Komprimiert ihr selbst oder nur Auphonic?

Komrimiert ihr eure Spuren nach der Aufnahme, bevor ihr sie an Auphonic sendet, falls ihr sie an Auphonic sendet? Jede einzelne Spur oder nur die Summe, falls ihr nicht eh Multitrack-Auphonic verwednet?

Ich komprimiere jede Spur einzeln in Flac und verwende dann Multitrack-Auphonic.

Meinst du Komprimieren = Kompressor oder Dateikompression? Ich nehme einen sehr sehr leichten Kompressor rein und dann als Multifrack-Flac nach Auphonic.

Äh ja, ich meinte einen Dynamikkompressor. Nach FLAC komprimieren mache ich auch, sonst bräuchte der Upload zu Multitrack-Auphonic ja die ganze Nacht.

Ich habe in jeder Spur einen Kompressor, den ich eher wie einen Limiter nutze (hoher Threshold, Ratio 5:1), damit sehr laute Stellen glatt gebügelt werden.

in der Summe habe ich höchstens mal einen Limiter, der bei ca -0,2 dB vor dem Clippen schützt. Allerdings brauche ich den nur, wenn ich ein möglichst lautes Resultat an Auphonic schicken will. Ob das überhaupt Auswirkungen auf das Endergebnis hat, weiß ich jedoch nicht. Wahrscheinlich nicht.

Ansonsten bin ich recht positiv überrascht, wie ausgewogen meine Produktionen schon ohne Kompression sind, bei Gesprächen mit 2 Teilnehmern und DT297 Headsets. Und das bei allen bisherigen Gästen.

Also @auphonic meinte, als ich ihm meine Kompressor-Settings gezeigt habe “das hört eh keiner” :smiley:
Also ja ich komprimiere ein sehr kleines bisschen, lasse den Rest dann aber Auphonic erledigen.

Wobei ich schon versuche bei mir ein Signal zu erzeugen, dass man ohne große Bedenken auch direkt so versenden könnte - ich Pegel aber mit im Schnitt -8DB sehr vorsichtig aus.

-8dB bei der Aufnahme oder das was du rausschickst?

im Wesentlichen sowohl als auch.

Da finde ich -8dB gar nicht sooo vorsichtig. Als Fausregel kenn ich -12dB. Klar, der Unterschied ist nicht groß.

in der Summe habe ich höchstens mal einen Limiter, der bei ca -0,2 dB vor dem Clippen schützt. Allerdings brauche ich den nur, wenn ich ein möglichst lautes Resultat an Auphonic schicken will. Ob das überhaupt Auswirkungen auf das Endergebnis hat, weiß ich jedoch nicht. Wahrscheinlich nicht.

Also zu uns brauchst du kein “möglichst lautes” Resultat schicken, das wird sowieso auf eine definierte Lautheit gebracht.
Aber ein Limiter um vor dem Clipping zu schützen ist sicher gut … sollte aber wenn möglich nicht oft in Verwendung sein :wink:

Es ist natürlich Geschmacksache wieviel man komprimieren will. Unbedingt notwendig ist es nicht davor zu komprimieren wenn man Auphonic verwendet, man kann es aber schon machen.

Aufpassen sollte man halt, dass es nicht zu Pumpen beginnt: ein Kompressor vermindert ja den Signal-Rausch Abstand, d.h. mehr Rauschen! Vorallem wenn man dann bei Auphonic noch Noise Reduction machen will, kann das zu suboptimalen Ergebnissen führen …

Wenn man die Spuren einzeln hat, wäre natürlich vorteilhaft wenn man den Kompressor auf einzelne Spuren (sanft) anlegt.

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Ich pfusche auch immer noch en bisschen mit Kompressor, Limiter und Equalizer rum und lass es dann von Auphonic wieder reparieren :smiley: :wink:

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Ich überlasse es meistens Auphonic, da ich keine Ahnung habe, wie das mit den Kompressoren und Limitern funktioniert und welche Auswirkungen die einzelnen Einstellungen auf das Ergebnis haben.

Nutze nur einen leichten EQ um unterschiedliche Sprecher anzugleichen. Sämtliche Dynamikbearbeitung überlasse ich Auphonic, da ein guter Kompressor nicht besser wird, wenn man ihn schon auf ein komprimiertes Signal anwendet. Gerade bei Multitrack-Produktionen ist es vermutlich kontraproduktiv, wenn man das Originalsignal zu stark bearbeitet.

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Ich mach meistens alles selbst. Mit dem einen Podcast bin ich oefters an Orten, wo ich vielleicht grad EDGE hab. Da will ich keine riesigen WAV oder FLAC Dateien uebertragen muessen, und die Desktop App fuer Linux laesst ja immer noch auf sich warten. Und da ich mir meine Tools eh schon selber zusammengesucht hab (vlevel, sox, Audacity, lame, oggenc,…), kann ich das gleich fuer alles benutzen und bin somit viel unabhaengiger.

5:1 ist allerdings schon ziemlich heftig

Allerdings hab ich den Threshold so hoch, dass nur sehr lautes Lachen oder ähnliches runtergebügelt wird.

Es ist wichtig, dass das Eingangs-Signal gut ist. Also nicht zu leise und nicht übersteuert. Also am Eingang einen leichten Limiter (für die lauten Lacher…) und insgesamt einen ordentliche Ausschlag in der Recording-Software. Eine doppelte Kompression, also schon mal komprimieren bevor es dann final komprimiert wird, würde ich nicht machen und ist auch einfach nicht nötig.

Ich bin sicher, da gibt es irgendwo für Noobs wie mich bereits eine Anleitung, wo man das in Reaper entsprechend einstellt? Ich bin jetzt ganz pur, was mit Auphonic fein ist. Aber manchmal nehme ich nur eine Spur für die Weiterverarbeitung in einem Hörspiel auf (Puerto Patida) und dann is es doch arg leise.

Konkrete Tips?