Tascam DR-40 und Rode Reporter Mic - noch was?

Ich möchte mir für mein Tascam DR-40 das Rode Reporter Mikro kaufen (oder eventuell das AKG D 230, habe mich nocht nicht so ganz entschieden).

Brauche ich da sonst noch irgendwas, damit sich die Aufnahmen in der Kombi gut anhören?
In einem anderen Thread habe ich mal was von einem FetHead gelesen. Ist sowas nötig?

Beide Mikros haben Kugelcharakteristik - ist das hinsichtlich von der Empfindlichkeit hinsichtlich Hintergrundgeräuschen wirklich gewünscht?

Der FetHead ist ein zwischensteckbarer Vorverstärker (27dB) - für den Fall, dass das Audio-Interface / der Recorder selber nicht genug Verstärkung liefert.

Ich würd’ den Betrieb erst mal ohne FetHead ausprobieren - zumal man bei Digital-Recordern eh’ lieber niedriger aussteuern sollte, um genug Headroom zu haben.

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Ich hatte an eine ähnliche Kombi gedacht. Habe mich dann auf Grund der Nierencharakteristik für ein gebrauchtes Rode M3 und den iRig Pre entschieden. Beide können durch 9V Blöcke mit Strom versorgt werden. Aufgenommen wird dann entweder mit dem Smartphone oder dem bereits vorhandenen H2.


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Ich nutze zum Tascam DR-40 ein AKG C1000, was allgemeinhin als Reportermikrofon beschrieben wird. Ich finde die Qualität durchaus beachtlich. Beispielsweise in meiner letzten Episode gibt es zwei Interviews (Hörprobe unter anderem hier: http://www.schwarmtaler.de/st044/#t=56:33.085), in denen ich das Mikro verwende. Nur bei schnellen Schwenks kommt es manchmal zu einem leichten Kabelgeräusch. Vielleicht hilft es aber, wenn man so eine Schlagerschlaufe legt…

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Ich besitze u.a. auch ein Rode Reporter, nutze dieses mobil in Kombination mit einem Zoom H5. Angenommen, der Tascam DR-40 hat ähnliche Preamps wie das H5, würde ich zum FetHead raten. Dynamische Mikros brauchen einfach sehr gute Verstärker, um rauschfrei brauchbare Pegel zu liefern. Mobile Geräte haben diese leider nicht. Das kleine Wunderding hilft da - übrigens auch im heimischen, stationären Setup, da ich auch da ein dynamischen Mikro verwende.

Wichtig: Damit das (der?) FetHead verwendet werden kann, muss das Tascam DR-40 Phantomspeisung liefern können.

[quote=“vtanger, post:2, topic:1794”]
Beide Mikros haben Kugelcharakteristik - ist das hinsichtlich von der Empfindlichkeit hinsichtlich Hintergrundgeräuschen wirklich gewünscht?[/quote]
Das habe ich mich damals auch gefragt. Bei “Reporter-Einsätzen” wird das bewusst so gewählt, damit das Mirko bei Interviews nicht so stark hin und her gewedelt werden muss. Wusste ich zuvor auch nicht.

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Oh, das AKG C1000 sieht auch recht brauchbar aus. Und ist in der gleichen Preisklasse wie das Rode.

Ja, Phantomspeisung kann das DR-40.

Nutzt du das AKG direkt am DR-40 oder auch mit 'nem FetHead (oder ähnlichem)?

In das AKG C1000 kannst zwei AAA-Batterien einlegen. In diesem Fall benötigt dann das Mikro keine Phantomspeisung vom DR-40, was die mögliche Aufnahmedauer deutlich verlängert. Ich benutze immer diese Konstellation, da ich mittlerweile nicht mehr so viel Zutrauen zum Akku des DR-40 habe - schlechte Erfahrungen.

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Ältere C-1000 nutzen statt 2x AAA eine 9V-Blockbatterie. Die können mit Batterie laufen, oder mit Phantomspeisung, oder auch beidem. Ziemlich praktisch.

Zusätzlich ist das ein Niere-Mikro bzw. (mit dem Aufsteck-Adapter Hyperniere) - blendet daher Nebengeräusche recht gut aus. Allerdings muss man dann auch entsprechend gut zielen. Für Interviews ein ziemlich gutes Mikro - im Studio nehme ich zwar ein Rode Procaster, aber unterwegs entweder einen “nackten” H2 mit seinen eingebauten Mikros oder eben C-1000er.

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Ich würde vom Tascam abraten, rauscht an meinem Rode NTG2 auch ohne Phantom (mit eingelegter Mikrofonbatterie) ziemlich :confused:

Ist das denn wirklich so eine Fummelei mit den Batterien wie in den Bewertungen (z.B. bei Thomann) steht? Oder stellen sich die Leute nur an? :wink:

Letztes Jahr war in mit dem Tascam “nackt” unterwegs (also ohne extra Mikro, Klamotten hatte ich schon an ;D), da war ich irgendwie nicht so zufrieden. Ich musste das Gerät ziemlich nah an die Leute halten.

Das Tascam habe ich schon seit zwei Jahren, das ist auf jeden Fall “fest”.

Wenn das mit externem Mikro wirklich so rauscht, wäre das natürlich sehr blöd. :frowning:

Gerade noch in einem anderen Thread entdeckt:
Das Rode M3 scheint ja auch recht gut zu sein, also für das Geld was man dafür auf den Tisch legt: http://www.thomann.de/de/rode_m3.htm

Vergleichbar wohl mit dem AKG C1000, aber nochmal etwas preiswerter.

Ist das denn wirklich so eine Fummelei mit den Batterien wie in den Bewertungen (z.B. bei Thomann) steht? Oder stellen sich die Leute nur an? wink

Ich hatte in der Tat beim ersten Wechsel auch Probleme, die Batterien dort herauszubekommen. Mittlerweile geht das aber ganz gut. Die Mechanik scheint jetzt etwas flexibler zu sein. Is halt Physik. (-:

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Ich habe mich jetzt für das Rode M3 entschieden. Das Ergebnis in Kombination mit dem Tascam DR-40 ist gut geworden, finde ich. Eine Hörbeispiel gibt es unter feuerglutundherzblut.de.

Da war ich im Weber Original Store und habe dort Interviews geführt. Das Rode M3 habe ich einfach per XLR-Kabel an das Tascam-Gerät gestöpselt und die Phantomspannung des Tascams genutzt. Die gesamte Aufnahme wurde hinterher noch durch Auphonic geschoben.

Wie gesagt: mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Man hört das Gespräch klar und deutlich und ein bischen Atmo im Hintergrund ist auch noch zu hören, ohne das es stört.

Ich finde dass der limiter hier ein bischen nervt oder bin ich einfach empfindlich?

Das mit dem Limiter ist mir nicht so aufgefallen. Hab da aber auch nichts spezielles eingestellt. Müsste ich eventuell mal mit rumspielen.