Die Retrospektive

Ich mach das hier mal auf, damit wir vielleicht etwas Feedback und Verbesserungspotential sammeln können.

Bevor es losgeht: Danke an alle Organisierenden, Mitmachenden, Sprechenden, Dasitzenden und so weiter. Es war toll. :slight_smile:

Ich fange mal mit einer Idee an, die mir nach dem WRINT Politikunterricht und auch dem Selbstkritikertreffen in Gesprächen auffiel. Die Bühne ist ein anderes Medium als ein Podcast. Wenn wir die Bühne bespielen, sollten wir das berücksichtigen. Zum einen beim Konzept: die Formulierung, die ich am besten fand, war: es sollte eine Show sein. Wieviel der Medien sie nutzt (Beamer, Saalmikro etc.) ist egal. Aber sie sollte für ein Publikum konzipiert sein. Mindestens als unterhaltsamer Vortrag. Ein abgekapselter Dialog, der rein als Audio über die Persönlichkeit des Dialogs als Podcast funktioniert, ist dafür weniger geeignet.

Dazu würde ich mir wünschen, wenn wir bei den Bühnenheadsets auf die Kopfhörer verzichten können. Ich war jetzt mehrfach auf der Bühne und habe dort keine Vorteile von den Kopfhörern (die sehen auch eher so meh aus, aufm Video) dafür möchte ich gern mehr mit dem Saal interagieren. Wir brauchen für den Ton die Kopfhörer auch nicht (Der Talkback kann auch über einen kleinen Kopfhörer für einen Moderator kommen, reißt aber die Leute auch eher raus. Die Zettel mit den Zeiten waren super.)

Das wäre mein Aufschlag. Wir können auch gerne Themen dann ausgliedern.

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Das mit den Kopfhörern fände ich auch gut wenn wir die los werden würden. Dafür dann noch eine Monitorbox auf die Bühne und man bekommt etwas mehr vom Publikum mit. Im Moment ist man akustisch tatsächlich völlig abgetrennt und das macht gerade interaktive Formate schwierig.

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Ja das mit den Mickymäusen fällt mir auch jedesmal als etwas merkwürdig auf, wenn die menschen auf Bühnen aufhaben. Das wirkt auf mich gerne etwas “abgeschottet” von der Publikumsinteraktion. Auf dem Podstock wurde bei der Workshopbühne schon mit Funken und Nackenbügelmikro gearbeitet, das fand ich aber als Vortragender dann auch etwas ungewohnt weil mir der Monitor fehlte.
Ich habe schon gehört, dass @angbor3D die Technik aufstocken will, da wäre es sicherlich nicht schlecht, über solche Inear Monitoring Sachen nachzudenken, wie sie von TV Sendern und Bands öfter verwendet werden…

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Moin, da ich ja beide “Formate” bespielt hab … ich würde mir für beide ein “Atmo” Mikrofon wünschen. Also dediziert dafür. Ich schneide die Sendungen gerade und irgendwie fehlt das Publikum.

Ein weiterer Punkt , an Tag 1 scheint bei der OCh Menno Show mit Roddi der Laptop nicht mehr mitgekommen zu sein ich hab 3 Stotterer in der FLAC Datei.

Soweit das technische … ansonstne DANKE DANKE für die nette Aufnahme in die Community ich hab mich Pudelwohl gefühlt. Einziger “Minipunkt” wäre das der Sendetisch natürlich etwas versteckt liegt … für mehr Publikum wäre der natürlich vorne cooler … aber auch lauter …

Insgesammt DICKE DAUMEN HOCH von mir … EVTL würde es sinn machen ein NAS in die COLO zu stellen um dann per interner Cloud die Daten gleich von den Laptops weg zu backupen und dann auch den Podcastern zur Verfügung zu stellen …

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in der podcast selbstkritik sind auch einige stotterer in der finalen datei, da gab es scheinbar ein config problem am recording rechner.

