Profi-Klang für alle! Das HMC660 Headset richtig einsetzen - für unter 100 €

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und das Ausprobieren!

Zwei Fragen:

  1. Kann auch das H5 die ausgegebene Phantomspeisung verändern, oder kann es nur 48V? Wenn es dies auch kann, könnte es eine günstigere Alternative zum H6 sein - für weniger Personen halt.
  2. Das Behringer 302 kann also die 15V, kann es auch 48V? Falls man eines Tages mal ein anderes Mikro dranhängen möchte.

Ja, wie Ralf oben geschrieben hat.

Nein, das kann nur 15 V. Lässt sich meines Wissens auch nicht ganz abschalten. Die meisten 48 V-Mikrofone kommen damit aber auch klar. Und wenn nicht, nimmt man entweder einen Speiseadapter oder kauft sich eben ein vernünftiges Interface. Die Behringer-Dinger sind preiswert, aber eben nicht gut. Mit dynamischen Mikrofonen kann man die sowieso vergessen.

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Huhu,

vielen Dank für diesen ausführlichen Test. Sicherlich werde ich damit bald mein aktuelles provisorisches Setup ersetzen.
Aber an welches Interface schließe ich das HMC660 mit dem Millenium dazwischen an, wenn ich mit einer weiteren Person im selben Raum aufnehmen möchte?

Vielen Dank für die viele Arbeit und den Enthusiasmus! Well done…

Für Studioaufnahmen setze ich derzeitig ein Behringer XENYX Q802USB ein - also genau das oben verrissene Gerät mit einem weiteren XLR-Kanal. Seit der Umstellung auf Ultraschall geht mir doch die Latenz der eigenen Stimme recht stark auf die Nerven. Genau dieses Phänomen ist ja auch oben beschrieben.

Da ich auch unterwegs mit mehr als zwei Headsets arbeiten möchte, überlege ich, das gutgediente TASCAM DR 40 (nur 2 XLR-Eingänge) gegen ein Zoom H6 zu tauschen. Könnte dieses dann auch das Behringer-Pult für Studioaufnahmen ersetzen? Ist dann die Latenz der eigenen Stimme besser?

Ja, mach das. Das H6 hat ja lokales Monitoring, also spielt die Latenz keine Rolle: dadurch kann man auch für den USB-Rückkanal einen konservativen Buffer von etwa 512 nehmen ohne irgendwo eingeschränkt zu sein.
Mir ist kein Podcast-Setup bekannt, bei dem das H6 nicht “feature-komplete” gegenüber einem normalen 4-Kanal Mischer wäre, zumindest wenn man kompliziertere Routings eh über Ultraschall laufen lässt. Mit den integrierten Fassungen von Soundboard und StudioLink wird das zum Glück ja auch alles immer einfacher.

Da kannst du dir beispielsweise hier eines raussuchen mit 2 XLR-Eingängen:

Ich finde das hier ganz gut: no bullshit, keine Treiber notwendig, direct-monitoring und DAW-Klang regelbar, 48V abschaltbar, 129 € günstig:

(wenn irgendjemand ein 2er-XLR-Interface findet, bei dem man die Phantomspeisung auf 24V bis 12V runterregeln kann und das weniger kostet als das Zoom H5 wäre das echt prima…)

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das mit dem DAW Klang regelbar ist nice. Etwas günstiger, ähnlich (aber eben ohne DAW Regelung): das (Behringer) U-Phoria UMC202HD
Ansonsten hab ich da noch das Xenyx 1002B das laut Beschreibung “18V Phantomspeisung bei Batteriebetrieb” hat. Allerdings auch gleich 4x XLR hat und 102 Euro kostet.
Nachtrag: okay das hat kein USB >.>

Oh, klar. Vorher ins Forum schauen, hätte die Frage erspart. :smiley:

Das ist ziemlich genau das, was ich suche. Vielen vielen Dank!
Insbesondere die Größe daran finde ich reizvoll. Das kann man auch ins Handgepäck werfen.

Hm aber nur 2x XLR für Mikros und vor allem: rein gar kein USB?

