Interface für ein dynamisches Mikrofon

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Audiointerface, welches ich mit dem Sennheiser e835 betreiben möchte. Ohne FetHead. Das Interface wird zusammen mit dem Mikrofon per Post an die Gäste geschickt, sollte also eine ausgewogene Balance zwischen Preis und Soundqualität haben :slight_smile: Ich nutze das Mikrofon gelegentlich am Motu M2, da klingt es einfach grandios, rauscharm und präzise. Allerdings ist mir das Interface für den o.g. Einsatz zu teuer.

Habt ihr Erfahrungen mit dynamischen Mikrofonen am z.B. Focusrite Solo? Oder einem vergleichbaren Interface?

Das e835 gehört für mich zu den wenigen Dynamischen, die man an Einsteiger-Interfaces ohne Inline-Preamp betreiben kann. Das ist – nebst dem Preis – die Stärke dieses Mikrofons. Ich habe es seinerzeit am Steinberg UR22 betrieben und war zufrieden. Das Rauschen ist auch da nicht 0, aber man kann gut damit arbeiten.

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Das Focusrite Solo und auch alle anderen Interfaces in dieser „Klasse“ sind absolut zu empfehlen, es gibt keine hörbaren Soundqualitätsunterschiede, Diese Interfaces sind zu 99% „neutral“ und die Qualität bestimmt das Mikrofon.
Einzig bei einem Mikrofon mit sehr geringem „Output“ muss man den „Gain“ von jeden Interface zu weit aufdrehen, so das es zu einem minimalen Rauschen kommen kann.
Dies passiert aber bei deinem 835 nicht, denn dies ist sehr „laut“ (2,7 mV/Pa).
Das günstige „ordentliche“ Interface wäre das UMC202.


das sowohl von seinen Werten als auch dem Handling dem Focusrite gleichgestellt ist.
Die „kleineren“ Behringer haben schlechtere Werte…
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Habe mir das Behringer mal besteht und werde es mit dem e835 testen.

Ansonsten muss es ja als Preamp kein Fethead sein.

Macht für 22 Euro annähernd das Gleiche und kommt so vielleicht auch für deine Anwendung in Frage

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Habe hier auf dem Tisch nun ein UMC202HD liegen. Von der Tonqualität der Vorverstärker muss ich sagen, höre ich kaum bis gar keinen Unterschied zum Motu M2. Mit dem Sennheiser e835. Hut ab, Behringer.

Kopfhörerverstärker scheint bei dem M2 etwas besser zu sein.

Eine Sache, die beim Monitoring total nervt: Behringer legt Input 1 auf Links und Input 2 auf Rechts, ohne sie zu mixen. Also höre ich meine Stimme nur auf einem Kanal…

Sag ich doch, das Behringer ist nicht schlecht. :wink:
Das mit dem „einohrigen“ Output hat mich auch ziemlich genervt. Es gibt einen „dirty fix“ dafür. Wenn man je zwei Lötpunkte mit zwei kurzen Kabeln wie auf meinem Foto verbindet, hat man den Output auf beiden Ohren.
Das Problem ist allerdings, dass dann auch bei der Aufnahme Input 1 (oder 2) auf Spuren 1 und 2 kommt. Bzw. zum Problem wird es wenn man Input 1 und 2 benötigt. Ich habe das zwar noch nicht ausprobiert, weil ich nur ein Mikro an dem Interface benötige, aber ich befürchte, dass es dann Schwierigkeiten gibt. Bei nur einem Input klappt es aber wunderbar.
Wenn ich mal Zeit und Lust habe, setze ich noch einen Schalter in meine Kabelbrücke. Dann kann sie bei Bedarf (ab)geschaltet werden.

Bild

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Oder ein XLR-Splitter-Kabel basteln :slight_smile:

Mein M2 geht vermutlich zurück… Für weniger als die Hälfte des Preises liefert Behringer genauso viel Qualität… Da es eh nicht mein Hauptgerät ist, brauche ich nicht mehr als UMC202HD :slight_smile:

Stimmt, das sollte auch funktionieren. :smiley:
Oder ein Behringer U-Phoria UMC22. Das hat eh nur einen Kanal. :thinking:

Achtung der hat andere Vorverstärker und schlechtere Werte (nur 16 BIt z.B.)

Der UMC204 hat meines Wissens das Monitor rechts/links Problem nicht…

Oh, gut zu wissen. Ich dachte erst das ganz kleine UM2 hat andere Verstärker.