Kaufberatung: günstige XLR-USB-Soundinterfaces mit Phantomspeisung

Du brauchst noch ein Audiointerface mit Miikrofonvorverstärker, der 48V Phantomspeisung hat. Ich finde das ART Dual Pre USB ganz gut. Das ist nicht allzu teuer für den Einstieg aber trotzdem noch hinreichend gut, dass es später auch noch als zusätzlicher Preamp bzw. Audiointerface taugt, wenn man sich equipmentmäßig weiterentwickelt hat. Beispielsweise kann man damit den Zoom H6 um zwei weitere vollwertige Mikrofoneingänge erweitern.

Hey Jochen,

die Zwei weiteren vollwertigen haben doch aber kein 48V Phantomspeisung…dachte ich?!
Wennich mich nicht täusche und dem so ist, sind die dann vollwertig? :slight_smile:

Das H6 hat 4 vollwertige XLR+Klinke-Eingänge (1-4) plus die zwei Kanäle (L+R), auf denen die Aufsteck-Mikros auftauchen. Das X/Y-Mikro hat einen 3.5mm-Stereoeingang - und es gibt als Zubehör auch eine XLR-Klinke-Kombo mit 2 Eingängen, die man statt eines Stereomikros aufsetzen kann. Insgesamt also 6 Kanäle - daher auch der Name des H-Gerätes.

Die 4 eingebauten XLR-Klinke-Kombos haben alle Phantomspeisung. Nur die Mikrofon-Ersatzkombo hat keine.

Richtig. Und mit einem Preamp wie dem Art Dual Pre USB kannst du über ein 3,5mm Klinke-Klinke-Kabel den stereo Klinkeneingang des X/Y-Mikros des H6 bespielen. Dann hast du 6 vollwertige phantombespeiste XLR-Eingänge am H6 ohne das Zusatzmodul, das es optional von Zoom für ~60€ gibt. Ansonsten hättest du nur vier. Mit dem Zusatzmodul hättest du 4 phantombespeiste und 2 unbespeiste Eingänge. Insofern ist der kleine ART-Preamp, wenn man ihn eh noch aus Einsteigerzeiten hat, eine gute Alternative zu dem unbespeisten Zusatzmodul von Zoom

Nur noch zur Ergänzung: Ich podcaste immer über das Internet und muss somit nur mein Signal von dem Headset in den Mac bekommen.

Geht mit dem Art Dual Pre USB.

Ich habe mir vor Jahren das the t.bone MicPlug USB. Das erfüllt zuverlässig seinen Zweck. Die Zoom Geräte kann man auch per USB an den Rechner anschliessen, man muss nicht auf der SD-Karte aufzeichnen.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Aber da kommt mir eben die Frage, ob man überhaupt noch über USB gehen sollte. Oder vielleicht sogar schon auf Thunderbolt setzen sollte.

Hm. Wenn ich das bei Thoman lese: hat das Gerät nicht das Problem, dass für das latenzfreie Hören der eigenen/Partnerstimme die Kanäle komplett auf Links/Rechts gesplittet werden? Man also die eigene STimme nur Links, die des Partners nur rechts hört? Das würde mich wahnsinnig machen.

Das Focusrite 2i2 hier würde ich noch in der “funktioniert immer rundum sorglos” Rubrik nennen für immer noch schlanke 139 €

Und ansonsten nagt da immer die Gewissheit: für “nur” 200 € Mehr gibt es den heiligen Gral des Einsteiger-Podcastings

Hm. Das Günstigste scheint da bei 299 € zu liegen: http://www.thomann.de/de/zoom_tac_2.htm und weia - 50 € mehr und du hast ein H6, USB hin oder her.

Okay. Dann wäre das auch geklärt. Das würde gnadenlos meinen Rahmen sprengen. Dann wird es wohl irgendwas mit USB.

Hast du noch weiter Empfehlungen neben dem ART Dual Pre USB? Ich suche nur was kleines, um das Signal in den Mac zu bekommen. Braucht auch nur einen Eingang.

Das Gerät von Thoman - http://www.thomann.de/de/the_tbone_micplug_usb.htm - liegt bei 26 Euro, viel günstiger wird es vermutlich nicht.

Ich habe mal das oberste Posting in ein Wiki umgebaut - die Frage nach günstigen Interfaces wird ja häufig gestellt, und eine Marktübersicht ist da vielleicht ganz hilfreich.

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Was toll wäre: ich habe die Liste oben noch um den Eintrag “Anzahl Rückkanäle” ergänzt. Was ist damit gemeint? Wenn ich - etwa über Ultraschall - Einspieler direkt im Rechner abspiele und nicht über dasselbe Soundinterface an dem mein Mikro hängt über Kabel einspiele, will ich die ja dennoch hören. Ebenso einen Gesprächspartner, der über Skype verbunden ist (N-1).

Dazu muss das Soundinterface in der Lage sein, zumindest ein Stereo-Signal (L-R) vom Rechner zurück geschickt zu bekommen. Das, was man (latenzfrei) über den Kopfhörerausgang der Soundinterfaces hört ist (bis auf ganz wenige Ausnahmen) nie durch den Rechner gelaufen, sondern wird direkt im Soundinterface geroutet.

Für einen “100% Ultraschall-Ready” Aufkleber braucht es also einen solchen Rückkanal, der aber in den Datenblättern oft schwer zu finden ist. Das H6 hat einen solchen (Stereo), kann wer mithelfen zu den anderen Interfaces diese wirklich wichtige Information zu ergänzen?

Falls Ihr ein Interface habt und Euch jetzt fragt “und woran sehe ich das?” macht mal folgendes: auf dem Mac über Spotlight die Audio/Midi Steuerung aufrufen bei angeschlossenem Soundinterface. Da sollte dann so was zu sehen sein:

Ich habe hier das H6 mit seinen 6 Eingängen, entscheidend ist nun, ob (und wenn ja, wieviele) Kanäle bei “Out” stehen - im Falle des H6 eben zwei (Stereo-Summe).

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Für ein Mikro/Headset nehme ich auch gern das Shure X2u XLR auf USB Interface

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Sehe ich es richtig, dass das einen (Stereo)Rückkanal hat?

Korrekt. Auch wieder Stereo L/R.

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Ich hab das UMC404 von Behringer, da es 4 MIDAS-Preamps mit Phantomspannung bietet und dazu auch noch einen PAD-Schalter, der (in meinem Falle mit t.bone HC95) Störgeräusche minimiert bzw eliminiert.

Klar, von Behringer kann man halten was man will, aber gerade in diesem Preisbereich ist das Interface einfach top!

Hat das einen Rückkanal?

Rückkanal geht als Dry/Wet mit Drehregler. also ja.