Hallo zusammen,
wir betreiben ein nicht-kommerzielles, soziokulturelles Webradio, das überwiegend ehrenamtlich getragen wird.
Der Schwerpunkt liegt klar auf dem Radiobetrieb, wir beschäftigen uns aktuell aber zunehmend mit der Frage, wie sich Podcast-Formate sinnvoll und kulturell passend integrieren lassen.
Bei meiner Recherche hier auf sendgate und anderswo ist mir aufgefallen, dass Podcasting heute für viele vor allem auch ein finanzielles und infrastrukturelles Thema geworden ist.
Aus einer anderen Perspektive heraus entstand bei uns folgende Überlegung, zu der ich gern eure Einschätzungen hören würde:
Wir denken darüber nach, unser Radio schrittweise um downloadbare Inhalte (Podcasts) zu erweitern – nicht als Hosting-Dienst, sondern als kuratierte, kulturelle Ergänzung unseres Programms.
Gedacht ist das vor allem für kleinere oder neue Formate, die inhaltlich aus einem kulturellen, künstlerischen oder technischen Kontext kommen (z. B. Musik-/Kunstprojekte, Retro-Computer, Technikgeschichte).
Der Radiogedanke steht dabei weiterhin im Vordergrund:
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Inhalte können live aus unserem Studio gesendet werden
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in unserem Aufnahmeraum entstehen
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zu Hause vorgefertigt, über unsere Cloud zugespielt werden
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oder auch von zu Hause aus gestreamt werden
Ein Teil dieser Inhalte könnte später als on-demand-Format verfügbar gemacht werden.
Keine Monetarisierung, keine Werbung, keine Reichweitenversprechen – sondern ein künstlerischer Experimentierraum, der den Einstieg erleichtern soll.
Uns geht es aktuell nicht um ein fertiges Konzept, sondern um Austausch:
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Wie bewertet ihr so einen Ansatz aus Podcast-Sicht?
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Seht ihr einen kulturellen Mehrwert in der Verbindung von Radio & Podcast?
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Wo seht ihr mögliche Stolpersteine – technisch, organisatorisch oder konzeptionell?
Ich freue mich über Meinungen, Erfahrungen und auch kritische Gedanken.
Viele Grüße
Stephan-OnLine