Profi-Klang für alle! Das HMC660 Headset richtig einsetzen - für unter 100 €

12V gehen auch. Ob’s in dem Fall hilft bleibt auszutesten.

Das ergibt bei mir akustisch und störtechnisch keinen Unterschied. Hatte ich alles zu Beginn schon durchprobiert. Ich werd noch verrückt :joy:

Auch dir danke!

Verändert sich das Geräusch, wenn Du Dich bewegst?
D.h. wenn Du den H6 bewegst/drehst und das Headset ebenso?

Bei mir war es ein Ikea-Schreibtisch der höhenverstellbar ist. Im 3-Meter-Radius hatte ich massive Störgeräusche mit drin. Stecker von dem Netzteil ziehen hat dann geholfen.

Hier mal ein Testfile, wie sich das Ganze anhört. Nun habe ich es mit 2 verschiedenen HMCs getestet. Fazit:

Netzunabhängig: Fiepsen.
Als Audiointerface im Homeoffice: Brummen
Als Audiointerface im Büro: Kein Problem.

Nun werde ich mal ein Erdkabel basteln. Schuko auf 6,3/3,5-Klinke.

Kurzer Zwischenbericht: Auch mit Schukostecker-Erdung auf 3,5er Klinke/Cinch keine Verbesserung. Das Fiepsen ist immer noch da, bis ich die XY-Metallteile oben am H6 berühre.

Hat noch jemand eine Idee :bulb:, wie ich das Fiepsen lokalisieren und beheben kann? Mich hat ein wenig der Ehrgeiz gepackt :star_struck:

Einzig, wenn ich die Metallteile berühre, also auch 3,5er aus oben abgebildeter Mimik im XY-3,5er-Line-In am H6 und ich berühre den Erdkontakt am Schukostecker (der dabei natürlich nicht eingesteckt ist) ist Ruhe.

Hier noch Soundbeispiele der einzelnen Setups:

  1. HMC660 an H6. Direktaufnahme, netzunabhängig. Keine Verbindung zur Außenwelt.

  1. HMC660 an H6, Verbunden via USB mit MacBook (Netzbetrieb), Direktaufnahme ins H6.

  1. HMC660 an H6 als USB Audiointerface, Verbunden via USB mit MacBook (Netzbetrieb), Aufnahme in Ultraschall.

P.S.: Nachdem ich das Fiepsen nicht in den Griff bekomme (Schuko-Adapter, Neutrik-XLR verlötet, etc.), steige ich hier auch um auf den bewährten DT-297, der zwar eine Menge kostet, sein Geld aber absolut wert ist. Kein Pfeifen, kein Brummen, einfach sauberer Studioklang.

Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass mir der Klang des HMC660-Mikrofon äußerst gut gefällt. M.E. ist er sogar noch einen Ticken wärmer, nicht so brutal neutral, wie der des DT-297.

Ich behalte mal meine 2 Exemplare. Dann müssen meine Gäste halt immer ein Metallteil am H6 anfassen, damit nichts fiepst oder brummt. Ach ja, das Brummen: Habe ich auch mit Schuko-Adapter nicht 100% in den Griff bekommen.

Also: Viel Spaß denjenigen, die keine Einstreuungen am HMC660 haben, oder erfolgreich minimiert haben. Das Teil hat sicher Potenzial. Für mich ist der klare Favorit (auch unter Berücksichtigung des Preises) der DT-297.

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Ich konnte hier grade kein Störgeräusch hören…sitze aber auch in einer Büroumgebung und habe einen Tinnitus aus alten Tagen ^^

Mit Kopfhörer hörst du ein hochfrequentes fiepen.

Dann deckt sich das wohl mit der Frequenz meines Tinnitus…auch mit Kopfhörer (Sennheiser SC660 USB) höre ich kein Fiepsen.

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Bei Datei 1 so ca. Sekunde 30-35, da solltest du etwas hören. Ansonsten überlagert sich das wahrscheinlich tatsächlich mit der Frequenz des Tinnitus.

Danke dir für’s Reinhören.

