Neuer Mac für's Podcasten


#1

Nach gut 10 Jahren hat mein iMac Early 2009 das zeitliche gesegnet. :frowning:

Nun bin ich auf der Suche nach einem Nachfolger.
Mein Budget liegt bei 1200 Euro, plus/minus 200, 300 Euro.

In die engere Auswahl habe ich genommen:

  • MacBook Air 2018 (13", 8 GB RAM, 128 SSD) = 1349,- Euro (evtl. später plus Monitor)
  • Mac Mini 3,6 GHz Quad‑Core Prozessor (8 GB RAM, 128 GB SSD) = 899,- Euro (plus Monitor, ca. 300 Euro)
  • iMac Retina 4K Display (3,0 GHz Prozessor, 1 TB HDD) = 1499,- Euro

Da der alte iMac mit Ultraschall/Reaper ganz gut klar kam, wird das jeder neue Mac, egal welcher, auch locker schaffen. :wink:

Der Vorteil beim MacBook Air wäre natürlich ohne Frage, dass ich damit mobil wäre. Ich könnte unterwegs schon am Podcast arbeiten (ich pendle z.B. jeden Tag zwei Stunden mit der Bahn ins Büro und zurück).

Vorteil beim Mac Mini: viele Anschlüsse, relativ viel Rechner für das Geld, großer Monitor.

Vorteil beim iMac: gut Power, guter Monitor

Irgendwie bin ich hin- und hergerissen.

Ach ja: beim Air würde ich auf jeden Fall noch eine Garantie-Verlängerung dazu kaufen, entweder Apple Care oder die Version von Gravis. Das wäre auch nochmal ein kleiner Kostenfaktor.

Würde mich über euer Feedback/Meinungen etc. freuen. :slight_smile:


#2

Tja, vor diesen Entscheidungen stehen derzeit irgendwie Millionen Mac-User - das Lineup von Apple ist da gerade recht “dicht” in dieser Preisklasse.
Eigentlich hast du alle relevanten Punkte schon genannt. Beim Air käme noch hinzu, dass man USB-Audio-Interfaces nur über Adapter anschließen kann. Wie du schon richtig schreibst: REAPER/Ultraschall ist das alles komplett wumpe, mit den kleinsten aktuellen CPUs und 4GB Ram kannst du da schon tiefenentspannt 32 Spuren gleichzeitig aufnehmen.
8GB Ram und SSD ist aber generell status quo. Wenn du _viele_Podcasts oder besonders lange aufzeichnest, spielt die CPU noch insofern rein, als dass das Rendern der fertigen Folgen auf den Quadcores real doppelt so schnell läuft. Irgendwann limitiert hier aber auch eher der MP3 encoder.

Ist wirklich schwierig, ich hoffe mein early 2015 13" MacBook Pro rechts unten hält noch lange damit ich mir nix Neues aussuchen muss :slight_smile:

Generell kommen natürlich auch Gebrauchte/Vorjahresmodelle gut in Frage, was die Sache nochmal schwieriger macht.


#3

Stimmt, das wäre auch noch eine Sache. Ich nutze die Kombi Behringer Xenyx 302USB plus HMC660 für die Aufnahme. Da wäre auf jeden Fall ein Adapter beim Air nötig.

(Irgendwie tendiere ich ja momentan eher zum Mac Mini oder iMac.
Arbeiten in der Bahn ist zwar irgendwie eine coole Option, aber andererseits ist die meistens so voll, dass sinnvolles Podcast schneiden/Bloggen dann auch nicht so richtig möglich ist.)


#4

Hallo Nico,

ich nutze nur stationär, einen alten MacMini von 2012 mit 16 GB RAM und 470er SSD, hat einen Intel 5 Prozessor. Welchen, weiß ich nicht. Ich nutze es nicht modil, weil wenn mobil, dann nutze ich ausschließlich das H6 und demnächst hoffentlich ein L12.

Mit dem Mini (gebraucht gekauft im Januar vor zwei Jahren) bin ich sehr zufrieden, zuverlässig, leise, sehr leise und ohne Platzverschwendung. Habe ein großen Monitor daran (früher 2) und es reicht auch fürs Podcasten.

Was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht: Es ist mir egal, ob noch einigen Stunden Aufnahme und Bearbeitung, dass Rendern 2 oder 4 Minuten dauert. Das passiert zuverläsig und berechenbar.

Ich habe mit den Rechner für die Erstellung von Audiobiographien gekauft, sehr lange Aufnahmen von manchmal über 12 Stunden. Klappt alles gut. Zur Übung habe ich dann das Podcasten begonnen, klappt auch gut. Mehr Rechner brauche ich nicht für Podcasten.

Eventuell wird der nächste aber ein Hackintosh werden. Da habe ich dann mehr Freiheit, was den eventuellen Ersatz und Austausch von Komponenten angeht.

Ich würde ihn mir noch einmal kaufen


#5

keinen hackintosh. Habe ich gemacht, macht keinen Spaß. Alles geht irgendwann mal für ne Weile, aber dann kommt ein Systemupdate und auf einmal ist deine unterstützte Ethernetkarte nicht mehr unterstützt und so weiter und so fort. Ich habe damit mal Podcasts aufgenommen, aber die Unzuverlässigkeit des Systems hat den ein oder anderen Abend frühzeitig beendet.

