M4a / aac Export aus Ultraschall


#1

Liebe Ultraschaller*innen,
ich habe den Thread aus Januar 2018 gelesen, dachte mir, dass es ja auch schon ein wenig her ist und erlaube ich daher noch mal einen aufzumachen.
Meinen Podcast gibt es als aac/m4a und auch als mp3, dass ist das Ergebnis:
grafik

Das ist ja auch logisch, dass 98% m4a hören. Jeder nennenswerte Client kann aac/m4a und bei gleicher Qualität braucht es nur etwa 50% Speicherplatz.
Mp3 könnte ich direkt aus Ultraschall erzeugen, aber m4a nicht :frowning: Daher nehme ich den “Umweg” über Auphonic.

Jede® mag seine Gründe haben, einen Podcast nur in mp3 anzubieten, aus meiner Sicht ist m4a die bessere Wahl und das alte Argument “die Clients können es nicht” gilt auch nicht mehr.

Es würde mich also sehr freuen, wenn die Version 4.0 (oder vielleicht sogar eher) diese Möglichkeit hätte.

Liebe Grüße
Axel


#2

(Beschränkt sich auf macOS, wie das bei Windows aussieht weiß ich leider nicht)

Doch m4a kannst du auch in Reaper/Ultraschall exportieren:
image

Dazu muss man bei “Output format” auf “MPEG-4/MOV” umstellen. Ja verwirrend, aber hier verbirgt sich die Option für m4a. Dazu müsst ihr dann noch bei Format auf “MPEG-4 Audio” umstellen. Bei Audio Codec könnt ihr dann noch die Bitrate eurer Wahl eintragen.

Bonus Tipp:
Ja, Reaper kann auch Video. Wenn ihr jetzt euer Podcast Cover in Reaper reinzieht und als Spur über die gesamte Länge eurer Audiospuren zieht, könnt ihr dann euren Podcast als entsprechendes Video mit dem Podcast Cover als Standbild exportieren. Bei Size könnt ihr auch noch das Bildformat einstellen.


#3

Saugeil!
Jetzt muss es nur noch bei mir gehen:
mpeg4

Ich habe dann mal ffmpeg ausgewählt, aber da is nix mit aac:
mpeg4-2

Ich nutze Ultraschall unter Windows 10 … falls das ein Anhaltspunkt ist.

Zum Bonus: Cool, dann könnte ich vermutlich in eine Bilderspur unterschiedliche Bilder rein ziehen, gell, so dass die dann in der jeweiligen Länger in der Videospur landen, richtig? Genau das wäre: the big thing.

Grüße
Axel

p.s. mit Audacity kann ich m4a als aac exportieren, falls das euch bei der Fehlersuche hilft.


#4

Das ist kein Fehler. An der Stelle verlassen wir uns auf REAPER. Vielleicht machen wir mal was eigenes, dieses Jahr aber bestimmt nicht mehr.


#5

Kann Ultraschall denn auch Kapitelmarken in .aac schreiben? Mir war so, als sei Kapitelmarkensupport mp3-exklusiv.


#6

@heikopanjas entschuldige, ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Das bei mir mpeg-4 in der Auswahl nicht auftaucht habe ich “Fehler” genannt und natürlich hast du Recht, es ist kein Fehler von Reaper, sondern MEIN Fehler.
Ich wüsste halt nur gern, wie man Reaper dazu bewegt es (unter Windows) anzuzeigen.


#7

Nö, das geht auch in .mp4s. Das hat auch mit AAC nicht zu tun. Bei MP4 landen die Kapitelmarken in einem eigenen Track abseits von Ton und Bild.


#8

Kein Stress, entspann dich. REAPER bringt auf Windows keinen MP4-Encoder mit. Windows hat zwar einen eigenen, aber den benutzt irgendwie keiner. Das ist vielleicht ein Patent-Problem. Wenn das mit ffmpeg - wie du oben sagst - nicht geht, könntest du mal ins REAPER-Forum gucken. Viel Hoffnung kann ich dir aber nicht machen.


#9

per Auphonic kannst du Bilder für Kapitelmarken nutzen, sodass du es nicht als “Video” anzeigen lassen musst. Soweit ich weis, soll das im Update auch direkt per Ultraschall integriert werden. Warten wir mal ab :slight_smile:


#10

News to me. Auphonic geht natürlich immer. Oder Forecast (https://overcast.fm/forecast) auf macOS.


#11

Hab das irgendwo gelesen, vielleicht hab ich da nicht aufs Datum geachtet und ist schon 3 Jahre alt. @rstockm meine ich, hätte das mal geäußert. ^^ Ich will keine Gerüchte in die Welt setzen!


#12

Kein Problem. Bilder in Kapitelmarken haben wir für V3.x nicht geplant.


#13

ist aber angedacht?


#14

Nicht für V3.x.


#15

okay verstanden wird den auch kommuniziert zu wann dieses Funktion angedacht wäre oder ist?


#16

Na, frühestens ab 4.0. Aber dafür steht noch überhaupt nichts fest.


#17

Den Feature-Request gibt es seit Jahren. Wir haben im Kern das Problem, dass in unserer - eigentlich breit aufgestellten - Entwickler-Crew keiner ist der Lust hat sich in das eher undankbare Thema Medienformate-Metadaten so richtig reinzunerden. Das ist alles dramatisch unterdokumentiert und mit jeder Menge Reverse-Engineering verbunden, man muss auf X Apps und Clients testen und Apple kann jede Woche wieder was ändern.


#18

Oh ich verstehe um so besser… ne das will niemand freiwillig machen…


#19

Danke, ich schau mal.