündiger Sonderverkauf von “Hindenburg Journalist” zum world radio day am 13.02.2017 für nur 1,90 $.

Twitter, 10.02.2017:

Ausführlicher Text hier:
https://hindenburg.com/news/2017/world-radio-day-2017

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Danke für den Hinweis. Ist ja quasi ein No-Brainer.
Es soll auch Discounts auf die Upgrade, bzw. Pro-Version geben. Ich nutze selber die Pro-Version und schätze sie total.

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- Update: Euro-Beträge -

Die Katze ist aus dem Sack - ein Newsletter, gesendet heute Nacht von Chris Mottes, CEO @ Hindenburg, hat die Update-Discounts offenbart:

  • Am world radio day gibt es die Basisversion - Hindenburg Journalist - für nur 1,90 $ (2,00 €) statt für 85 €.
    Das war seit meinem letzten Beitrag bereits bekannt.

  • Das Upgrade auf die Pro-Version ist innert 24 Stunden gleichfalls rabattiert: Statt der üblichen 325 $ nur noch 215 $ (202 €). Streng genommen zwar ein Schnäppchen, aber das Geld muss man auch erst mal in der Portokasse haben.

  • Hindenburg Journalist Pro reduziert: 280 €

Auf die Werte in € warte ich noch nicht mehr.

Der Shop wurde entsprechend angepasst.
Wer sich über den Zeitpunkt wundert:

Die aktuelle Zeitdifferenz unserer MEZ zu Kiribati beträgt +11 Stunden und damit ist das Angebot seit einer halben Stunde verfügbar. :slight_smile:

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Könnte man sich für 2€ die normale Lizenz holen und für 215€ upgraden? :thinking:

Übrigens: Für Studenten kostet Hindenburg Pro 200$ - auch ausserhalb dieses Angebots.

Vielleicht wichtig: Warum könnte man die Pro-Version wollen?

Für mich geht’s primär um die Normalisierung auf -16 LUFS. Das macht die gewöhnliche Version leider nicht.
Die Pro-Version macht auch Skype-Recordings. Wer das noch braucht…

… und die Pro-Version kann simultan von mehreren Audio-Quellen aufzeichnen. Ich weiß nicht, wie das bei Mac-Landschaft aussieht, aber unter Windows ist das für mich schon interessant.

Also ich hab’ jetzt die Basis-Version.
Beim Upgrade muss man die Mail-Adresse und den Key eingeben, der mit der Rechnung gekommen ist. Das System checkt das auf Upgradefähigkeit und gibt dann den Weg zum Kauf frei.
Zumindest ich hab’s soweit geschafft.So gesehen kann man das für 2 € + 202 € = 204 € Pro Vollversion für Normalos kaufen.

Kann mir mal jemand schnell 200 Euro vorstrecken? Meine nächsten abrechnungsfähigen Jobs sind leider erst nächsten Monat.

Oh, das kann natürlich wichtig sein. Danke für die Ergänzung! Ich dachte, das wäre Standard.

Hier gibt es den Vergleich der Versionen:

https://hindenburg.com/products#comparison

Was bitte mal wer testen könnte:

Multitrack recording lets you record on more than one track at a time e.g recording two microphones in the studio.

Das lese ich so, dass in der günstigen Journalist-Version schon normales Multitrack-Version nicht geht - also etwa nicht zwei Spuren über ein H6 per USB aufgenommen. Das wäre dann schon eine sehr massive Einschränkung, sprich wenig brauchbar jenseits von Solo-Podcasts?

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So verstehe ich das auch.

Ja, das ist so und ja, es ist sicher je nach Anforderung des Benutzers eine mehr oder weniger große Einschränkung.

Ich habe diese Anforderung auch, nehme allerdings auf dem Zoom auf und schneide später mit Hindenburg. So war das nie ein Thema. Ich werde aber vermutlich das vergünstigte Upgrade-Angebot noch mitnehmen.

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Hey Freunde,
ich habe mir soeben die Basis-Version für 2 Euro gekauft. Mit 2 Euro kann man definitiv nichts falsch machen. Letztlich hat mich folgendes Feature überzeugt: Chapters & Images.

Vielleicht mag die Basis-Version für die Bearbeitung nur bedingt geeignet sein, aber jetzt habe ich die Möglichkeit für nur 2 Euro meine Audiodateien mit Kapiteln zu versehen. Zusätzlich unterstützt die Basis-Version VST Plugins. Nun kann ich einige Equalizer (und andere Plugins) testen.

Hindenburg hat für mich den unschlagbar größten Schneidekomfort, ich verwende es für Radiosendungen (gebaute Beiträge) und zum Schneiden einfacher Interviews auf einer Spur. Mit den Lautstärken bin ich nie zurechtgekommen. Das macht Auphonic.

Reaper hat für mich den unschlagbar größten Podcastkomfort, ich verwende es für alle Podcasts, die auf mehren Spuren laufen, in den Spuren schneiden; Chapters, Export auf einen Klick zu mehreren Files. Mit den Lautstärken bin ich nie zurechtgekommen. Das macht Auphonic.

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Vielleicht besteht da Hoffnung zur 3.0 :slight_smile:

Frage zu Hindenburg-Lautstärken: nutzt du die Pro-Version? Da sollte doch die Normalisierung auf 16 LUFS eigentlich recht einfach funktionieren?

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Ja, ich habe die Pro Version. Das Problem bei den gebauten Beiträgen fürs Radio sind die unterschiedlichen Interviewpartner. Da hast du drei OT’s von einem, zwei vom anderen, und irgendwie muss man das dann ins Studio schicken, die es bei der Mischung zuspielen, während ich das Manuskript spreche, und da ist immer irgendwie trotz aller Hindenburg-Wir-Machen-die-Lautstärke alles unterschiedlich laut und man muss dann nachjustieren in der Mischung. Wenn ich aber die 12 Zuspiel OT’s einzeln durch Auphonic schicke, kann ich mich drauf verlassen dass sie Radio Lufs haben. Bei einem Interviewpartner wird auch ohne Auphonic alles passen.

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Was ich immer noch nicht ganz verstehe: Was kann jetzt Hindenburg Journalist was man in Ultraschall (+Auphonic?) partou nicht kann?
Und die zweite Frage: Einige meinen der Schneidekomfort sei bei Hindenburg besser. Inwiefern? Ich bin mit Ultraschall “aufgewachsen” und habe beim Schneiden nicht das Gefühl, das mir der Komfort fehle.

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@vanilla_chief Ich würde sagen: Geschmackssache.

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Schließe mich an. Es läuft letztlich darauf raus womit Du Dich wohler fühlst.
Hindenburg hat sicherlich ein paar nette Features wie etwa eine ordentliche Skype Integration, automatische EQ Profiles, Chapter Editor und eine wirklich intuitive Bedienung. Ans Ziel kommt man aber sicher mit beiden gut.

//D

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