#subscribe8: Make Podcasts great again

Referent: @dirkprimbs

https://frab.das-sendezentrum.de/de/subscribe8/public/events/306

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Ich habe die Slides aller Vorträge hier untergebracht. //D

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[3:18] Muss ich euch mal sagen, es gibt allein in Amerika 20 Millionen Deutschsprechende. Um dir wir uns übrigens gar nicht kümmern. Also. Könnt man ja auch mal angehen.

Zu diesem Punkt würden mich weitere Gedanken interessieren. Wenn ich das richtig verstehe, ist die Vorstellung deutschsprachige US-Amerikaner und ich schätze Kanadier mit Podcasts aus Deutschland zu adressieren?

Exakt. Das kann einmal inhaltlich geschehen (also sozusagen für diese Leute produzierte Podcasts) oder auch durch gezielte Bewerbung…

//D

Hm, das stelle ich mir allerdings nicht unbedingt einfach vor. Es gibt trotz der gemeinsamen Sprache (wobei der Grad der Beherrschung auch zu bedenken wäre) deutliche kulturelle Unterschiede.

Am einfachsten wäre es, wenn diese potentiellen Hörer sich bereits für “uns” interessieren.

Wobei wenn sich das Interesse auf die deutschsprachigen Länder richtet, werden die meisten vermutlich auf irgendwelche Podcasts von hier zurückgreifen wollen. Schon weil man damit einen authentischen Einblick bekommt. Ein speziell zugeschnittenes Programm könnte natürlich eine Einordnung leisten, da wo die Vorannahmen der meisten Podcasts von hier dem Verständnis vom fremden Kontext aus im Weg stehen.

Wenn man die Beherrschung des Deutschen verbessern will, ist das Angebot an Podcasts (sowie Youtubekanälen) zum Spracherlernen glaube ich bereits relativ groß.

Was ich auch sehe: Wenn man ein Thema bearbeitet, das nicht eng auf den heimischen Kontext zugeschnitten ist, kann man versuchen durch Bewerbung auch deutschsprachige Hörer in Nordamerika zu erreichen. Auch wenn ich denke, dass man da doch schnell in Konkurrenz mit den englischen Podcasts tritt, denen aufgrund der besseren Beherrschung des Englischen im Zweifelsfall vielleicht doch der Vorzug gegeben wird.

Am wenigsten kann ich mir vorstellen, ein Programm für Deutschsprecher in den USA zu machen, dass völlig vom eigenen Kontext losgelöst ist. Plakativ gesagt eine Österreicherin kann einen Podcast über Bodybuilding in Kalifornien machen, aber kann sie einen Podcast über Bodybuilding in Kalifornien für German Americans in Kansas machen?

Wer einen guten englischsprachigen Bundesligapodcast macht, wird viele Hörer im Ausland finden. Kriege immer wieder für den Rasenfunk Nachfragen dazu. Also: Go for it. :slight_smile:

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