Podcast im Serienformat: spannend oder unnütz?


#1

Hallo!
Ich höre immer häufiger von Podcast-Serien, also zusammengehörenden Folgen, die mit Cliffhanger etc. arbeiten. Ich selbst finde das sehr interessant und habe im rbb, der ja schon einmal in diese Richtung tätig war (“Wer hat Burak erschossen?”), eine neue Serie entdeckt: “Christin und ihre Mörder” nach einem echten Kriminalfall.
http://www.hoerspieltipps.net/hsp/21579.html

Was haltet ihr davon? Sind Podcast-Serien spannend - oder unnütz? Wer hört zu? Wer bleibt dran?

Ich freue mich auf den Austausch mit euch! Liebe Grüße


#2

Schade, dass da kein Feed zu finden ist. Kein Feed = kein Podcast.


#3

Der Termin für die erste Folge ist der 15.9., das dürfte ab dann im kulturradio Feature Feed zu finden sein.

Podcast-Serien finde ich ansonsten absolut spannend. Ich höre gerade die zweite Staffel von Slow Burn und finde die episodenhafte Aufarbeitung von komplexeren journalistischen Stories gut für Audio-Formate geeignet.

Und natürlich erst recht abonnierbare :wink:


#4

Ach cool, “Slow Burn” kenne ich noch gar nicht, danke für den Tipp.

Ich habe heute gesehen, dass die Podcast-Seite online gegangen ist (mit Feed!): https://www.kulturradio.de/zum_nachhoeren/podcast/christin-und-ihre-moerder-feed.html

Ich hab auch schon reingehört und bin auf jeden Fall sehr positiv gestimmt. Ob ich die Zeitansage Spannungs-fördernd oder eher -raubend finde, bin ich mir selbst noch nicht so sicher. Was meint ihr? :slight_smile:

Liebe Grüße


#5

Da die meisten Podcasts mehr als eine Folge haben oder anstreben, würde ich sagen Podcasts sind Serien. Die Frage ist eher, ob Staffeln Sinn ergeben…


#6

Ja, so könnte man es auch sehen. Hier ist Serie = aufeinander aufbauender Handlungsstrang mit Cliffhangern etc. , d.h. = Staffel. Stimmt.


#7

Was Handlungsbögen und Cliffhanger angeht: Das würde ich nicht dem Seriellen zuschreiben sondern dem Erzählen. Tatsächlich bin ich persönlich an narrativen Podcasts nicht besonders interessiert. Cereal, oder wie das heißt, habe ich bis heute nicht gehört. Für mich ist das ein Radiomenschen-Fetisch (“ganz neue Formen zu erzählen”). Aber wenn man den narrativen Präsentationsstil mag, scheinen mir das legitime Mittel zu sein, die sich bei Erzählungen in anderen Medien ja ebenfalls finden.