Profi-Klang für alle! Das HMC660 Headset richtig einsetzen - für unter 100 €

Lag tatsächlich an den Apple Earphones und nicht an meinem Gehör. Über den Lautsprecher eines iPhone 7 höre ich es :smiley: Was sagt das über die Qualität dieser Kopfhörer aus? :stuck_out_tongue:

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Heute kam endlich das bestellte HMC 660 (meine anderen beiden sind beim Co-Host in Quarantäne) und ich konnte endlich einmal das letzte Woche gelieferte Zoom H6 testen. Dabei bin ich gleich mal auf das erste Problem gestoßen: die Vielzahl der möglichen Einstellungskombinationen.

Bisher haben wir ein Zoom H4n (das alte Model, nicht pro) mit zwei HMC verwendet. Dort konnte man abgesehen vom Eingangspegel nicht wirklich viel einstellen. Nun habe ich aber mindestens drei Variablen:

  1. Der “Pad” Schalter (0 oder -20)
  2. Das Rad für den Eingangspegel
  3. Die Spannung für die Phantomspeisung

Ich konnte leider in keinem Beitrag hier auf Sendegate eine Empfehlung finden, wie man es am besten einstellt.

Bisher hatte ich folgende Tests, jeweils mit 12V Phantomspeisung

  1. Pad auf -20, Eingangslevel auf 6 => Laut genug, aber mit leichtem Rauschen
  2. Pad auf 0, Eingangslevel auf 6 => total übersteuert
  3. Pad auf 0, Eingangslevel auf 3 => sehr leise (max. -18 dB), bei Erhöhung der Lautstärke Rauschen bzw. Störgeräusche
  4. Pad auf 0, Eingangslevel auf 4 => Laut genug, aber mit starkes Rauschen bzw. Störgeräusche
  5. Pad auf -20, Eingangslevel auf 5 => sehr ähnlich zu 3. mit etwas mehr Störgeräuschen
  6. Pad auf 0, Eingangslevel auf 5 => Gut laut (max -6 dB) aber mit sehr starkes Rauschen bzw. Störgeräusche

Wie habt ihr eure Zoom H6 + HMC 660 X Kombination eingestellt? Gibt es vielleicht noch andere Parameter, die wichtig sind. Oder muss ich einfach alle bis zu 40 verschiedenen Kombinationen mal durchtesten, um eine gute Einstellung selbst zu finden?

Rauschen und Störgeräusche sollte das HMC am H6 eigentlich gar nicht (abgesehen vom 50Hz Brummen oder einem 10KHz Fiepen). Der sinnvoll auszusteuernde Bereich ist in der Tat relativ eng, aber zwischen 4 und 6 sollte ohne Pad bei 12V ein sehr guter Klang anliegen.
Sicher, dass die richtige 12V Einstellung getroffen wurde - man muss es separat einstellen für Standalone Betrieb sowie Audio-interface am Rechner? Jeweils 12V. Und den richtigen Anschluss, bzw. alle 4. Wenn das nicht hilft, vielleicht mal kurze Soundbeispiele hochladen.

Störgeräusche und Rauschen treten bei mir nur auf, wenn ich es nicht auf 12V laufen lasse. Ansonsten ist der Pegel bei ca. 5 hervorragend (wenn Mikro entsprechenden Abstand hat) und hört sich exzellent an. Ohne Grundrauschen. Manchmal fiepsen oder brummen.

Ich hatte ewig Einstreuungen aus meiner vercyberten Umgebung.
Einfach mal einen anderen Platz suchen?
Wurde das H6 an einem Netzadapter betrieben, oder an einem Akku? Ich würde es dann auch mal zum Abgleich nur an einem Akku ausprobieren. Netzteile sind gerne mal “laut”. Insbesondere die von Lenovo.

4 Beiträge wurden in ein existierendes Thema veschoben: Ultraschall und das Behringer 302

Kennt jemand das Problem von leicht klappernde Störgeräuschen beim HMC660? Das Klappern kam mir auch schon woanders unter, z.B. hier bei drei90 ab 3:20 bis 3:30 zu hören oder bei NEL ab 2:40 bis 2:45 (finde gerade kein Beispiel bei einem meiner Podcasts, kriege das aber auch regelmäßig mit). Es fühlt sich ein wenig so an, als wäre Bewegung daran schuld, insbesondere mit dem Kiefer beim Reden, was ich schlecht abstellen kann. Hat auch jemand damit zu kämpfen und kennt eine Lösung?

Klingt für mich wie das Kabel das am Headset zerrt bei Bewegung. Kenn ich auch von meinen HMC660.

Gibt es eigentlich mittlerweile eine neue Version des HMC. Hab es jetzt schon 3-4 Jahre. Gab oder gibt es ein neues Release was besser ist? Oder mittlerweile eine andere, bessere Alternative?

Nach meinem Kenntnisstand: beides nein. Ich teste immer noch alles was, was ich an Gamer/Konference Headsets in die Finger bekomme, seit Corona boomt ja der Markt. Das ist alles Mist mit dumpfen Dynamik-Kapseln und viel zu viel Onboard-Processing (Rauschunterdrückung etc.)
:frowning:

Natürlich gibt es besseres,z.B. das beyerdynamic DT-297 oder AKG HSC-271 - leider sind die immer noch schmerzhaft teurer. Außer man hat Glück auf eBay. Da fangen die (wenn sie denn mal aufschlagen) ab 60,- (mit viiiel Glück) aufwärts (wahrscheinlicher) an.

