Zoom H6 Alternative?

Hallo zusammen,

mein Podcastkollege und ich suchen ein „Upgrade“ von unserem Zoom H4N Pro.

Gerade wo wir bemerken, dass wir uns auch ggf. mal zu dritt oder viert Lokal treffen und nicht nur online via StudioLink.

Zoom PodTrak P4 ist so lala und Zoom H6 ist halt ein „Klassiker“.

Gibt es sowas mobiles mit dem Umfang (4x XLR interessiert uns) nicht auch von anderen Firmen? Meistens sind das dann aber so riesige Klopper!

Habt Ihr da rein zufällig was?

Schönen Tag Euch noch und bleibt gesund!

Der Zoom F6 ist nicht so riesig und hat trotzdem genug Eingänge und 48bit float WAV was schon ziemlich schick ist.

Ansonsten gibt es halt das Zoom Livetrack L-12 und den Rodecaster Pro, beide aber eher Mischpulte als mobile Rekorder.

Der H6 ist meines Wissens noch der kleinste Rekorder, der auch vernünftiges Interface ist und ordentliche Technik hat (48 kHz Sampling rate, regelbare Phantomspeisung etc).

Mein persönlicher Plan ist, von einem UMC404HD (also kein mobiler Rekorder) auf ein Rodecaster zu aktualisieren, sobald ich einen guten gebrauchten Deal finde.

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Der dicke Haken am PodTrak-P4 sind halt 16bit@41.1kHz. Mit 16bit kann man nicht mit viel Headroom fahren. Ansonsten wäre das wohl die kompakteste Form. Da hat Zoom leider Müll gebaut bei den technischen Daten.

Wenn man beim H6 das (dann nicht benötigte) Kopfteil abnimmt, dann ist das wie auch das F6 ziemlich kompakt. Aber auf-dem-Tisch-liegend ist das H6 deutlich besser bedienbar als das F6. Beide brauchen aber einen zusätzlichen Kopfhörerverstärker (wenn ihr Headsets nehmt) und können keine individuellen Kopfhörer-Mixe oder gar N-1 Schalten.

Wenn man live abmischen will, dann sind derzeit IMHO das Rodecaster (für Podcaster unter sich) oder das Zoom-L12 (für Musiker / mehr Kanäle / LiveShow+Podcast) Mittel der Wahl, ebenso wenn man (ohne Computer) N-1 Schalten braucht. (das L-8 hat im Verleich zum L-12 zwar eine N-1 Schalte, ist aber sonst eher ein halbgarer Kompromiss zwischen nix und meh)

Wenn man v.a. mit Computer arbeitet (RasPi 3/4 oder alter Laptop reichen zum Aufnehmen dicke), dann reicht auch ein Recording-Computerinterface mit entsprechend vielen Eingängen, z.B. das vorgenannte Behringer.

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Wenn es mobil sein soll ist das Stichwort „Field Recorder“. Tascam oder die Sound Devices MixPre-Reihe fallen mir da ein als Zoom-Alternativen.

Die "kleinen „Field Recorder“ von Tascam haben keine 4 XLR Eingänge, erst die „grossen“ Geräte wie der TASCAM DR-680 können das…
Das gilt auch für den Sound Devices, wobei der „Kleinste“ mit 4 Inputs schon über 1000€ kostest.
Insoweit gibt es für den H6 keine (Grösse/Preis) keine Alternative.

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Ich habe hier einen Zoom F4, den ich verkaufen möchte. Hat 4 XLR und sehr gute Pre-Amps. Gäbs da Interesse?

Kann man beim Zoom H6 eigentlich „Marker“ setzen während einer Aufnahme? Sodass ich dann die .wav Files dann in Ultraschall ziehe und sehe wo ich was markiert habe?

Der Tascam DR-70D hat auch 4 XLR-Eingänge. Der Formfaktor ist ein anderer als beim Zoom, aber nicht arg viel größer.
Und wo war in der Ursprungsfrage eine Aussage zum Preis? Jegliches andere Angebot gleich mit „keine Alternative“ wegbügeln ist in welcher Bewertung hilfreich?

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So erzeugst du Marker:

In der Anleitung (EN 26/27) Wipptaste drücken während der Aufnahme.

Über die Fernbedienung kann ich nichts sagen ob und wie das geht.

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Zoom hat jetzt auch das H8 im Angebot. Etwas größer als das H6, aber hat auch einige Funktion dazu bekommen die gerade Podcaster ansprechen und auch einige Schwachstellen ausbügelt, die das H6 noch besitzt.

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Die gute alte Spinne.
Da liebäugeln wir auch mit, denn 4XLRs sind dabei, nur leider keine 4 3,5mm Klinke Ausgänge, aber da nutzen wir einen Splitter für.
Die 3 Presets sind auch nicht schlecht. Gerade mit dem „Soundboard“.

Welche genau?

Spontan fällt mir ein das ich das Gerät als Interface nutzen kann und gleichzeitig intern aufnehmen kann, war mit dem H6 nicht möglich. Zudem hat das H8 ein Noisegate.

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Ok, das für mich nicht wirklich eine Schwachstelle.

Die Preamps vom H8 sind nochmal ein Stück besser (rauschärmer). Kommt aber eher bei dynamischen Mikrofonen zur Geltung.

Ack, wenn man dyn Mikros ohne Fethead anschließt, mit Fethead spielt’s (wahrscheinlich) keine Rolle.

Klar mit Fethead ist zumindest Gain und Rauschen kein Thema mehr