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Ich hätte da auch noch eine Kabel-Frage:

Zum Patchen zwischen Interface und Phantomspeiser; kann man bsplw. diese Kabel nehmen, oder ist aus Gründen davon abzuraten?
http://www.thomann.de/de/the_sssnake_xlr_patchcable_03.htm (30 cm) oder diese
http://www.thomann.de/de/the_sssnake_xlr_patchcable_06.htm (60 cm)

Danke Euch!

Ich habe genau diese jetzt nicht, solche billigen Kabel funktionieren aber normalerweise einwandfrei und sind unglaublich preiswert. 2€ (12 für 6 Kabel) Ohne mechanische Belastung halten billigste Stecker ewig und für 30cm ist die wahrscheinlich verwendete eher kupferarme Leitung (wenig Schirm) OK.

Wenn du aber ohnehin nur 2 Strippen brauchst, das Equipment öfters herumträgst und immer mal wieder auseinander- und zusammenbaust würde ich einen tick “hochwertiger” kaufen, also z.B.sk23303 oder TPM 05 Die Stecker sehen etwas stabiler aus, sind nicht angespritzt (reparierbar), und 2 Kabel kosten zusammen auch nur 8/9€.

Eine Sache noch die mich beim Behringer Xenyx 302 stört: der Direct Monitor lässt sich nicht per Knopfdruck abschalten (oder doch?) wie beim U-Phoria

Nein, der ist immer an. Alternative ist hier nur, den Gain runter zu regeln.

Habe mir das Superlux-Ding auch mal bestellt und habe zufällig auch das oben erwähnte Steinberg UR22 (allerdings mk1). Leider funktioniert das Mikro an diesem Interface bei mir nur bei 48V (und klingt dann grottig, wie im Beispiel oben).

Hast du auch das Millenium oder ähnliches? Wichtig ist, dass du das Superlux mit 9/12/24V betreibst.

Ja, da habe ich nicht aufgepasst. Ich dachte das UR22-Interface könnte zwischen 24V und 48V umschalten, es kann aber wohl nur 48V an/aus. (War am UR22 aber auch nur eine Spielerei, weil ich damit gar nicht aufnehme. Werde es künftig mit einem H6 benutzen.)

Erste Tests bestätigen es, der Sound ist wirklich sehr gut. Einfach nur das HMC660 so wie es ist mit dem 302er USB, sonst nix weiter.
Leider hängt bei mir der Kopfhöreranschluss noch im MacBook und nicht im Mischer, da muss ich nochmal ein wenig im Routing bei Reaper rumprobieren, aber so lange das das größte Problem ist…
Nochmal Danke an @rstockm fürs empfehlen.

Die Tasterstellung für das 302 habe ich ja oben gepostet. Wo ist das Problem mit dem Kopfhörerausgang? Im Zweifel mal einen Screenshot der Routing-Matrix posten.

werde ich demnächste nochmal ganz in Ruhe ausprobieren.
Ich war so happy über Klang und das es so einfach funktionierte, dass ich lieber loslegen als testen wollte :slight_smile:

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So, ich habe mir die Combo auch bestellt und heute ein wenig rumprobiert.
Die Einstellungen habe ich wie oben vorgenommen, doch kommt der Klang der Stimme bei mir recht dumpf rüber, alle Umgebungsgeräusche dafür sind klar und deutlich zu hören. Aber bei der Stimme kackt es leider gegen mein Beyerdynamics MMX 300 ab, leider.
Ich muss da mal morgen noch mal testen und mal sehen wie es sich da schlägt…

Ich habe mir das ganze jetzt auch mal gekauft. Bei mir habe ich nur das Problem mit den Störgeräuschen.

Ich habe ein MacBook Pro 2011 und auch wenn es an Strom liegt bekomme ich das Geräusch. Berühre ich allerdings mein MacBook oder das Michpult ist das Geräusch weg.

Wie haben denn die anderen die Erdung gemacht? Bin offen für Bastellösungen :slight_smile:

Die einfachste Option wäre wahrscheinlich, ein Cinch-Kabel ins Mischpult zu hängen und das an eine Heizung oder so zu kleben.

Genau so habe ich es gemacht und es funktioniert einwandfrei.

Es lohnt hier auf jeden Fall auch, sich eine damit gemachte Aufnahme mit einem anderen Kopfhörer anzuhören. Für das HMC660 gilt: das Mikro ist noch sehr viel besser als der gerade mal okayische Kopfhörer. Was für ein Mischpult hast du zum Betreiben?

Das oben empfohlene Mischpult.
OK, dann werde ich die Aufnahme mal mit anderen Kopfhörern oder Boxen hören. Die am Headset sind jedenfalls Kacke :wink: Das Micro dagegen ist eine Wucht, zumindest was es alles Wahrnimmt…

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Das Problem was ich habe das die Heizung zu weit weg ist. Kennt jemand noch eine andere Möglichkeit das ganze zu Erden?

Alternativ geht natürlich auch die Erdung einer Mehrfachsteckdose.

Es gibt so Erdungsstecker (das ist wahrscheinlich was @lukasbestle meinte) die man in Steckdosen stecken kann die auf der anderen Seite dann eine Bananenbuchse haben. Benutzt man z.B. beim löten von empfindlichen elektronischen Bauteilen. Gibt es z.B. bei Conrad o.ä. Das würde ich versuchen. Einfach mal nach suchen.

UPDATE: das war Quatsch, siehe unten.

Nebenbei: ich habe mir das HMC660 und das kleine Behringer Mischpult auch gekauft und bin sehr begeistert von der Qualität. Toller Tipp!

ESD Erdungspunkte dienen dem Ableiten elektrostatischer Ladung. Bei uns im Labor haben alle einen 1MΩ Widerstand in Reihe, sieht man auch auf vielen der Bilder im obigen Link. Dies vermeidet, dass man sich bei Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen damit umbringt… Zum Erden von Audio-Komponenten ungeeignet.

Würde ich so etwas bauen wollen oder müssen, dann kaufte ich einen “richtige” Schutzkontakt-Stecker im Baumarkt bei der man die spannungsführenden Kontake entfernen kann(!!!). Mit Grün-Gelber Leitung dann die Schutzerde an einen Dummy XLR- oder Klinkenstecker in’s Mischpult oder in den Rekorder. Manches Audio-Equipment hat auch zu genau diesem Zweck einen Erdungspunkt am Gehäuse.

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