Mikro mit USB Anschluss aber auch für Aufnahmegerät

Hallo ihr Lieben, welches Mikro würdet ihr empfehlen für eine Podcast- Anfängerin, die sowohl über Studio Link, aber auch später mit Aufnahmegerät aufnehmen will? Ich dachte an das tbone SC 420 USB. Was sagt ihr dazu? Freue mich über Empfehlungen, danke! Liebe Grüße, Daniela

Hi Daniela,

ich habe sehr lange das t.bone SC 440 verwendet. Ein super Teil, das meinen Ansprüchen genügte. Was du bei den Mikros mit USB-Anschluss bedenken musst, ist, dass diese deutlich mehr Hintergrundrauschen haben als Mikros mit Klinkenanschluss. Aber wenn du die Audiospur bearbeitest und eine leichte Rauschentfernung benutzt, dann merkt man das gar nicht. Bei mir hat es immer super funktioniert. Das t.bone ist ziemlich günstig für die Leistung, die es bringt. Von daher denke ich, dass du damit nichts falsch machen kannst für den Anfang.

wenn du mit Aufnahmegerät einen Digitalen Recorder wie z.B. Zoom H4/H6 meinst, geht ein USB Mikro nicht, kann man daran nicht anschliessen.
Ein USB Mikro hat ein sog. USB Audiointerface ( = externe hochwertige Soundkarte) eingebaut und funktioniert nur an PC/Mac.
Entweder nimmst du ein Mikro mit “normalem” Anschluss (XLR Stecker) und ein einfaches externes Audio Interface (40-60€) oder gleich einen Digitalrecorder, der auch ein Audiointerface eingebaut hat (Zoom/Tascam). Dann wird das “normale” Mikro an den Recorder angeschlossen, Dieser via USB an den PC und du hast beide Möglichkeiten.

Ich würde an Deiner Stelle ein Mikrofon mit XLR-Anschluß nehmen, das kannst Du später an allen Aufnahmegeräten verwenden. Für den Anschluß an USB kannst Du zwischenzeitlich ein XLR to USB Interface nehmen, z.B. das https://www.thomann.de/de/shure_x2u.htm.

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Hallo Daniela! Da gibt es meines Wissens nach nur dieses Gerät, das diesen speziellen Anwendungsfall erfüllt: https://www.thomann.de/at/blue_yeti_pro_studio.htm

Ich habe mir aus diesem Grund das t.bone MB 88U zugelegt, als Zweitgerät zum Rode Procaster. Damit kann ich aktuell in Corona-Zeiten per StudioLink aufnehmen, weil ich kein Interface besitze, kann es dann aber später auch an einem Interface oder Aufnahmegerät nutzen, wenn ich mal nicht das deutlich schwerere Procaster herumschleppen will.

Ich bin für den Preis absolut zufrieden. Klar, schon etwas verrauschter und mehr Raumklang und die Stimme nicht so satt, aber mit Entrauschen und EQ bekommt man das doch gut in den Griff. Gerade als Einsteigergerät würde ich das t.bone absolut empfehlen!

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Gute Alternativen noch mit USB und XLR in einem: Das Samson Q2U oder die Neuauflage vom Audio Technica ATR2100 (mit USB C Anschluss). Bei allen Mikros muss man auch wirklich nah ran, 5-10 cm würde ich sagen

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Danke sehr für die vielen Antworten. Das hilft mir schon mal weiter! Liebe Grüße, Daniela.

:point_up_2:t3::point_up_2:t3::point_up_2:t3::point_up_2:t3: genau das.