ROBUSTE Aufnahmetechnik?

Ich möchte in sehr schmutziger Umgebung aufnehmen.

Bisher ist ein Zoom H6 vorhanden. Das Foto zeigt ein bisschen die Umgebungsbedingungen. Wie geht man damit um? Das ganze Zoom oder ein (externes?) Mikro in eine Plastiktüte? Gibt es abwaschbare Mikros?

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Das Bild lädt leider nicht, weder in Firefox noch in Vivaldi und nicht in Chrome.

Versuch mal http://audio.antiberg.de/wp-content/uploads/2021/02/IMG_8718.jpeg

Hm, den Zoom würde ich irgendwie eintüten. Bei den Mikros würde ich halt was dynamisches nehmen: Sennheiser E835 oder E935 vertragen sich z.B. gut mit dem H6 (brauchen recht wenig Gain). Die überleben eh fast alles :sweat_smile:

Es gibt wasserfeste Lavalier-Mikrofone, mir fällt da z.B. das https://deitymic.com/w-lav-pro/ ein.

Wie ist die Aufnahmesituation genau? Wenn mehrere durch Höhlen und Bunker klettern wäre ein Rekorder pro Person wohl sinnvoll, sowas wie ein Tentacle Sync Track E oder Zoom F2 BT mit externem Timecodegenerator für ordentlichen Sync. Günstig ist das alles aber natürlich nicht.

Die Aufnahmesituation wird vermutlich so sein: ich bringe die Gerätschaften in einem Peli Case zum Einsatzort, öffne dort mit Handschuhen das Case, ziehe dann die Handschuhe aus und benutze dann die Technik. Entweder ein Gespräch, oder auch ein „krieche da noch mal lang“, oder Raumklang.

Üblicherweise ist auch noch ein halbwegs sauberer Lappen irgendwo im Spiel.

Die Menge Schmutz, die trotzdem an die Technik gelangt, ist nahezu unvorstellbar. Der Grundsatz ist: „was einmal in der Höhle war kann man nie wieder auf einer Hochzeit anziehen.“

Ihr könnt ja beispielsweise versuchen auf dem Foto in all der Sauerei mal meine Schlagbohrmaschine auszumachen :slightly_smiling_face:

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Von Deity gibt’s auch ne kurze Shotgun, die so ziemlich alles (inkl. Wasser) aushält.

Eine Idee wäre vielleicht einen Zoom F6 zu nehmen, der in 32-Bit aufnimmt, inkl. Bluetooth Modul. Im Zweifel schaltest Du den an und hängst ne Powerbank oder nen dicken Akku ran. Das alles wird gut verpackt. Die Bedienung könnte über ein altes iPhone erfolgen dann (so ab 7 sind ja wasser und staubdicht). Dank 32-Bit Float musst Du auch nicht auf die Level achten oder dergleichen, machst Du alles in Post. Wäre evtl. was :slightly_smiling_face:

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Und das Mikro ist mit eingepackt?

Ich glaube der Recorder ist das empfindlichere Gerät, die bisher empfohlenen Mikros halt schon etwas Dreck aus :slight_smile:

Es geht mir nicht um etwas Dreck :wink:

Ich werde berichten.

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Im Kohlenpod gibt es eine Episode von Unter Tage - da wurde mit einem (als explosionsgeschützt zertifizierten) Bandaufnahmegerät gearbeitet…

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Ich würde auch das H6 (da schon vorhanden) in ein oder zwei „Zip Beutel“ (die Plastiktüten mit Reißverschluss) einpacken. Beim Mikro kommt es ja darauf an, ob es ein Kondensator- oder dynamisches Mikrofon sein soll. Als dynamisches würde ich ein Behringer XM8500 nehmen. Für den Preis unschlagbarer Klang und robust ist es auch. Wie die Qualität ist wenn man es in Frischhaltefolie oder eine Tüte packt, muss man ausprobieren.