Spotify will wohl Podcasting ausbauen


#21

Ja, absolut! :slight_smile: Ich freue mich zwar ĂŒber jeden Hörer, der ĂŒber den Feed hört, aber der Markt Ă€ndert sich halt nun mal - und wenn man so mehr Leute ans Podcast-hören bekommt, umso besser!

Spotify wollte mir auf Nachfrage bei dem Podcaster-Support leider nicht sagen, ab wann man in den Kategorien gelistet wird (zugegeben, es hĂ€tte mich auch gewundert, hier eine detaillierte Antwort zu erhalten). Man ermutigt mich aber, meine Zuhörer zu Spotify zu bringen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, in den Kategorien aufzutauchen. So weit reicht die “Begeisterung” dann aber doch nicht bei mir :smiley:.


#22

Spotifys GrĂŒnder und Chef Daniel Ek hat den Plan ausgegeben, zum weltweit fĂŒhrenden Player im Podcast-GeschĂ€ft zu werden. Die in Schweden beheimatete Firma kaufte dafĂŒr jĂŒngst zwei Anbieter von Podcast-Technologie und will mit weiteren Übernahmen insgesamt 500 Millionen Dollar ausgeben. In Deutschland ist Spotify laut einer Studie von Gruner+Jahr aus dem vergangenen Jahr die am hĂ€ufigsten zum Hören von Podcasts genutzte App mit einem Anteil von 46 Prozent - vor den vorinstallierten Apps mit 37 Prozent.

Und fĂŒr Podcaster interessant:

Die Podcast-Anbieter an sich binden will Spotify unter anderem mit Werkzeugen zur Datenanalyse, die zum Beispiel zeigen, an welcher Stelle Hörer abspringen, sowie aus welchen Altersgruppen und StÀdten sie kommen.


#24

Podcaster.de hat mich vor kurzem darauf hingewiesen, dass man bei Spotify mittlerweile recht umfangreiche Statistiken beziehen kann. Man kann einsehen, wie viele Leute einen zu den Favoriten hinzugefĂŒgt haben, wie viele Hörer, wie oft Leute das Streaming gestartet haben und nicht zuende gehört haben, wie alt die Hörer sind, welches Geschlecht sie haben. Ist also echt nicht schlecht. Wer es mal ausprobieren will, kann sich bei Spotify mal auf die Podcaster-Seite klicken. Da kann man auch seinen Feed einreichen.


#25

@mati.podigee Kommt man auch an diese tollen Statistiken ran, wenn Ihr den Podcast fĂŒr einen eingereicht habt?


#26

Sollte funktionieren. Einfach auf die Seite gehen, Nummer vom RSS Feed eintragen und dann bekommt man einen Verifizierungscode zugeschickt. Den auf der Seite eingeben und schon siehst du die Statistik - sollte unabhÀngig vom Podcast Provider funktionieren.


#27

Ja - das geht. Um Zugriff zu Spotify for Podcasters zu erhalten, muss ein Spotify-Nutzeraccount vorliegen. Eine kostenfreie Anmeldung ist hier möglich: https://www.spotify.com/de/signup

Was ist zu beachten?

  • Es werden alle Podcaster verifziert, sodass lediglich Inhaber des Feeds Zugriff auf die Statistiken haben
  • DafĂŒr nutzt Spotify die im RSS-Feed hinterlegte E-Mail-Adresse der Podcaster und sendet dorthin einen Verifizierungscode
  • Sollten Podcaster eine generische oder unvollstĂ€ndige E-Mail-Adresse hinterlegt haben, können sie ihren Zugang nicht verifizieren und erhalten keinen Zugang zu Spotify for Podcasters

#28

Oh ja, das sieht sehr gut aus und die Statistiken der letzten Monate sind auch drin. Danke!


#29

Spotify stellt fĂŒr 15 Dollar/Monat eine Cloud-Lösung fĂŒrs Aufnehmen, gemeinsame Editieren und Processing von Podcasts vor. Inklusive Schneiden via automatischem Transcript.


