#Subscribe10: Social Media für Podcaster/Radiomacher


#1

Tag 2: 23.3.2019, 15:15–16:00, Workshop A
Vortragende: @FrauNora


#subscribe10: Programm-Doku
#2
  • Wie bringt man Audio in Soziale Netzwerke?
  • Wie erfahren andere von Euren Podcasts?
  • Wie setze ich Themen? Wie rege ich Diskussionen an? > Community & Vernetzung
  • Der beste Verbreitungweg ist, jmd. anderes erzählt, wie gut er einen Podcast findet > das braucht letztendlich Zeit.
  • Man weiss nie, ob ein Tweet/Output noch viel später Wirkung erfährt. Und wenn, ist das Feedback vll. nicht positiv. Wie sollte man da am besten (nicht) adressierbar sein?
  • Sind Blogs gute Ausgangsorte?
  • Langsam wachsende Community sorgt für gute Diskussion und angenehmes Aufmerksamkeitslevel
  • Social Media bietet Möglichkeit auf große Multiplikator*innen, ist aber wenig kontrollierbar.
  • Social Media > 1) Reichweite: Twitter, Facebook, Instagram / 2) Jung: Snapchat, TikTok/ 3) Alternativ: Mastodon / 4) Jobnetzwerke? LinkedIn & Xing
  • Audio in Social Media anteasern? Audiogramme (z.B. mit Headliner https://www.headliner.app/)
  • Audiostories mit Bildern Scribbeln, Animationen (z.B. PowToon [https://www.powtoon.com])(https://www.powtoon.com/)
  • Social Media hängt vom Ziel des Podcasts an. Was soll der Podcast: Geld, Ruhm, Community, Diskussionen, und und und…
  • Was fkt. gut wo? (Erfahrungswerte) 1) Twitter > gut für Infos, Vernetzung, Meinung, bedingt für Info / 2) Instagram > Interaktion, Zusatzinfos, Community-Building (Insta-Stories) / 3) Facebook > längere Videos, Diskussionen, Z.B. in eigenen Gruppen (Audiogramme läuft da nicht so gut).
  • Person oder Podcast - wie tritt man auf? Person = mehr Haltung, Podcast = mehr Meta

Diskussion:

  • Wie ist es bei Insta-Story mit Musik-Add on? Nicht nur Musik, was ist mit Podcasts?
  • Was ist mit WhatsApp als Outreach-Kanal? Gibt es datenschutzverträgliche Methoden?
  • Datenschutz und Plattformen ist eine Entscheidung und ein Dilemma.

#3
  • „Es gibt wohl einen Grund dafür, dass viele von uns lieber Audio machen als einen YouTube-Kanal zu betreiben.“
  • Herausforderung: Audio und uns sichtbar machen
  • Herausforderung: Jede® fühlt sich unterschiedlich wohl mit Social Media
  • Interaktion und Moderation: nicht nur senden, auch kommunizieren; Verantwortung für den eigenen Kommunikationsraum übernehmen!
  • WIE WIRD EIN PODCAST GEFUNDEN? Nur Freunde, Familie und Bekannte ist auch schön, aber größeres Publikum ist auch nett - gerade, wenn man Themen setzen will
  • Diskussion erfordert eine Community
  • Vernetzung mit anderen Podcaster:innen ist auch wichtig! (Mund-zu-Mund-Propaganda statt Selbstbeweihräucherung)
  • Rüstzeug (und Zeit!) ist erforderlich, ebenso Lust auf Kommunikation und Bereitschaft, Feedback und Kritik entgegen zu nehmen
  • nur Episodenlink vertwittern reicht nicht
  • Was sind die impliziten und expliziten Gesetzmäßigkeiten und die Besonderheiten der einzelnen Plattformen? Plattform = Kontext
  • Grundwissen Datenschutz wichtig
  • an Diskussionen zum „eigenen Thema“ teilnehmen (Hashtags)
  • Chance auf Verbreitung durch große Multiplikatoren („Influencer“ :scream:)
  • neben den reichweitenstarken üblichen Verdächtigen nicht zu verachten: berufliche Netzwerke wie XING oder LinkedIn (je nach Thema des Podcasts)