Und eine kurze sehr persönliche Rückmeldung wegen der Headsets auf der Bühne, ja die sehen nicht so cool aus, aber ganz ehrlich für mich waren sie ein Rettungsanker. Ich hatte super Lampenfieber und das Gefühl einfach auf nem Stuhl zu sitzen, Headset wie gewohnt auf und Podcast abspulen hat mir MASSIV geholfen.

Hätte ich jetzt noch ungewohnte In Ear Sachen und Mikrofonierung gehabt und hätte auf der Bühne stehen müssen wäre ich um gefallen.

In meinen Augen macht das auch etwas den Charme der Podcast Bühne aus. Es ist ein Podcast vor Publikum aber immer noch ein Podcast und keine Bühnenshow. Ich habe so die Welt des Podcast kennengelernt, durch unter der Treppe in Hamburg mal bei ein oder zwei Shows zu gucken und sich denken cool … da höre ich rein … Irgendwie macht das den Reiz auch aus … das da sitzen Leute mit Audio Equipment rum und machen ihre Sendung und ich gucke zu … Ich verstehe den Drang eine tolle Show für das Publikum zu liefern und die andere Mikrofonierung etc … aber da ich vor LAuter Lampenfieber vergessen hab Lampenfieber als Podcastfail beim zweiten Och Menno Aufnahme zu erwähnen … also MIR (Sven) haben die Headsets als Anker echt geholfen … und mir als ZUSCHAUER fällt eher auf das einige Videos von der Sendebühne unscharf sind und schlechte Bildqualität haben …

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Logisch!

Wir müssen ins’s Colo! Danke für die Anregung.

Ich sehe ein neues “Produkt” am Congress-Himmel. Die Sendezentrums-Cloud. 1 Abend gratis, ab dann 5 Tschunk pro Episode.:wink:

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Technik aufstocken schön und gut, da sind wir auch gerade am eruieren was, wie und wieviel. Es wird aber ganz sicher nicht direkt das Rundum-Sorglos-Paket mit Lavalier-Headsets, Inear-Monitorung usw. Das ist finanziell gar nicht stemmbar. Davon mal abgesehen dass das dann in Leipzig noch eine Menge Absprachen (VOC und Messe) mit sich bringen wird. 6-8 Kanäle für Kabellose Mikrofone und dann noch min. 2 Kanäle für den Rückkanal. Klar kann man alles machen aber dann reden wir hier von ganz anderen Beträgen als die die wir gerade so im Auge haben.

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Mal rein aus Interesse gefragt: Wie viele Headsets/Mikros hattet Ihr denn dieses Mal auf der Bühne, dass Du auf 6-8 Kanäle für kabellose Mikros kommst? Zumindest nach meinem Gefühl kriegt man mit 2 bis 3 Sprechstellen doch mehr als 90% der Anwendungsfälle erschlagen, oder übersehe ich da gerade was?

Anfangs war hier im Thread nur die Rede von Monitorboxen, nicht von InEar. Auch die Mikrofonie muss für die meisten Formate mMn nicht kabellos sein, die Umstellung sollte also auch mit überschaubarem Geldeinsatz möglich sein.

In ears finde ich auch etwas “over the top” für die nächste Iteration. Ich hab im letzten Jahr mit Minkorrekt auf ein paar Bühnen gestanden. Wir hatten häufig keinen Monitor, manchmal ein bis zwei Monitorboxen auf der Bühne. Das reicht. Insbesondere bei relativ statischen Aufnahmesituationen.

Wir sollten auch mal über diese trennenden Tische auf der Bühne nachdenken. Die trennen Podcastende vom Publikum doch deutlich. Zwei Sofas und ein niedriger Tisch wären besser denke ich.

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In ears und Atmo Mikro ist ja nicht anders als die Kopfhörer. Ich weiß nicht mal, ob ich einen Bühnenmonitor brauche, wenn ich das Saalmikro aus den Boxen hören kann.

Ich habe den Tisch gebraucht. Ich denke, wir sollten beide Optionen irgendwie überlegen. Auch wenn das im Zweifel Umbau braucht.

