Podlove Timeline - ja wie denn jetzt?

Es scheint STILLSTAND zu herrschen was neue Features in Podcasts angeht weil keiner weiß wie wir die Metadaten da automatisiert reinkommen (Geodaten, Wiki, Bilder,…).

Grund anscheinend: ein fehlender Standard für die Podlove Timeline.

Ich Frage mich wie wir als Community da helfen könne?

Stand momentan:
Aufnehmen --> Postproduktion --> Auphonic --> Podlove --> Webplayer

Team-Webplayer sagt:
“Daten müssen über den Publisher angeliefert werden. Dann schauen wir, wie wir das augeben.”

Team-Publisher sagt:
“Daten müssen irgendwie definiert ins System. Standard fehlt noch.” (korrekt @timpritlove ?)

Team-Auphonic sagt:
“Ich passe gerne meine APIs an, sobald Input- und Output-Formate standardisiert sind.” (korrekt @auphonic ?)

Team-Postproduktion sagt: Hier z.B. Hindeburg auf dem #ppw15a:
“Ihr wollt ganz schön viele Metadaten im Schnitt mit verarbeiten um die Timeline im Blick zu haben. Und dann auch noch separat exportieren. Nun, wir geben @modnerd mal eine Testversion, bei der bestehende Metadaten mit rausfallen. Dann schaut ihr mal.” (Wird hier im Anschluß unten geposted)

–> Reaktion Team-Podlove (vereinfacht): “Doof.” (zu Belegen durch @modnerd )

OK, wie geht es weiter? Wie können alle beteiligten Helfen einen Standard zu entwickeln der auf allen Ebenen Sinn macht? Ist die Quellverarbeitung in der Schnittsoftware das Ziel? Wie realistisch ist die Implementierung einer Podlove Timeline in Hindenburg, Garageband, Reaper,…???

Ich freue mich auf rege Diskussion!

Ich verweise noch auf den Thread von @tinowa zur Geotagging-Session auf dem 'ppw15a (und speziell das Authoring Tool zum verknüpfen zeitbasierter Medien • https://popcorn.webmaker.org/de/

Vielleicht sollte mal jemand mit Team Ultraschall reden. Nur mal so.

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Um noch mal etwas zu ergänzen und erklären, gerade was Schnittsoftware, Hindenburg, Ultraschall usw. angeht:

Generell haben wir hier es mit einem Austauschformat- und einem Workflow-Problem zu tun:

Wir können nur sinnvoll komplexe Metadaten in den Podlove Workflow bringen, wenn wir ein Austauschformat finden, das alles das, was der Player/die Timeline später anzeigen soll, handhabbar anliefert. Dabei geht es nicht nur um Bilder, sondern perspektivisch um alle Arten an Metadaten (Geodaten, Transcript usw.). Bilder sind jedoch für uns (klar, vor allem auch für die Podcasts mit Bildern) der erste Schritt oder erste konkrete Anwendungsfall, deswegen jeden wir viel über Bilder.

Was den Workflow angeht: In jedem Fall braucht es einen Ort, an dem all diesen Daten komfortabel erstellt werden, also wo das Authoring passiert. Das ist in der Regel die DAE.
Hindenburg (statt Ultraschall) kam bisher eher zufällig ins Gespräch, weil die Jungs beim letzen Workshop waren und bereits eine Austauschformat definiert haben, dass dort zur Sprachen kam. Das ist schon in der Software eingebaut und unterstütz das Authoring komplexer Metadaten. Dabei geht es nicht nur um Bilder, sondern Hindenburg kann bereits jetzt auch simple Links auf Google-Maps und - viel interessanter - synchronen Text zum Audio anzeigen und bearbeiten.

Weil das alles schon da ist, war unser nächster Schritt, uns dieses Format einmal genauer anzusehen für den Podlove Producer. Das Austauschformat ist dabei noch nicht in Stein gemeißelt und daher macht es zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sinn, in Ultraschall etwa ein Plugin zu schreiben, dass ähnliche Daten exportiert. Allerdings lohnt es sich durchaus, das Datenpaket schon mal anzusehen, ob wir so etwas (ähnliches) mittelfristig auch in Ultraschall bauen können.

Mit dem Podlove Team stehe ich der Diskussion, ob es sich lohnt, das jetzt vorhandenen Datenpaket zu passen, um unserem Ziel einen Schritt näher zu kommen, oder das Format für uns weite zu definieren. Lieber wäre wir jedoch, das vorhandene Format nur leicht zu tweaken, um jetzt schon mal einen Basis zu haben, auf der wir bauen können.

Hier übrigens das, was für unsere aktuelle Folge aus Hindenburg fällt:

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Meine Meinung zu dem Thema (mit Vorbehalt zu genießen):

Weitere Diskussion tut all dem nicht gut, wir diskutieren dieses Thema echt schon seit Jahren. Was es braucht ist Umsetzung.

Der bei weitem entscheidenste Teil in der Timeline ist der Webplayer. Solange der nicht endlich mal veröffentlicht ist, wird da auch nichts weitergehen.
Also vielleicht könnt ihr dem Webplayer Team (@line_o , @timpritlove , von den anderen finde ich hier jetzt nicht den sendegate namen) ein “Zuckerl” anbieten wenn er veröffentlicht wird, damit das mal in näherer Zukunft passiert?

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Was Georg sagt.
Anbei mal die Position von Ultraschall: gebt uns ein Datenformat, wir geben Euch mit der nächsten Release den passenden Editor. Hier mal wie ich mir das in etwa vorstellen könnte:

Das ist kein Mockup, sondern die reale Oberfläche der 1.3. Neben den normalen Kapitelmarken (oben) sind wir also recht entspannt in der Lage, sowohl Bilder in der Timeline zu verwalten (die beliebig lang in der Zeit positioniert werden können), ebenso Videos falls notwendig.

Dazu kann man beliebig viele Textspuren anlegen, hier mal als Beispiel eine Transkription und eine GEO-Locationspur. In einem POC hatten wir mal einen Shownotes-Importer, mit dem man hunderte von einzelnen Einträgen aus dem Shownotes-System in die Timeline kippen und dort schneiden konnte. Hat nur keiner genutzt, daher haben wir die Rictung nicht weiter verfolgt.

All den Kram können wir in ein beliebiges XML exportieren, die Spurname würden dann die Semantik vorgeben.

Also: lustig ans Werk.

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Noch nicht ganz, einen hab ich noch, bzw. ein Problem, dass ich meinem obigen Posting vergessen hatte zu erwähnen:

Abwärtskompatibilität. Gibt es in Reaper/Ultraschall einen Weg, diese Daten (kompatibel) ins M4A zu schreiben? Denn (zumindest für einen gewissen Zeitraum) wird es unumgänglich sein, für die Podcatcher die jetzt schon Bilder anzeigen (namentlich vor allem Instacast und Apples Podcast App) diese Daten auch wieder ins M4A zu schreiben.
Auch wenn wir den gesamten Timeline/Metadaten-Workflow gut hinbekommen, schaffen wir es im ersten Schritt vor allem, die ganzen Informationen in den Web-Player zu bekommen. Wir können dann auch hoffen, dass die Podcatcher mitziehen (halte ich teilweise auch nicht für ganz unrealistisch), nur bis das soweit ist muss ich zumindest meinen Hörern das gewohnte Format weiter anbieten.
Was für mich jedoch nicht leistbar ist, ist das Autoring einer jeden Episode in zwei verschiedenen DAEs.

Ansonsten sieht das schon sehr cool aus!