Podcasts vertonen mit Mindmap


#1

Hallo Allerseits,
ich wollte mal nachfragen, ob ihr zur Strukturierung eurer Podcast Mindmap-Programme verwendet und auf was ihr dort achtet?
Das Arbeiten mit Mindmap ist irgendwo zwischen freier Rede und vorformuliertem Text. Seht ihr das Vorteile/Nachteile und welche Alternativen gibt es?
Viele Grüße
Reiner


#2

Ich nutze gerne Workflowy. Ich strukturiere mit den Gästen gemeinsam die Aufnahme vor, halte aber nicht sehr fest an dem Plot fest, wenn wir aufnehmen.


#3

Workflowy kann ich auch sehr empfehlen und nutze es seit Beginn meines Podcasts. Von eine Langzeitplanung (“Welche Themen möchte ich behandeln?”) bis hin zur Struktur jeder Folge kann ich damit alle Ideen und Fragen sammeln, sortieren und sogar individuell mit den Gästen vorab teilen zur Vorbereitung. Klare Empfehlung.


#4

Für für mir wichtige Themen verwende ich gerne Mind-Maps in der Vorbereitungsphase. Später, wenn ich dann schon ein Bild zum Thema habe, schreibe ich mir aufgrund des Mind-Maps einen (möglichen) Ablauf mit einem Textverarbeitungsprogramm. Manchmal kommt aber auch noch OneNote dazwischen. Es kommt sehr stark auf das Thema und die Art der Recherche an, was besser passt.
Durch diese Vorarbeit gewinne ich Sicherheit für das Thema. Ich kann dann bei der Aufnahme leichter auf Inputs und gewünschte oder ungewünschte Abweichungen reagieren. Ich habe einfach etwas in der Hand, auf das ich bei Bedarf zurückkommen kann. Das macht mich frei und sicher.
Vom MindMap alleine ins Gespräch zu gehen, wäre mir zu wenig, weil ich mir mehr notieren will als nur die Stichworte und deren Struktur (manchmal z.B. auch kurze Zitate, Quellenangaben, An- und Abmoderation etc.).
Dennoch denke ich, dass jeder seinen persönlichen Weg finden wird und es keine generelle Vorgabe für die Vorbereitung gibt.
Ach ja, für das mind maping verwende ich SimpleMind weil ich einmal darauf gestossen bin und es meinen Bedarf deckt. Für mich von Vorteil ist, dass ich von verschiedenen Geräten auf meine Datei zugreifen kann, die auf meinem Server liegt. D.h. in der Zeit des Brainstorming kann ich Gedankenblitze auch unterwegs vom Smartphone aus direkt einordnen.


#5

Danke für die bisherigen Antworten. Workflowy kannte ich noch gar nicht, danke für den Tipp! Ich werde mal versuchen die Ideensammlung für ein Podcast-Thema mit Mindmap anzulegen und danach mit Workflowy zu strukturieren.
Hebt ihr eure Skripte, Vorbereitungsdokumente für spätere Zwecke auf?
Grüße
Reiner


#6

Ich würde mal als Grundgedanken noch reinwerfen: Shownotes. Ein geschmeidiger Workflow könnte so aussehen, dass alle Notitzen die man sich vorher gemacht hat - und die es dann auch in die Sendung geschafft haben - auch gleich nahezu 1:1 in den Shownotes der Sendung verwendet werden können. Denn immer daran denken. Gute Shownotes sind SEO-Gold!
Da eignen sich dann hierarchische Tools wie Workflowy etwas besser für als unstrukturiertere Mindmaps - auch wenn man bei denen meistens auch einen Baum exportieren kann. Aber gleich etwas in HTML zu haben wo auch die Links direkt per cut&paste funktionieren etc. hat eben so seine Vorteile.


#7

Ich kenne SimpleMind nicht, möchte aber als Alternative mal XMind erwähnen.

Die moderne Version Xmind Zen gibt es nur im Abo, aber das klassiche Xmind Pro auch als Einmalkauf oder sogar gratis.


#8

Hast du ein kostenpflichtiges Set oder nutzt die kostenlose Variante.
Wenn kostenlos: wie habe ich die EInschränkung “100 Items/Monat” zu verstehen?

Kannst du da Erfahrungswerte teilen?


#9

Gibt es da eigentlich Erfahrungswerte über den Umfang und Inhalt von Shownotes? Gibt es Podcaster hier im Forum die Shownotes gezielt nach SEO Kriterien gestalten? Ist eigentlich ein eigenes thema aber wenn wir schon mal dabei sind…


#10

Workflowy auch für mich. Ideal für Skript/Notizen auf begrenztem Screenplatz. Mindmaps sind toll für grosse Konzepte, aber zu sperrig für Eposodenvorbereitung.