Was Podcaster*innen (in den USA) am meisten frustriert

Der Hot Pod Newsletter wird fünf Jahre alt und hat deshalb seine Leser*innen befragt, was sie am meisten nervt an der aktuellen Podcastwelt. Die Sichtweisen beziehen sich meiner Meinung nach v.a. auf die USA woher der Großteil der Newsletter-Abonnentinnen und - Abonnenten kommen dürfte. So wie ich es einschätze, ist aber einiges schon jetzt auch auf Deutschland übertragbar oder wird es im Verlauf der nächsten zwei Jahre sein. Interessant fand ich, dass technische Aspekte offenbar keine Rolle spielten. Mich frustriert der Umgang von Pocketcasts mit feeds auf Android immer noch am meisten.

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Cool! Danke für den Link. Ich fand diese Ausgabe ziemlich interessant. In der Tat gibt es einige Dinge, wie zum Beispiel Werbung und Monetarisierung, mit denen wir uns in den nächsten Jahren auch rumschlagen werden. Es werden garantiert die selben Fehler gemacht werden, die in den USA gemacht werden.

Wie auch immer, ich hatte auch das Gefühl, dass da viel einfach nur gemeckert wurde. Ich fühlte mich ein bißchen an die Fotografenbubble in den USA erinnert. Es geht immer nur um Exposure und um das Geschäft. Wie kann ich Geld machen, wie bekomme ich Kunden. Viele, die sich über zu wenig Reichweite oder ähnliches beschweren fehlt oft ein Grundverständnis von Marketing. Stichwort: Der drölfzigste gleichklingende Truecrime oder Sex Podcast.

Ich glaube aber, dadurch, dass wir in DACH ziemlich gut vernetzt sind, laufen wir weniger in Gefahr den anderen die Butter auf dem Brot nicht zu gönnen. Ich freue mich jedenfalls auf die hiesige Podcastzukunft :slight_smile:

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Schöner Gedanke aber einer, der eines vergisst: hot pod ist ein Organ der kommerzialisierten Szene. Die ist auch in den USA nur ein sehr kleiner aber sichtbarer Teil der Landschaft. Ganz wie bei uns.

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Umso schwerer wiegen dann die Beschwerden, dass man keine Exposure bekomme :thinking: - ich glaube trotzdem dass diese “Goldgräbersituation” wie in den USA hier eher nicht zum Tragen kommt.

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Meine Herrn(und Damen), diese seltsame Unterwürfigkeit “Die™ lassen/wollen mich nicht!” in den Antworten der Umfrage.
Just do it und schau nach, wie weit Du kommst,egal ob Podcast oder Verwerter/markter.

Ich schüttel nur den Kopf, warum sich wer mit 60000 Abonnenten beschwert. Nicht mal Tim dürfte soviel haben.

Wenn die Klagen in Deutschland auch so werden, produziere ich meine Podcast nur noch auf Schellack. Exklusiver Paywallcontent und so.

Vielleicht bin ich auch langsam zu alt für größer, schneller, weiter Kram…

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Ich glaube hier schreiben vor allem Menschen, die vom Podcasten leben wollen und das deshalb nicht ganz so entspannt sehen können, wenn sie kein neues Publikum mehr erreichen, weil die großen networks mit ihren Produktionen das Gros der Aufmerksamkeit bekommen. Ich glaube aus dieser (z. T. vielleicht existenziellen) Sicht muss man Vieles lesen.

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Davon gehe ich auch aus. Ich sehe aber viel zu viele Parallelen zur Fotocommunity in den USA. Die gleichen Beschwerden, die gleichen Fragen und die gleichen “Ausreden”.

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