Mac,USB-C, Interface...C'mon you know x

Hallo liebe Community,

ich brauche mal wieder eure Hilfe. Ich habe in einer affektiven Entscheidung ein Samson Meteor Mic
gekauft. Hatte mir ein paar Test angesehen und gedacht, dass es perfekt für mich ist. Habe es günstig bekommen, also alles gut. Jetzt merke ich aber beim Aufnehmen (Suprise), dass es erhebliche Störgeräusche verursacht. In meinem Fall ein ständiges Rauschen und Piepen, was ich zwar du einstellen des Eingangspegels umgehen kann, dann aber die Qualität leidet und es viel Nachbearbeitung bedarf. Ich würde es außerdem gerne für Meeting etc. nutze.

Ich sehe ein, dass das alles nicht optimal ist, ich muss ein USB-Hub nutzen, weil ich ein MacBook mit 2 USB-C Anschlüssen habe. Jetzt zu der eigentlichen Frage, wie kriege ich es hin, möglichst wenig Equipment zu benutzen, eine annehmbare Qualität zu erzielen und trotzdem nicht 1000ende von Euros auszugeben. Kann ich über USB-C ein Interface anschließen, haben USB-C Mikrofone das Problem nicht, Sollte ich es einfach aufgeben…ihr merkt, ich brauche umfassende Hilfe und Vorschläge, wie ich möglichst mobil alle Probleme auf einmal lösen kann.

In ewiger Dankbarkeit
Max

Also es gibt zum Beispiel Kabel mit USB-C und USB-B am anderen Ende. Damit habe ich zum Beispiel mein Interface direkt am MacBook Pro angeschlossen um Probleme durch meinen USB-C Hub o.Ä. auszuschließen.

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nahezu jedes beliebige USB Interface mit dem entsprechenden Kabel…

Es gibt keine USB-C Mikrofone.
Nochmal zur Verdeutlichung, ein USB Mikrofon ist ein Mikro mit einem eingebauten (einfachen) USB Interface.
Wenn du ein solches Mikro verwendest, brauchst du kein externes USB Interface.
Alternativ nimmt man ein USB Interface und ein daran ageschlossenes Mikrofon mit XLR Stecker, zumeist ein sog. Grossmembran Kondensator Mikro.
USB-C als Schnittstelle ist die modernste Variante, ist abwärtskompatibel zu USB A/B und hat bei Interfaces, USB Mikros keinerlei Vorteile.
m.E. ist die vernünftigste Variante für Sprachaufnahmen ein USB Interface und ein Grossmembran Kondensator Mikro.
Dieses muss nicht explizit ein Podcast Mikro sein, ein “Gesangsmikro” ist gleichwertig bis besser.
Ein gutes Teil ist Dieses:


dazu ein USB Interface:

hier kannst du 2 Mics anschliessen

oder, sofern ein USB Mikro gewünscht wird, das Adäquat dazu:

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Hallo,
@RaGu hat ja bereits alles perfekt beantwortet und verständlich beschrieben.

Aber wie es im Audio-Bereich halt so ist, werden 3 Anweder:innen gerfragt, erhält mensch 4 verschiedene Antworten. Im Englischen gibt es auch einen passenden Spruch: “Your mileage may vary” :grinning:

Ich habe mit Großmembran-Mikrofonen bisher aufgrund meiner jeweiligen räumlichen und technischen Bedingungen eher keine guten Erfahrungen gemacht. Nach meinen beschränkten Kenntnissen lag es wohl daran, dass Großmembran-Mikros aufgrund ihrer Bauweise schon sehr empfindlich sind und daher in meinen räumlichen und technischen Situationen zu viel unerwünschte Geräusche usw. erfasst haben. Das mag bei anderen überhaupt nicht der Fall sein, wie gesagt “your mileage may vary”.

Ich habe danach auf diese Kleinmembran-Mikrofone gewechselt:

https://geizhals.de/r-de-m3-a284075.html

und

https://geizhals.de/akg-c-1000-s-mkiv-a1216031.html

Unter meinen Bedingungen waren mit diesen beiden Mirkrofonen, Røde M3 sowie AKG C-100S Mark 4, meine akustischen Probleme gelöst.

Zur Aufzeichnung verwende ich den MP3-Handheld-Rekorder “H6” der Firma Zoom.
Audioschnitt zunächst mit der Software “Journalist Pro” der Firma Hindenburg, aber wegen der neuen 4er-Version würde ich gerne auf Ultraschall auf Reaper wechseln.

Das sind meine Entscheidungen, die nur wegen meiner jeweiligen Ausgangslage als sinnvoll erschienen – und sich als sinnvoll erwiesen haben.

Vielleicht passt diese Technik-Kombination ja auf deine individuelle Ausgangslage? In deinem Fall würde der H6-Rekorder dann als USB-Interface fungieren. Oder du wählst wie oben von Ralph erwähnt ein günstigeres weil “reines” USB–Interface.

Viel Spaß!
oli

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