Tag zusammen,
habe mir eben auch ein “Headset” aus dem the t.bone HC 95 gebastelt.
Allerdings eine nicht-permanente Billigvariante, die aber nach ersten Tests auch sehr überzeugt.
Den Mikrofonarm vom HC 95 kann man einfach abklippen. Das hat den Vorteil, dass nichts kaputt geht (wollte erst mit einer Zange ran) und man es jederzeit wieder auf Werkeinstellungen zurückstellen kann.
Was man nun in der Hand hält ist der Mikrofonarm, eines der beiden runden Druckpolster, das einem normalerweise den Kopfbügel an der Schläfe hält sowie das Kabel.
Dann habe ich an eben dieses Druckpolster und die Außenseite meines Kopfhörers (ich nutze seit langem den Sony MDR-ZX600 um Musik zu hören) ein etwa 1.5cm langes Stück Klettverschluss geklebt (gibt es für ein paar Cent mit selbstklebender Rückseite) und das wars.
Die Vorteile:
- Ich kann die Kopfhörer weiter normal nutzen, ohne dass ich permanent den Mikrofonarm dranhängen habe.
- Außerdem ist ein angeklebtes Stückchen schwarzes Klettband (die flauschige Seite) im Normalbetrieb nicht störend und weniger invasiv als ein Bohrloch.
- Wenn ich möchte kann ich den Mikrofonarm jederzeit wieder an den Kopfbügel klippen und das Mikrofon in seiner ursprünglichen Variante nutzen.
Die Nachteile:
- Man benötigt einen Kopfhörer mit flacher außenseite. Der Sony MDR-ZX600 eignet sich hier perfekt. Ein gewölbter Kopfhörer würde dem Klettverschluss nicht genügend Angriffsfläche geben.
- Das Mikrofon hält nicht bombenfest. Ich habe heftige Kopfbewegungen durchgeführt und es fällt nichts ab oder schwankt zu stark. Ein gewisses Nachwippen ist aber für manche sicher schon zu viel (Mich stört es nicht).
Für mich ein unschlagbarer Aufbau wenn es um Preis/Leistung geht. Sicher kostet die Schraubvariante auch nicht viel mehr, “zerstört” aber potentiell einen geliebten Kopfhörer.
Anbei findet ihr das Ergebis “normal” und als Stillleben.
Besten Gruß
Adrian
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