Wir haben ja diesmal nicht mal genug Sofas für den Sendetisch bekommen; das ist immer so eine Sache, die man schlecht vorher planen kann leider :confused:

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Auf der Bühne waren 6 Headsets plus ein Herald/ModeratorIn Mikrofon, zusätzlich noch einmal ein Mikrofon für Fragen aus dem Saal. Ich kann mich an Situationen erinnern, bei denen wir alle sechs Headsets gebraucht haben (z.B. Chaosradio), häufig waren vier notwendig (z.B. Richtig Randale, Podcasterkritikerinnentreffen, Netzpolitik).

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Was ich mir für nächstes Jahr wünsche wäre einen etwas flexibleren Aufbau der Bühne, so dass ich bei meiner Show sowohl meine Gäste angucken kann, als auch ins Publikum gucken kann.

Bin zwar bisher der einzige mit einem Podcast der sich von den anderen etwas abhebt aber die Bühne im CCH schon besser irgendwie.

Sowas zum Beispiel!

Diesen Aspekt sollten wir nicht außer acht lassen, da ist Sven sicher nicht allein damit und nimmt vielleicht auch anderen die Angst mal mit ihrem Podcast auf “die große Bühne” zu gehen.
Ich bin auch Team Headsets.

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Ich sehe, bei der aktuellen Ausgestaltung und Nutzung der Bühne, keinen großartigen Einsatzzweck für Funkstrecken auf der Bühne. Falls doch könnte ich zumindest ein oder zwei beisteuern.

Ansonsten kleine Tische (Ikea Lack) nehmen natürlich Barriere raus, aber dann brauchen das muss halt auch immer passen. Wenn man sowas macht, dann müssten wir dann auch überflüssige Stühle Tische von der Bühne räumen, wenn statt 6 Leuten nur zwei da sind.
Auf der anderen Seite war für die Vorstellung der Studie der Tisch fand ich sehr hilfreich und passend.
Generell wäre es aber glaube ich schön, wenn alles etwas mittiger auf der Bühne stattfinden würde, da müsste man dann schauen, wie man sich mit dem DLF arrangieren kann.

Grundsätzlich ist es ja technisch nicht das Problem, Headsets und 2 bis 3 Funken anzubieten (wenn denn Funken vorhanden). In größeren, dynamischen Runden kann man die Funken ja auch weiter geben oder zusätzlich mit Handmikros mit Kabeln arbeiten.

Allerdings bringt das natürlich alles mehr Komplexität mit rein, ebenso wie ggf. Umbauen zwischen den Shows/Podcasts. Da es mit den Schichten dieses Mal ja schon eng war (oder täuscht da meine Wahrnehmung aus der Ferne?), muss die Frage aufkommen: Ist das dann überhaupt zu stemmen, ohne Leute kaputt zu spielen?

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Ich war zwar auch nicht vor Ort. Denke aber um die Mikrofonsituation und die Verbindung zum Publikum zu berbessern wären Nackenbügelmikros nützlich (gibt es meines Wissens auch mit Kabelverbindung). Plus 1-2 Handfunken für spontane Gäste. Und wenn nötig Monitorboxen auf der Bühne. In Ear Monitoring halte ich wie Nicolas für “over the top”. Mehr Verkabelungssaufwand bei den Speaker:innen und die Ohrstöpsel schotten wirklich komplett ab. Noch dazu ist es eine hygenische Frage wenn die Dinger 4 Tage lang in diversen Gehörgängen stecken. Eine andere Bühnensituation (Sessel, Sofas, kleine Tischchen) könnte tatsächlich auch helfen.

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Was spräche denn gegen ein dediziertes Publikumsatmo-Mikro, dass man sich in den Podcast reinregeln kann? Also auch bei dem Sendetisch?
Dann kann man selbst entscheiden, wieviel man braucht und haben will oder ob man darauf eher verzichtet.

Edit: Würde auch den technischen Aufwand und damit Investitionen etwas senken.

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Nix, ist geplant.

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