Eine andere Sache zum Poltern: es ist ein Unterschied, ob man das Poltern nur selber hört (weil das Kabel am Ohrhörer poltert), oder ob das auch auf die Aufnahme kommt. Die besseren Headsets haben die Mikrofonkapsel (die ja die eigentliche Aufnahme macht) schwingend gelagert, meist einem geriffelten federnd-dämpfenden Gummi am Mikrofonarm hängen - das HSC hat (vmtl. aus Kostengründen) aber nur die Hartplastik-Schale am Draht. Entsprechend poltert es beim HSC schneller/lauter in die Aufnahme 'rein als bei den „großen“.

Hallo an alle :slight_smile:

Ich verfolge diese HMC660X Besprechung total interessiert.
Würde mich gerne selbst damit ausstatten.

Allerdings für 2 Personen:
Ergo: Ich benötige eine zusätzliche Phantomspeisung mit 12V.

Der ganz oben angeführte Link vom

Millenium PP2B Netzteil Phantomspeisung

bietet so wie ich das auf der Thomann-Seite lese, aber nur 48V?

Die zwischen 12V und 48V umschaltbare Alternative:

Millenium Pocket Phantom

läuft wiederum nur mit Netzteil (also kein Batteriebetrieb möglich)

Kenn hier jemand Alternativen für diese externe Phantomspeisung mit Batteriebetrieb?
Oder gibt es mittlerweile auch ein Interface mit 2 XLR-Ein/Ausgängen mit schwächerer Phantomspeisung als 48V?
Da ich versuche recht günstig dabei wegzukommen (Einsteigerin mit unsicheren Zukunftsambitionen), scheue ich mich vor dem Zoom H6.
Gibt es aber ev. eine günstigere und brauchbare Zoom-Variante mit der 2 HMC660X Mikrofone zufriedenstellend genutzt werden könnten?

Vielen lieben Dank für eure Hilfe!

Schöne Grüße,

Christina

Das Millenium PP2B ist wohl auch umschaltbar. Steht zwar nicht in der Beschreibung, ist aber auf den Produktfotos erkennbar, dass einen Wahlschalter zwischen 12 und 48 Volt gibt.

Super, dann passt das perfekt!
Vielen Dank für die Antwort!

Lg

Ich würde das PP2B mittlerweile nicht mehr empfehlen - es vergrößert die Wahrscheinlichkeit, dass durch ein zusätzliches Netzteil Brummen in die Audiokette gelangt. Und es regelt eben „nur“ auf 12V runter, optimal für das HMC sind aber nochmal deutlich weniger (6V)
Stattdessen nehme man lieber 2x das hier:

und zusätzlich:

Das sind dann zwar mehr Kabel, aber damit ist man maximal flexibel wo man die Headsets dran anschließt und hat weniger Stromkreise.

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Hallo!

Ok danke für den Tipp!
Wollte das Millenium eig. gerade bestellen :smiley:

Du hast jetzt einmal den Adapterstecker von superlux und darunter den Link zum prosnake Adapterkabel eingefügt. Ist das ein und dasselbe oder ist beides zu bestellen, wenns funktionieren soll?

Vielen Dank und ganz schöne Grüße,

Christina

Das braucht man leider beides.

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Das Superlux PS418 baut Phantomspannung auf 6V 'runter, die normalerweise aus Gürtelsendern mit TQG-Anschluss 'rausfallen. Das ProSnake-Kabel ist nur ein einfacher, elektronikloser Kabeladapter vom Mikro- auf Norrmal-XLR - eigentlich um dann z.B. dynamische Mikros an einen Funksender zu knüppern.

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Hallo in die Runde! Ich habe mir das Setup exakt so zusammengeklickt, wie eingangs von Ralf empfohlen. Ebenso habe ich die Einstellungen am Behringer gewählt, wie es bei Ralf auf dem Foto beschrieben ist. Trotzdem bin ich mit meiner Soundqualität sehr unzufrieden => https://www.dropbox.com/s/tlic41jixxawf1j/202021_Sp07_VdS_KarlsruherSC.m4a?dl=0dl=0. Ich bin der Michael, der am Anfang das Intro bei der Folge macht. Mein Gesprächspartner benutzt Skype nur auf dem iPhone mit den herkömmlichen kabelgebundenen Kopfhörern und hört sich sehr viel besser an. Könnte mir vielleicht jemand von euch einen Tipp geben, wo ich bei den Einstellungen am Behringer oder am Mac optimieren kann? Ich benutze kein Ultraschall und das Setup läuft unter macOS Catalina der neuesten Version. Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Rein optisch sieht man schon, dass das Signal asymmetrisch ist - allerdings ist das auch kein DC-Offset.
Wie sieht das aus, wenn da noch keine Kompression auf dem Signal liegt? Weil das ziemlich gebrickwalled ist (d.h. ein ziemlich stark 'reingedrehter Limiter zuschlägt).

Ansonsten ist da - akustisch am (zu) starken Bassanteil erkennbar - das Mikro für meinen Geschmack zu nah am Mund. Daher schlägt der Nahbesprechungseffekt recht heftig zu. Ich würde das 2-3 Finger weiter weg vom Mund nehmen.

Nachtrag: gerade fällt mir auf: das alles (Brickwall, Asymmetrie, Bassanteil) könnte evtl. durch ein Übersteuern des Mikros verursacht sein. Vielleicht hilft mehr Abstand bei all diesen Problemen.

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