Headsets - Alternativen zum DT297?


#42

Hallo,
für den ersten Versuch hatten wir selbst einen Adapter angefertigt und waren damit sehr zufrieden. Mittlerweile haben wir den TQG abgeschnitten und einen normalen XLR drangelötet, der direkt an unserem Interface mit Phantomspannung betrieben wird…

Gruß


#43

Oh ok. Da bin ich raus, sowas kann ich nicht :slight_smile: Danke für deine Antwort


#44

Ich habe das lange Kabel am Mac mitsamt dem Schukostecker. Allerdings tritt das Problem auch bei Akkubetrieb auf und auch bei USB Power, also ohne das Steckernetzteil vom UMC404.

Ich habe mir das Mikrofon einmal näher angeschaut. Die Kapsel hat drei Anschlüsse, das Kabel ist jedoch nur zweiadrig (Pin 1 und 3 gebrückt). Ich habe Thomann informiert, dass die Info auf der Webseite missverständlich ist.

Auch hatte ich wie du die Idee auszuprobieren ob ich das UMC mit den RCA Buchsen erden kann, am Heizungsrohr z.B.


#45

Habt ihr das Kabel auch gebrückt? Dieses hier bei mir ist unsymmetrisch.


#46

Wir haben “massiv” umgebaut, die Mikrofonkapseln wurden in Superlux HMD660 eingebaut.
Interessanter Weise betreiben wir eines symmetrisch und eines unsymmetrisch. Beim unsymmetrischen haben wir in der tat einfach gebrückt ! (Hab die Headsets gerade nochmal aufgemacht)

Die Erdung ist bei uns rustikal, jedoch sehr wirksam. Wir stöpseln einfach auf einen unbenutzten Klinkeneingang am Mixer nur einen Stecker und verbinden das Gehäuse dieses Steckers mit einem kurzen Krokodilklemmenkabel mit dem Schutzkontakt einer freien Steckdose in unserer Tischsteckdosenleiste.
Die sehr kurze Masseverbindung hat den Vorteil, dass man sich sicher keine Masseschleife holt…


#47

Ihr lieben Podcaster. Ich hab mir ein RCA → Schuko Kabel gebaut und siehe da: das Brummen ist weg. Habt vielen Dank für die tollen Hinweise :smile:

Jetzt kann es richtig losgehen. Ein paar weitere Gesprächspartner gibt es schon.

Klaus Löfflad
Podcast mit interesanten Leuten aus Lemgo und Lippe
http://podcast.in-lemgo.de


#48

Offtopic, aber bei RCA auf Schuko muss ich an Gardena - Starkstrom denken :wink:


#49

Servus,

sorry, das ich mich so dämlich anstelle, aber könntest du genau erklären was du gemacht hast? Eventuell mit Bildern? Ich kriege das brummen bei mir einfach nicht weg :frowning:

Nach auphonic ist das brummen zwar weg, aber der sound insgesamt ziemlich mies.

Danke & LG


#50

Am Besten wir telefonieren. Nummer per PN.


#51

Hallo zusammen!

Der Link zur “Bastelanleitung” um sich aus dem Superlux 668 B und dem t-bone HC 95 ein günstiges Headset zu bauen ist leider tot. Hat hier jemand zufällig diese Anleitung gespeichert?
Ich habe hier 4 Dtück von den t-bone HC 95 liegen und hätte deshalb großes Interesse daran.

Vielen Dank und lieben Gruß
Paul


#52

Hallo Paul,
eine Bastelanleitung gibt es glaube ich nicht, aber ich fasse mal kurz zusammen.

Es ging oben um den Umbau eines Superlux HMC-660X. Das ist ein Headset mit einer Electret-Mikrofonkapsel (wie sie auch in PC Headsets Verwendung findet). Das Headset hat neben einem 3,5 / 6,3mm Klinkenstecker für den Kopfhörer, einen XLR Stecker für das Mikrofon. Die Mikrofokapsel aus dem T-Bone HC-95 passt genau in den Mikrofonarm des Superlux Headset.

Man muß eigentlich nur die Kapseln aus dem T-Bone in den Mikorofarm des Superlux einlöten - fertig.

Noch ein Hinweis, wie oben schon erwähnt, bei uns laufen die T-Bone HC-95 direkt an 48V Phantomspeisung. Damit haben die Dinger ein minimal stärkeres Rauschen, als beim Betrieb mit dem Speiseadapter, sind jedoch in den Höhen deutlich brillianter.

Falls noch Fragen auftauchen…

Gruß
Armin


#53

Es gibt einmal die Möglichkeit, die Kapsel des HC-95 in den Superlux HMC-660X einzulöten, oder den Schwenkarm des HC-95 an den Superlux 668 B zu schrauben.