Mein Hackintosh wird demnächst zurückgebaut und daraus wird eine schnöde Windows-Kiste, auch wenn ich kaum etwas mehr hasse als Windows.

Zum Thread: Gebrauchtes 13’’ MBP late 2015 hat alle Anschlüsse, kann alles, und man kann meines Wissens sogar die SSD erweitern. Meiner Meinung nach der letzte brauchbare mobile Rechner von Apple.


#6

Je nachdem was Du alles damit machen möchtest könntest Du auch noch den MacBook 12 mit in die Auswahl nehmen. Ich habe den hauptsächlich für Podcastproduktion wenn ich unterwegs bin.
Der Rechner hat keinen Lüfter (=geräuschlos) und auf Akku hält er locker mehrere Stunden durch. Der Nachteil: Nur ein einziger USB C Anschluss. Reicht für meine Zwecke völlig, allerdings achte ich eben drauf, dass das Gerät vollgeladen ist wenn ich es nutzen möchte.
Adapter gibt es inzwischen in sehr schlank, das ist also eigentlich gar kein Problem.

//D


#7

Bei mir wirds wahrscheinlich auch der neue Mac mini. Ich nehme und empfehle allerdings die Option mit 3,0 GHz 6‑Core Prozessor (Turbo Boost bis zu 4,1 GHz) 256 GB Speicherplatz.
Der kostet 1.249,00€. Die kleine 899€ Variante kostet mit 256GB SSD 1.139,00€. Für 110 Euro mehr, die man hier ruhig auch noch drauflegen kann, bekommt man einen doch deutlich besseren Prozessor.


#8

Ich möchte nur kurz zum Thema Adapter einwerfen, dass das so nicht stimmt, weil es für jedes USB-Ende, das das Interface oder anderes Gerät erfordert, auch das entsprechende USB-C Kabel gibt. Gilt genauso für Bildschirme. Mittlerweile ist der Markt da fast schon übervoll und Kosten von maximal 10€/Kabel sind zu erwarten.

Zum Thema an sich: Den Komfort eines iMacs kann eigentlich nur ein iMac ersetzen :wink: Der 4K iMac ist ein tolles Gerät mit super Bildschirm und vielen Anschlüssen. Überlege also gut, ob die paar Euro, die du für Mac mini + Bildschirm zahlen würdest, das wert sind. MacBook Air nur dann, wenn du tatsächlich auch mobil arbeiten willst, sonst stimmt das Verhältnis Preis-Leistung im Vergleich einfach nicht.
Allerdings würde ich so oder so 2018 (bzw. fast schon 2019) keinen Rechner mehr mit HDD kaufen. Würde den iMac natürlich wieder etwas teurer machen.


#9

Steht bei mir auch bald, mein iMac ist genau so alt. Für Mac Mini spricht: RAM lässt sich noch später bis 64 GB aufrüsten, das geht beim iMac nicht mehr, oder? Und beim MacBook Air auch nicht mehr. Ich finde das bei Apple inzwischen meganervig, dass man die Speicher nicht mehr selber wechseln/aufrüsten kann. Daher wäre der Mini mein Favorit, allerdings die Version von @macsnider


#10

Danke an alle für das ganze Feedback! :smiley:

Ich tendiere momentan ganz stark zum iMac.

Effektiv würde ich wohl unterwegs nicht soooo viel zum Arbeiten kommen, wie es in meiner Phantasie zuerst aussah.

Und vor allem gibt es aktuell bei Gravis eine Black Friday-Aktion: der 4K-iMac kostet dort momentan 1319,-

Schade ist wirklich, dass er ohne SSD kommt. Und er ist halt schon über ein Jahr alt, könnte gut sein, dass im Frühjahr 2019 ein neues Modell kommt.

Aber ansonsten hat er bei dem Preis echt am meisten zu bieten, finde ich: klasse Display, viel Speicherplatz


#11

Kurze Info:

Es ist jetzt übrigens der iMac 4K geworden. :wink:

Mal schauen, wann der geliefert wird.


#12

Der iMac kommt bei mir erst wieder in die engere Wahl wenn der Rahmen nicht mehr ans iPad Classic oder eine Schiefertafel erinnert :wink:
Viel Spaß damit.


#13

Ja danke. Ende der Woche soll er laut Gravis-Kundenservice verschickt werden.

hehe findest du das Design so schlimm? :wink:
Ich finde das Design von meinem alten iMac (etwas “kantiger” und dicker) auch besser, aber die neuen gehen auch noch.


#14

Ich starre hier seit längerer Zeit auf zwei fast randlose Monitore, der aktuelle iMac ist da das genaue Gegenteil :upside_down_face: ansonsten finde ich ihn schon sehr hübsch.


#15

Aber wo klebst du dann die PostIts hin? :thinking::joy:

Was mich am aktuellen iMac aber wirklich sehr stört ist, dass Apple ihn immer noch mit normaler HDD anbietet.
Ende 2018 sollte SSD eigentlich Standard sein - ohne unverschämte Aufpreise.


#16

So, gestern kam der neue iMac (endlich) an.

An dieser Stelle mal ein großes Lob an @rstockm:
Die (Neu)Installation von Reaper inklusive Ultraschall hat keine 5 Minuten gedauert.
Reaper runtergeladen und installiert, Ultraschall runtergeladen installiert… zack alles problemlos durchgelaufen und schon kann es weiter gehen mit Podcasten.
Danke für dieses gute Stück Software, Ralf! :+1: