Rodecaster Pro - Eine kleine Umfrage

Hallo Community,

da sich die Meinungen zu diesem Gerät teilweise stark unterscheiden, bis hin zu Rückgabe des Gerätes, würde mich interessieren, wer von Euch einen Rodecaster Pro sein Eigen nennt, wer sich überlegt einen zuzulegen, oder sogar einen hatte und ihn zurückgegeben hat.

Wer es kurz und bündig machen möchte, der kann gerne die Umfrage bemühen. Über ein paar erläuternde Sätze würde ich mich umso mehr freuen.

Da ich mir nicht sicher war, ob jeder der abstimmt namentlich gezeigt werden möchte, habe ich diese Option bei der Umfrage abgewählt.

Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt.

Danke fürs Mitmachen.
Beste Grüße.

Rodecaster Pro
  • JA, ich habe einen
  • NEIN, ich habe keinen, möchte mir jedoch einen zulegen
  • Ich habe ihn zurückgegeben

0 Teilnehmer

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Ich denke, es kommt ganz auf den Anwendungsfall an. Nach all den Firmware-Updates sind zumindest 90% meiner ursprünglichen Kritikpunkte behoben. Ich würde es noch sehr viel deutlicher empfehlen, wenn es nur halb so groß wäre - da ist so dermaßen viel verschwendeter Platz. Dann wäre es auch super-mobil.

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Naja, dafür ist es auch ziemlich bequem / unfummelig / sicher bedienbar. Größe hat Vor- wie auch Nachteile. Das H6 ist bei gleichvielen Kanälen deutlich kompakter - aber abmischen will ich da nicht wirklich 'drauf. Erst recht nicht live.

Na ja, das H6 ist auch etwa 10-mal kleiner als das Rhødecaster - ich schrieb von 2-mal kleiner. Ich bin mir absolut sicher, dass man das ohne jegliche Einschränkungen in der Bedienung um den Faktor 2 schrumpfen könnte. Es ist jetzt ein Gerät für Leute, die das ständig irgendwo in ihrem Studio stehen haben.
Es könnte ein Gerät sein für Leute, die eigentlich was anderes machen an ihrem Schreibtisch, und das Interface nur für ihr Hobby herauskramen.

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Ich hab ein Rodecaster Pro, könnte aber auch gut ohne leben. Wenn die Kinder einen Podcast machen, ist es ideal, wirklich kinderleicht und ich muss da nichts über „Arm tracks“ und Reaper erzählen :wink:

Dürfte für mich echt kleiner sein, in den Händen der Kinder ist es genau richtig. Ich würde mir wünschen, dass man auch einzelne Spuren gezielt aus der Aufnahme ausnehmen kann, so landen immer 14 Spuren mit jede Menge Megabyte auf der Karte, ohne dass es auch nur ein Signal auf 8 der Spuren gegeben hat. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.

Eine wirkliche Empfehlung würde ich nicht geben, da so viele andere Geräte (H6, Podtrack, LiveTrak) in eine ähnliche Kerbe schlagen. Das Rodecaster kommt schon recht nahe an „benötigt keine aufwändige Post-Production“ ran, aber das geht auch nur, wenn man sehr diszipliniert ist und beseitigt eben auch nicht alle Aufwände, so dass man mit einem „komplizierteren“ Gerät auch sehr glücklich sein kann.

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Ich habe den Rodecaster Pro und hab mich nach ca. einer Woche Einarbeitungszeit sehr gut mit ihm arrangiert.

Ich schätze die Größe sehr, weil ich fummelige Bedienungselemente hasse und das ist auch der Grund, warum ich den RCP dem Podtrack/Livetrack/H6 vorziehe. Wenn ich gaaaaaanz ehrlich bin, benötige ich aber 90% der Komfortmerkmale des RCP nicht, da er eh immer an den Mac und damit an Ultraschall angeschlossen ist und ich durch Ultraschall Noisegate, Compressor, Equalizer etc. noch feiner hinbekomme.

Und im Vergleich zum Zoom H6, den ich vorher ausschließlich verwendet habe, muss ich sagen: Der H6 ist aufgrund seiner Größe in der Bedienung zwar leider seeeehr fummelig, ABER: Von der Qualität der Preamps und der Flexibilität (Phantomspeisung z.B. beim Zoom einzeln pro Kanal auch auf unter 48V einstellbar) halte ich den Zoom immer noch für überlegen. Ich finde auch den unkomplizierten Import der auf dem Zoom aufgenommenen Einzelspuren (einfach eine .wav pro Kanal) dem Gefrickel mit dem Rodecaster und seinen Poly-WAV-Dingsis für deutlich überlegen.