Das hier scheint man auch regeln zu können für direct/DAW: http://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc204hd.htm

Ob das Headset wohl mit der Presonus AudioBox USB funktioniert, wenn ich den 48V-Knopf nicht drücke?

Davon ab: Vielen Dank für den Test und diesen großartigen Beitrag!

Ganz klar: nein. Es benötigt zwingend eine Phantomspeisung, 12V sind getestet, vermutlich würden auch 9V reichen. Das Presonus liefert dann aber: 0V.
Du kannst dann nur den oben verlinkten “Vorverstärker” davor schalten, dann geht es mit ausgeschalteter Phantomspeisung.

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Also man spricht oben in die Röhre rein, so würde ich es formulieren.

Ich bin auch auf der Suche nach einem USB-interface für 2 Personen , ich habe dabei das Behringer Xenyx Q802 USB Gefunden http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_q802_usb.htm . In dem Video
https://www.music-group.com/Categories/Behringer/Mixers/Analog-Mixers/Q802USB/p/P0ALM sagt er irgend was von Phantom Schaltung . Mein English ist leider nicht so gut das ich verstehe ob das jetzt heisst ein ausschalten oder ?
In der Beschreibung heißt es : Quelle Homepage Behring : The Ins and Outs
The 8-input, 2-bus XENYX Q802USB can accommodate either a dynamic or condenser microphone, thanks to available Phantom Power. The 3-band British EQ is famous for its warm, musical sound. Play music between sets via the 2-Track Inputs (main mix or control room/phones assignable) and record your performance to an outboard recording device via the RCA outputs.

Würde das überhaupt gehen .

Würde das mit Zwischenschaltung vom Millenium PP2B Netzteil gehen ?

Das würde gehen, ja. Das ist der „große Bruder“ von dem, dass ich oben eher nicht empfehle - in der Preisklasse würde ich erwarten, dass das auch wieder ein Kandidat ist für 50Hz Netzbrummen, was man aber recht leicht mit manueller Erdung beheben kann.

Vorsichtiger wäre ich, was USB Anschluss und Routing angeht. Man sieht in der Beschreibung nicht, ob nur ein Stereo-Signal über USB in die DAW geht oder ob man auch zwei separate Kanäle für die Mikros nehmen kann. Und ob man das lokale Monitoring dazumischen kann, in der kleineren Version ist das ein Problem und daher wenig geeignet.

Ich habe mal das hier angeschlossen gehabt, das funktionierte problemlos und wäre noch in etwa in derselben Preisklasse:

Und das hier sollte auch gut sein:

Bei beiden braucht es aber immer den PP2B davor.

Ich möchte ja schon in Ultraschall , dann beide spuren einzeln haben .
Verstehe ich das richtig das es da auf das USB Routing ankommt .
Wie kann ich " erkennen " ob das geht , oder kann man das nur ausprobieren ?

Ich fürchte letzteres. Ich würde da im Zweifel eher auf eine der beiden von mir geposteten Lösungen zurückgreifen bis jemand mal einen Test postet…

Also beim UMC202 kann man die Eingänge sowohl gemischt als auch einzeln aufnehmen.

Ja das ist eigentlich prima, und für 69 € auch wirklich ein Schnäppchen. Man muss dann nur damit klar kommen, die Lautstärke des DAW-Rückkanals für Einspieler etc. im Routing zu justieren. Da würde ich im Zweifel die 20 € drauf legen und das mit dem 204er in Hardware machen können…

Ich habe das 204 Bestellt , werde berichten wie es Sich anhört .
1 Frage habe ich noch zu den Kopfhörer Anschlüssen .
Die haben ja eine XLR und einen Klinke . Der XLR kommt in das 204 . Und was mache ich mit der Klinke ? Bleibt die einfach liegen ?

Na die kommt in den Kopfhörer-Ausgang des 204. Wenn zwei Headsets angeschlossen werden sollen (was ja der Plan ist wenn ich das richtig verstanden habe) kommt dann entweder noch ein Splitter dazu:

Oder du investierst noch in einen kleinen Headphone-Amp - dann wichtig, wenn beide unterschiedliche Lautstärken bevorzugen:

Dann noch ein Klinke-Stereo Male auf Male Patchkabel um Interface und Kopfhörer-Amp zu verbinden:

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