Es gbit ein Video von Sven Mencke, der das HC-95 an einen anderen Kopfhörer geschraubt hat.


#54

Nabend zusammen!

Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich werde eine der beiden Varianten umsetzen,
weiß aber noch nicht genau welche. Ich schreibe nochmal, wenn ich es umgesetzt habe. :wink:

Vielen lieben Dank schonmal!

Grüße
Paul


#55

Tag zusammen,
habe mir eben auch ein “Headset” aus dem the t.bone HC 95 gebastelt.
Allerdings eine nicht-permanente Billigvariante, die aber nach ersten Tests auch sehr überzeugt.

Den Mikrofonarm vom HC 95 kann man einfach abklippen. Das hat den Vorteil, dass nichts kaputt geht (wollte erst mit einer Zange ran) und man es jederzeit wieder auf Werkeinstellungen zurückstellen kann.
Was man nun in der Hand hält ist der Mikrofonarm, eines der beiden runden Druckpolster, das einem normalerweise den Kopfbügel an der Schläfe hält sowie das Kabel.
Dann habe ich an eben dieses Druckpolster und die Außenseite meines Kopfhörers (ich nutze seit langem den Sony MDR-ZX600 um Musik zu hören) ein etwa 1.5cm langes Stück Klettverschluss geklebt (gibt es für ein paar Cent mit selbstklebender Rückseite) und das wars.
Die Vorteile:

  • Ich kann die Kopfhörer weiter normal nutzen, ohne dass ich permanent den Mikrofonarm dranhängen habe.
  • Außerdem ist ein angeklebtes Stückchen schwarzes Klettband (die flauschige Seite) im Normalbetrieb nicht störend und weniger invasiv als ein Bohrloch.
  • Wenn ich möchte kann ich den Mikrofonarm jederzeit wieder an den Kopfbügel klippen und das Mikrofon in seiner ursprünglichen Variante nutzen.
    Die Nachteile:
  • Man benötigt einen Kopfhörer mit flacher außenseite. Der Sony MDR-ZX600 eignet sich hier perfekt. Ein gewölbter Kopfhörer würde dem Klettverschluss nicht genügend Angriffsfläche geben.
  • Das Mikrofon hält nicht bombenfest. Ich habe heftige Kopfbewegungen durchgeführt und es fällt nichts ab oder schwankt zu stark. Ein gewisses Nachwippen ist aber für manche sicher schon zu viel (Mich stört es nicht).

Für mich ein unschlagbarer Aufbau wenn es um Preis/Leistung geht. Sicher kostet die Schraubvariante auch nicht viel mehr, “zerstört” aber potentiell einen geliebten Kopfhörer.
Anbei findet ihr das Ergebis “normal” und als Stillleben.

Besten Gruß
Adrian


Alternative zu t.bone HC 95?
Alternative zu t.bone HC 95?
#56

Hm an die Kapsel aus dem HC-95 kommt man einigermaßen ran: die Abdeckung lässt sich einigermaßen durch Drehen entfernen. Nicht so beim Superlux: das scheint verklebt zu sein. Gibt es da einen Trick, dass ohne Gewalteinwirkung zu zerstören? Letzteres ist mir eben schon gelungen :-/

Auch die Lötarbeiten scheinen mir doch eher filigran zu sein: wenig Kabel, dünne Kabel, dicht beieinander liegende Lötstellen…


#57

Der Mikrofonarm des Superlux ist tatsächlich mit so etwas ähnlichem wie Pattex verklebt. Es lässt sich aber gut öffnen. Der Kleber ist gummiartig und löst die Oberflächen nicht an, weshalb es prinzipiell gut geht. man kann es hinterher auch wieder mit Pattex “original” verkleben.
Ich hab mein Headset nochmal aufgemacht und für Euch zwei Bilder gemacht:

Ich hoffe das hilft Euch weiter.


#58

welche Methode würdest du hier empfehlen?


#59

Ich habe das Headset auch hier und wollte da unlängst auch mal einen Umbau in Angriff nehmen. Ein Ansatz zur Erleichterung könnte sein das ganze mit einem Föhn zu erwärmen um den Kleber etwas anzulösen und dann mit einem Messer vorsichtig und gleichmäßig an mehreren Stellen aufzuhebeln.


#60

Hmm, der Link gibt bei mir einen Whitescreen im Browser, hat jemand die Anleitung noch im Zugriff?


#61

Vorausgesetzt, man hat ein Soundinterface das 12V oder 24V unterstützt: ich halte den Umbau für unnötig. Das HMC-660 klingt nur mit 48V grausam, darunter ist es klanglich nicht viel schlechter als das HC-95 - heute getestet: Test: Headsets und Mikrofone im Direktvergleich