Wie schaut euer Workflow aus? Ultraschall -> Auphonic?


#1

Wir sind im Bretterwisser Podcast seit mittlerweile einem halben Jahr auf Ultraschall unterwegs. Nachdem ich jetzt so langsam das volle Potential dieses Programms erkenne… Dynamics, Live Sendungen usw. Wollte ich mal nachfragen, wie bei euch der Workflow nach dem beenden der Aufnahme aussieht?

Also bei mir ist es so, dass ich ein MP3 rausrendere und das dann als zusammengesetztes Single-Track zu Auphonic schiebe und dort eine normale Produktion mache. Ist es ggf. sinnvoller dort eine Multirack Produktion zu machen? Was sind die Vor- und Nachteile.
Auphonic kümmert sich dann, dank Presets, um die Veröffentlichung auf dem Server, so dass ich nur noch einen Wordpress Beitrag stricken brauche.

Aber wie sieht das bei Euch aus?


#2

Es ist auf jeden Fall sinnvoller eine Multitrackproduktion bei Auphonic anzulegen. So kann Auphonic jede Spur einzeln betrachten und Störgeräusche herausfiltern, die evtl nur auf einer Spur liegen. Meine Lieblingsfunktion ist das Crossgate, das Übersprechen in andere Mikrofone erkennt und verschwinden lässt. Dadurch klingt die Aufnahme insgesamt trockener und das geht nur mit Multitrack.


#3

Ui, die Funktion kannte ich noch gar nicht. Normalerweise nehmen wir 3 Spuren remote auf, aber in letzter Zeit auch öfter mal lokal mehrer Spuren. Das könnte dann echt hilfreich sein.


#4

Crossgate kann auch Ultraschall. Sogar ziemlich gut.


#5

Habe ich auf meiner ToDo, das mal sauber zu publizieren…


#6

es ist generel besser die spuren alle einzel zubearbeiten und erst wenn das stimmig ist die summe zu bearbeiten. den alles was an fehler füf den spuren ist wirst du in der summe nie und nimmer raus bekommen.


#7

oh das würde mich interessieren: wie macht ultraschall das denn? hab ich etwa irgendwas in @rstockm s glorreichen lehrvideos übersehen?


#8

Zwei Varianten: Mit dem Dynamics2 und höherem Threshold. Oder mit dem ReaComp und Side Chain (ziemlich fummelig).