Podcast-Koffer: Das leichte Interview-Setup für unterwegs

Dann ist das wie mein AKG C1000 S, aber ich hätte gern ein integriertes Aufnahmegerät, wie beim YelloTec, das ist echt ein Killer Feature.

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Hallo ldsijkhve,
Welche 4 DPA Mics sind das?

Hallo Peter,

ich habe 4 DPA 4066er dabei - für 2 Gesprächspartner und mich und eines als Spare. Die gesamte DPA-40er-Reihe hat extrem gute Klangqualität. In meiner Praxis haben sich die klassischen Nackenbügelmikrofone als bester Kompromiß zwischen Aufwand, Praktikabilität und Akzeptanz erwiesen. Ich habe mir auch schon Sennheiser SL Headmics geliehen, die finde ich genauso gut. Für brauchbaren Pegel am H6 braucht man noch einen Vorverstärker. Dafür nehme ich den Shure RPM 626, der allerdings mit 75 € pro Kanal zu Buche schlägt.

Das ist alles Profiequipment. Ich bin sicher, daß man mit etwas basteln/ausprobieren/testen eine annähernd gute Audioqualität für einen Bruchteil des Geldes haben kann. Ich selbst habe beispielsweise sehr gute Erfahrung mit dem Samson SE50 gemacht.

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Hallo Alex,

bevor sich die Diskussion hier verselbständigt, vielleicht magst Du noch ein bißchen mehr zum Setting, bzw. zu den Anforderungen sagen. Was heißt “preislich eher unsensibel” genau? Was soll aufgenommen werden, in welcher Umgebung? Welche Erfahrung hat der Interviewer? Welche Rollen muß er noch einnehmen?

Normalerweise werden Effekte erst später draufgelegt. Es ist ein Irrtum, daß man sich bereits bei der Aufnahme um Dynamikeffekte kümmern muß. Das ist ein Overhead, den ich einem DAU nicht unbedingt zumuten will. Die ZOOM-Rekorder haben ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Damit liegst Du nicht daneben. Sie haben sich (in meiner Wahrnehmung) auch als Pritlove-Filter-Bubble-Standard etabliert. Es gibt aber auch Konkurrenz, die ebenso gute Aufnahmen macht, z.T. aber erheblich teurer.

Du fragtest vorrangig nach “Top-Nackenbügeler”. Damit sind Nackenbügelmikrofone in höchster (Audio-)Qualität gemeint, stimmt’s? Für den Fall, daß “die Person” tatsächlich “preisunsensibel” ist, rate ich zu hochwertiger Hardware, wie die von mir genannten Mikrofone von Sennheiser oder DPA. Gerade bei den Mikrofonen hängt ein guter Rat aber maßgeblich von den näheren Umständen der “Person”, bzw. den Aufnahmesituationen ab.

Daher noch einmal die Frage nach den näheren Umständen.

Grüße, L

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Das Yellowtec iXm hebt sich halt halt grad durch seine integrierte Pegelung von den anderen Lösungen ab. Klang ist immer Geschmackssache, aber den kann man sonst in der Software auch noch individuell anpassen, wenn einem danach sein sollte - ich finde es eigentlich nicht notwendig.

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Ich selbst mag den Klang eigentlich. Meine Kritik wäre, dass das Gerät im Studio ganz eindeutig ein eigenes Rauschen produziert. Aber das ist erstens natürlich in der post korrigierbar und in den Szenarien für die das Gerät gedacht ist (Gespräche draußen und in lauter Umgebung) grad egal.

Bei so einem “hochwertigen” und teuren Gerät, würde ich kein Rauschen erwarten und auch nicht tolerieren.

Das Gerät hat als ein Alleinstellungsmerkmal, dass es so einiges auf Autopilot prozessiert und deswegen z.B. auch bei den katastrophalsten Aufnahmebedingungen auch noch wirklich sehr gute Ergebnisse liefert. Das Rauschen ist der Trade-off, denn das Mikrofon ist eben nicht dafür gedacht in einer kontrollierten ruhigen Umgebung zu arbeiten.

Das ist wie der Hilti Bohrhammer, der es mit einem 6er Holzbohrer an Präzision mangeln lässt :wink:

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Hi Ids… verspätet vielen Dank für den Tipp, das sieht nach einem stattlichen Setup aus. Die Frage hab ich auch: Welche DPAler nimmst Du?

Ah, sorry, hab die Antwort weiter unten gefunden

Weil mehrfach erwähnt: Hier das Yellowtec iXM mit Beyerdynamic Kapsel (Kondensator) und “Autopilot” Modus, inklusive NoiseFloor-Test.
https://sendegate.de/uploads/default/original/2X/c/c2833ec0e295f38141f5e78bda4759929386e2b4.wav

Hallo Alex,

entschuldige das Crossposting, aber ich habe hier: Aufnahme von (min) 2 Teilnehmern mobil auf ein YouTube–Video hingewiesen, welches den mobilen Rekorder “Sony PCM-D100” etwas näher vorstellt und auch bei den von dir geschilderten Anforderung deines Bekannten könnte das Video vielleicht nützliche Informationen liefern?

Viel Erfolg und vor allem wenig Frust bei der Suche (ich hab’ sowas auch hinter mir),
ciao
Oli
P.S.: Nachtrag – Axel hat mich auf den hohen Kaufpreis von über 500,- Euro hingewiesen, also das vielleicht bedenken für einen mobilen Rekorder ohne XLR-Eingänge und vermutlich ohne USB-Audio-Interface :-o :-(((