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Die Audiodateien für den Vergleich im Originalbeitrag sind leider nicht mehr verfügbar. Gibt es die noch irgendwo? Vielleicht kann man sie irgendwo bei archive.org für die Ewigkeit ablegen. :slight_smile:

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Ich kann’s leider auch nicht hören. Mein Gehör ist aber sicher nicht optimal, allerdings bis inkl. 13 kHz sollte es noch gehen. Weißt du auf welcher Frequenz das Störgeräusch ist?

Ich hab mal ne Frage und weis nich, ob das hier reingehört, aber ich denke, eine Antwort wird’s auch richten. Das HMC brauch ja 12V, kann ich ja wunderbar am H6 einstellen.

Wenn ich nun aber einen Slot ein DT-297 ranmache, würde das nicht gehen, oder? Ich kann am H6 nicht Kanal 1 auf 12V stellen und Kanal 2 auf 48V, oder? Oder geht das DT-297 auch mit 12V?

danke ^^

Nach meinen Erfahrungen läuft das DT297 auch mit niedrigeren Spannungen als 48 Volt ziemlich gut, z.B. am kleinen 302 von Behringer (15V). Einen direkten Hörvergleich habe ich aber noch nicht angestellt.

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Doch das DT297 läuft völlig problemlos mit 12V - wie fast alle anderen Kondensator-Mikros auch. Die Wuchtigen 48V sind ein Relikt aus anderen Zeiten, wurde hier irgendwo im Sendegate auch schon mal gut erklärt.

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Hier noch ein Fundstück dazu:

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Vielen Dank!

Danke Danke!

Hach, was lieb ich dieses Forum. :yellow_heart:

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Die Frequenz des Störgeräusches kann ich leider nicht ermitteln. Mit einem Mittelklassekopfhörer solltest du es bei 80% Lautstärke deutlich hören.

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Lag tatsächlich an den Apple Earphones und nicht an meinem Gehör. Über den Lautsprecher eines iPhone 7 höre ich es :smiley: Was sagt das über die Qualität dieser Kopfhörer aus? :stuck_out_tongue:

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Heute kam endlich das bestellte HMC 660 (meine anderen beiden sind beim Co-Host in Quarantäne) und ich konnte endlich einmal das letzte Woche gelieferte Zoom H6 testen. Dabei bin ich gleich mal auf das erste Problem gestoßen: die Vielzahl der möglichen Einstellungskombinationen.

Bisher haben wir ein Zoom H4n (das alte Model, nicht pro) mit zwei HMC verwendet. Dort konnte man abgesehen vom Eingangspegel nicht wirklich viel einstellen. Nun habe ich aber mindestens drei Variablen:

  1. Der “Pad” Schalter (0 oder -20)
  2. Das Rad für den Eingangspegel
  3. Die Spannung für die Phantomspeisung

Ich konnte leider in keinem Beitrag hier auf Sendegate eine Empfehlung finden, wie man es am besten einstellt.

Bisher hatte ich folgende Tests, jeweils mit 12V Phantomspeisung

  1. Pad auf -20, Eingangslevel auf 6 => Laut genug, aber mit leichtem Rauschen
  2. Pad auf 0, Eingangslevel auf 6 => total übersteuert
  3. Pad auf 0, Eingangslevel auf 3 => sehr leise (max. -18 dB), bei Erhöhung der Lautstärke Rauschen bzw. Störgeräusche
  4. Pad auf 0, Eingangslevel auf 4 => Laut genug, aber mit starkes Rauschen bzw. Störgeräusche
  5. Pad auf -20, Eingangslevel auf 5 => sehr ähnlich zu 3. mit etwas mehr Störgeräuschen
  6. Pad auf 0, Eingangslevel auf 5 => Gut laut (max -6 dB) aber mit sehr starkes Rauschen bzw. Störgeräusche

Wie habt ihr eure Zoom H6 + HMC 660 X Kombination eingestellt? Gibt es vielleicht noch andere Parameter, die wichtig sind. Oder muss ich einfach alle bis zu 40 verschiedenen Kombinationen mal durchtesten, um eine gute Einstellung selbst zu finden?