Generell würde ich sagen: Mit dem Zoom H6 ist man preislich und wegen seiner Portabilität deutlich besser bedient, WENN man die fummelige Bedienung ertragen kann. Wenn Komfort bei der Bedienung eine größere Rolle spielt, ist der Rodecaster Pro schon rischtisch geil.

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Leider sind die beiden direkten Zoom-Konkurrenten (L8, P8) nicht viel kleiner, sondern vor allem quadratischer. Din-A4 bzw. Laptopgröße wäre praktisch. Auch das R24 und Vorgänger R16 sind zwar nicht ganz so groß wie das Procaster, brauchen aber große Rucksäcke, also für 15-17" Laptops - kommen aber am ehesten in die A4-Region. Beide Rs sind aber ein wenig aus der Zeit gefallen - es fehlt vor allem an Routing-Möglichkeiten und paralleler Nutzung von Recording und Audio-Interface.

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@matze @HerrHochhaus
Welche Mikrofone habt Ihr an dem RCP dran?
Habt Ihr auch FetAmps an dem RCP in Benutzung?

DT-297er und Shure SM7B. Selten: Shure SM58. Und ja, mit den beiden dynamischen Shure-Mikros nutze ich ich einen Fethead (es geht irgendwie auch ohne, aber da fand ich das Grundrauschen zu heftig).

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Ich habe zwei Procaster angeschlossen. Ohne FetHead. Das Einpegeln ist ja bewusst derart versteckt, dass ich gar nicht sicher bin, ob ich mit einem Zwischenverstärker bessere Ergebnisse hätte. Loudness-Anpassung in Reaper hat für meine Ohren bisher ausgereicht. Ein SM7B habe ich hier auch noch, das nutze ich aber nicht für die Aufnahmen am Rodecaster.

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Ich nutze das RCP mit dem PodMic, bisher ohne zusätzliche Verstärkung - halt nur die Postproduktion über Ultraschall. Bisher bin ich sowohl mit dem RCP, als auch mit dem PodMic sehr zufrieden.

Es ist aber auch geplant, lokale Mehrspuraufnahme (auch mit dem PodMic) zu machen.

Außerhalb des PodCasts benutze ich das Rodcaster aber auch als „normales“ AudioInterface für VideoCalls.

Ja, es ist groß, aber ich hab meinen Schreibtisch so organisiert, dass es seinen festen Platz hat und weder weggestellt werden muss, noch zugebaut wird (und das obwohl meine Schreibtische eher unordentlich sind :wink: ).

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Ich nutze den Rodecaster Pro auch für Videokonferenzen im Berufsalltag. Und mit der neuen Betasoftware kann ich Midisignale an mein DAW senden (zur Zeit nutze ich Logic Pro X) und steuere damit auch die Fader. Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit.

Zwei Kritikpunkte habe ich:

  1. Die Loops auf den Pads weisen einen kleinen Gap auf, so dass immer ein hörbarer Stopp im Loop entsteht. Das sollte besser gehen.

  2. Auch wenn ich die microSD Karte im Gerät nur als Backup nutze, fehlt mir eine Pause-Funktion. Zumindest habe ich diese Funktion bisher nicht gefunden. Wenn man nämlich die Aufnahme unterbrechen will, dann wird die gesamt Aufnahme gestoppt und eine neue Datei wird dann beim Weiteraufnehmen erzeugt.

Wer es mobiler haben möchte, kann natürlich ein paar Rode NT USB Mini kaufen - dazu gibts die kostenlose Software die viele Funktionen des Rodecaster pro auf den Mac oder PC bringt.

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Hallo @Edelmann,
da habe ich eine gute Nachricht für Dich!

Wenn Du die REC-Taste während der Aufnahme 2sec lang gedrückt hälst, pausiert die Aufnahme sichtbar. Die Aufnahmezeit bleibt stehen und blinkt.

Wenn Du weiter aufnehmen möchtest, einfach die REC-Taste 1x drücken, fertig.

Beste Grüße

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@TestDesk Besten Dank für den Tipp! Das hilft mir sehr weiter.

