Welche Werbung in Podcasts fandet Ihr gut gemacht?

@timpritlove meinte mal(soweit ich mich erinner), es gibt nen Podcast, wo Toaster als Werbung beworben werden.
Und die Macher müssen sich jede Folge nen neuen Ansatz ausdenken, wie sie diesen Toaster diesmal bewerben, also immer ein neuer Ansatz.

Werbung kann man gut finden oder nicht und darüber wurde schon genug geschrieben und diskutiert.
Was mich aber interessiert: Wo habt Ihr kreative und spannende Einsätze von Werbung in Podcasts gehört? Wo Ihr nicht fehlende Kapitelmarken verflucht habt, Euch fremdgeschämt oder den Podcast deabonniert habt?

Welche Beispiele gut gemachter Werbung sind Euch begegnet, bei denen Ihr Euch als Hörende respektiert gefühlt habt?

Nachtrag: Nochmal klargestellt, es geht hier nicht darum ob Werbung gut ist, sondern welche Werbung gut ist.

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Generell finde ich Werbung durch die gleiche Stimme und mitten im Podcast am nervigsten.
Akustisch wird der Unterschied zu echtem Inhalt undeutlich.

Generell am liebsten direkt am Anfang wegen überspringen etc.

Inhaltlich ist Werbung doch nie gut gemacht.
Warum auch? Die blödesten bleiben im Kopf…
Man denke nur an gewisse Müsli oder Autoglas-Monteure.

Das mit den Toastern war ATP. Da hatte Firma hab ich vergessen Toaster geschickt, die der Siracusa bewerten sollte. Das fand ich amüsant. Ansonsten neigt Werbung dazu, mich nur zu nerven. Besonders dann, wenn automatisch in englischsprachige Podcasts deutsche Werbung reingeblasen wird. Sorgt nicht dafür, dass ich irgendwas kaufen will.

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Es gibt einige, vor allem englischsprachige Podcasts, wo die Werbung “funktioniert”, weil sie als eine Art Comedy-Segment mit Insiderwitzen von den Moderator*innen selbst vorgelesen wird, wie z.B. bei den ganzen Sachen von Crooked Media. Da ist der Werbetext eher ein augenzwinkernde Aufhänger für ein, zwei Minuten trashtalk…

…was natürlich hochproblematisch ist, weil die nervige, von irgendwem anders eingesprochen und produzierte Werbung die einzige wirklich akzeptable Variante ist, besonders bei auch nur im Ansatz journalistischen Formaten.

Also eigentlich will man aus ethischer Sicht die nervige, entkontextualisierte Werbung, die nicht funktioniert und als Marketer natürlich das native advertisement, das fließend in den normalen content übergeht.

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Ich finde die Werbesegmente von Conan O’Brien needs a friend sehr amüsant. Teilweise ist es das beste am ganzen Podcast. Generell bin ich ein Fan von Host-read ads, wirken doch viel authentischer und vollfüllen daher auch den Zweck eines Testimonials.