#4

Tip aus dem Publikum für Interaktion und Feedback über WhatsApp: virtuelle SIM-Karte von Sipgate


#5

Grobe Themenübersicht:

  • Warum Social Media?
  • Welche Eigenschaften bieten die Plattformen?
  • Was tun ohne Ton?
  • Interaktion vs Moderation

Warum Social Media?
Verbreitungsweg, Themen setzen, Diskussionen anregen, aber auch schlicht: Vernetzung!
Social Media braucht vor allem Zeit. Es reicht nicht, wenn man alle zwei Wochen podcastet, auch alle zwei Wochen einen Tweet abzusetzen.
Wichtiger Punkt: Datenschutz.
Man kann auf Social Media die Kommunikation nicht kontrollieren. Da kann auch Altbackenes wieder hochgekocht werden.
Auf Blogs kann man zwar auch diskutieren, es fehlen aber einfach viele Möglichkeiten, Gifs etc - und was passiert, wenn jemand meinen Blog screenshottet und das Bild verbreitet - und man ohne eigenen Account dann nix mitbekommt?
Social Media bietet vor allem eine größere Reichweite. Auch das braucht natürlich viel Zeit. Aber wenn man den richtigen Multiplikator erwischt…
Wichtig sind auch Plattformen wie LinkedIn, die die Reichweite des Podcasts je nach Thema nochmal deutlich pushen können.
Gut gemachte Grafiken (Kapitel, Podcast-Symbol etc.) sind auch nicht verkehrt, ebenso der Audio-Teaser.
Audioteaser nicht unterschätzen, die erhöhen den Arbeitsaufwand schon gerne um mehrere Stunden.
Headliner als Tool für kleine Animationen, oder Scribble… begleitende, grafische Animationen für den Teaser werten diesen nochmal enorm auf.
Instagram nicht unterschätzen - viele NutzerInnen empfehlen auch Podcasts darüber, z.B. durch Screenshots während des Anhörens. Facebook… heißes Thema. Diskussionen dort sind schwer, die Nutzenden sind… teils seltsam.
Entscheidend ist auch der Absender: Person vs. Podcast. Andere Ansprache, eigenes Understanding. Kann der Podcast-Twitteraccount eine eigene Meinung vertreten?
Nicht vergessen: Wenn man mit dem “offiziellen” Account was schreibt, klarmachen, wer da schreibt - damit man ansprechbar ist. Wer steckt dahinter, wer hat diese Meinung, wen kann ich fragen?
https://www.sipgateteam.de - Einwurf aus dem Publikum. Virtuelle SIM-Karten, um mit WhatsApp ne virtuelle Nummer zu verwenden.
Generelle Diskussion: Facebook und co und die Datensammelwut. Klar, die Frage ist schwierig und die muss man für sich selbst beantworten. Die Reichweite freut sich über weit gestreute Kanäle. Alles andere muss man ausloten, vorher klären…


#6

Anknüpfend an @FrauNora‘s Hinweis, dass man in Podcasts so schlecht „reinhören“ kann. Stimmt! Bei meinem Laberpodcast™ (www.troubleterps.com) machen wir deshalb als Intro immer „Outtakes“. Über die Intromusik (ca. 1 min) lege ich ein paar witzige/kontroverse/interessante Audioschnippsel, teilweise aus dem nicht öffentlichen Vorgespräch, teilweise aus der eigentlichen Folge. Macht auch so gut wie keine Extraarbeit, da ich diese einfach während des Schneidens auf eine leere Spur ablege und dann nur noch sortiere. Daraus kann man dann auch prima Audiogramme basteln.