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Ich habe vor einigen Wochen sehr unangenehme Probleme mit dem Rodecaster gehabt, weil sich die USB-Verbindung eratisch verabschiedete. Ich war schon dabei, das Gerät zurückzuschicken, als ich über einen Beitrag stolperte, der ähnliches zu berichten wußte. Der Hinweis: Das Rodecaster reagiert empfindlich auf Stromschwankungen.

Die erste Maßnahme war, dass Gerät aus der Mehrfachsteckdose auf eine einzelne Steckdose zu schalten. Das hat leider nicht ausgereicht. Als habe ich mir für 7 Euro eine Steckdose mit Überspannungsschutz gekauft und habe seitdem keine Ausfälle mehr.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Rodecaster, all das, was ich sonst aufwändig in Ultraschall verdrahtet hatte, wird hier automagisch bereitgestelt. Gäste per Bluetooth übers Smartphone hinzuschalten hat eine integrierte N -1 Schalte. Also ohne weiteres zutun, hat der Gast alle im Studio hören können, auch ein vom Rechner abgespieltes Intro wurde einfach so für alle anhörbar, ohne in die Tiefen des Routings einsteigen zu müssen.

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Hallo @gibro,

danke für die sehr interessante Information.

Mein Rodecaster Pro hängt an einer Mehrfachsteckdose, hat jedoch bis jetzt keine Probleme gemacht. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich recht selten über USB etwas direkt in einer DAW aufnehme.

Was ich aber beobachtet habe, dass das Display bei einer Wiedergabe einer Aufnahme mal geflackert hat. Es gab keine Störungen oder Abbrüche, und das Flackern ist auch nicht permanent, es war jedoch da. Das könnte auch durch eine Spannungsschwankung verursacht worden sein.

Beste Grüße

Ich habe jetzt seit gestern ein Rodecaster hier stehen und muss sagen: Hübsches Teil. Standardanwendungen gehen wunderbar. Mit Studio Link hatte ich erstmal einen Fail mit Rückkoppelungen bis ich „N-1 über USB“ eingeschaltet habe. Und zu Bluetooth: Das ist meiner Meinung nach nicht zu benutzen – wenn man telefonieren möchte. Die Bandbreite des Codecs ist miserabel und klingt übel, was auch von Rode bei Twitter mal so bestätigt wurde (sie sagten: Rodecaster Pro does not support High Bitrate Bluetooth Audio). Wenn man nur per Bluetooth Zuspieler (Musik und ähnliches) machen will, dann klingt das gut. Facetime klang super mies über den Rodecaster und ganz normal über ein Paar aktuelle Bluetooth Earbuds (von Anker).

Und groß ist es, mannomann.

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Der „Telefonie“-Codec von BT ist halt besch…lecht. Nur für’s Hören wird ein anderer Codec verwendet - was daher besser klingt. Das ist halt ein Bluetooth-Problem. HighQuality-Codecs zwischen Telefon und Headset funktionieren … manchmal… vielleicht. Daher haben viele einfach einfach nur den Fallback-Standard eingebaut. Bzw. die beiden unterschiedlichen Anwendungsfälle und Standard-Codecs Telefonie (bidirektional) und Musik (nur eine Richtung).
Daher immer das TRRS-Kabel verwenden, dann umgeht man den BT-Stack mit seinen Codecs.

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Ich glaube es liegt einfach daran, dass Rode weder BT AAC noch AptX verbaut hat, sondern nur „nacktes“ BT4.0 oder so. Damit klingen die meisten modernen BT Headsets um Längen besser als der Rodecaster, was ich ehrlich gesagt schade finde. Ich werde mir jetzt auch ein TRRS patchkabel (das als Originalkabel fast 30 € kostet) besorgen und das darüber erledigen. Ist ein bisschen schade, denn BT nimmt ja reichlich Raum ein (hat einen eigenen Fader) und ist ja nur begrenzt nützlich. Ich würde es nur für Double Ender einsetzen, wenn man kein Kabel hat.

Hier steht auch ein RCP und ich bin super happy damit. Konnte meine Sprechstimme super gut einpendeln (dauerte zwar aber es hat sich gelohnt). Hab dazu ein Rode Procaster Mic mit einem FetHead. Ja, also ich bin bislang echt zufrieden damit!
Beste Grüsse aus Zürich,
Maura

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