#30

Zum Thema Spotify habe ich diese Woche einen Podcast gehört den ich hier noch mal mit anbringen möchte.
Text ist der Auszug aus meinem Podcatcher


Blockquote neunetzcast 72: So groß wie Dirk Nowitzki

04.05.19 by Marcel Weiss & Markus Angermeier

Web player: http://podplayer.net/?id=69891530
Episode: http://tracking.feedpress.it/link/8736/11321282/615547263-neunetz-neunetzcast-72-so-gross-wie.mp3

Christoph und Marcel sprechen ĂŒber die jĂŒngsten Entwicklungen bei Podcasts; von Spotify ĂŒber Luminary bis hin zu Overcast. Was die Unternehmen mit Podcasts machen und wie aussichtsreich das ist. Podcasts sind das einzige Medium (neben Newslettern), das sich an einer dezentralen, offenen Distribution erfreuen kann. Manche Unternehmen wollen das Ă€ndern, aber die besondere Ausgangslage darf man trotz aller berechtigter Sorgen nicht außer Acht lassen. Last not least sprechen beide darĂŒber, wie sie persönlich Podcasts hören. (Datei) neunetzcast jetzt abonnieren! Apple Podcasts RSS Overcast PocketCasts jQuery(document).ready(function($) { ‘use strict’; $(’#podcast-subscribe-button-18676 .podcast-subscribe-button’).on(“click”, function() { $("#secondline-psb-subs-modal.modal.secondline-modal-18676").modal({ fadeDuration: 250, closeText: ‘’, }); return false; }); }); Christoph im Netz: Website, Twitter, LinkedIn Marcel im Netz: neunetz.com, marcelweiss.de, Twitter, LinkedIn Links zu den Themen: Plattformevolution: Wie Spotify macht, was Soundcloud nicht gelungen ist, und mit Gimlet und Anchor zum „YouTube fĂŒr Audio“ wird neunetz FM Der Tag ‱ A podcast on Anchor Spotify confirms it paid $56 million for Parcast, taking its total podcast acquisition value to $400 million | VentureBeat Hier & Jetzt Video 4: Netflix unter der Lupe – Warum es so mächtig ist & wie es arbeitet Daring Fireball: All Podcasts Are Shows; Not All Shows Are Podcasts Podcast startup Luminary’s launch week keeps getting worse – The Verge Die Audible-Podcasts und die AbhĂ€ngigkeit der deutschen Medien von MittelsmĂ€nnern Clip sharing with Overcast – Marco.org Breaker Overcast Castro Podcast Player Podcast Player – Pocket Casts App & Web Player ~ Im neunetzcast reden Markus Angermeier, Christoph Koch und Marcel Weiß regelmĂ€ĂŸig ĂŒber digitale Entwicklungen. Man kann neunetzcast auf verschiedenen Wegen abonnieren: RSS-Feed | Apple Podcasts | neunetzcast auf Twitter — neunetzcast 72: So groß wie Dirk Nowitzki ist ein Podcast von neunetz.fm ~ Alle Folgen aller Shows auf neunetz.fm abonnieren: Auf iTunes | Feed | Auf SoundCloud | Auf Twitter | Auf Facebook | Per Email


#31

Es tut sich erneut was:

Zitat:

Ein Merkmal, das Soundtrap hervorhebt, ist das Schnittstudio. Hier können gesprochene Audiodateien wie ein Textdokument bearbeitet werden. Außerdem vereint es alle notwendigen Funktionen rund um die Aufnahme, die Bearbeitung sowie die Veröffentlichung. Durch die enge Verbindung zu Spotify werden die Podcasts allerdings auch nur direkt bei Spotify veröffentlicht. Wer andere Plattformen zur Veröffentlichung nutzen will, muss weiterhin auf andere Apps zurĂŒckgreifen, da Soundtrap keine Hosting-Lösung anbietet.


#32

Mit anderen Worten, man kann den Mitwirkenden endlich mal die richtigen Worte in den Mund legen. Der Inhalt reift in der Postproduktion!


#33