Gute Mikrofonstative?


#1

Moin! Neu in diesem Forum habe ich folgendes Anliegen:

Ich möchte jetzt mit dem Podcasten anfangen und habe mir auch schon ein zweites t.bone SC440 bestellt. Nun gucke ich gerade im Internet nach gescheiten Stativen. Mein Problem ist: Ein Tischstativ ist für mich ungeeignet, da ich den Podcast nicht am Küchentisch, sondern in ruhiger Atmosphäre im Wohnzimmer aufnehmen möchte. Mikrofonarme kosten entweder über (verdammt nochmal) 70€ oder sie sind aus eigener Erfahrung sehr schlecht! Nun gibt es noch Standtstative, wie sie bei DJs auch vorhanden sind. Hier habe ich gehört, seien diese bei größeren Mikrofonen instabil und kippen zu schnell weg! Bin ratlos, was soll ich kaufen? :open_mouth:

Vllt. kann mir hier ja jemand helfen, vielen Dank im voraus!

Mit freundlichen Grüßen
Robert


#2

ich nehme das hier

https://www.thomann.de/de/millenium_ms2005_mic_stand.htm


#3

Ok, laut einiger Bewertungen soll dieser aber nicht allzu stabil sein… Das wäre ein Problem!
Danke aber für den Vorschlag, gibt es weitere Ideen?


#4

Ich habe gerade mit einem K&M 210/2 Mikrofonstativ (45€) getestet: Ein SC400 Mikrofon kann bei max. Auslenkung noch sehr gut und ohne Gefahr des Umfallens gehalten werden, aber nur wenn der Arm in Richtung einer der Füße ausgerichtet ist. Zeigt er “zwischen zwei Füße” kippelt es. Wäre also mit etwas Vorsicht brauchbar.

K&M 21021 hat breitere Füße, habe ich aber gerade nicht hier. Ansonsten “Overhead-Stativ mit Guß-Sockel” ;-).

“Manfrotto” hat ein System mit Klemmen, vielleicht findest Du da etwas womit Du einen Mikrofonstativ-Arm z.B. an einem Bücherregal befestigen könntest? https://www.thomann.de/de/manfrotto_035264_super_clamp_pack.htm


#5

ja das stimmt shcon nur sein wir erlich das wird bei dir keinen studio alltag haben und wenn dir das zu wakelig ist nehme eine teureren ich wollte dir damit nur diese stative dir zeigen den damit bist du was höhe und position angeh ganz frei.

es steht nicht auf den tisch also ist da schon mal entkopelt.

:slight_smile:


#6

Ich rate hier ganz klar zu K&M. Ohne Diskussion. Die sind ihr Geld wert.
Die ganzen anderen Preiskracher zahlst Du langfristig doch doppelt und dreifach.

Bei Mikrofonstativen, wenn sie nicht von Einsatz zu Einsatz getragen werden müssen, bin ich mittlerweile vom Dreibein runter und auf den Guss-Rundsockel umgestiegen. Ist einfach noch 'ne Runde standfester.
Tipp: Neben dem “leichten” Guss-Rundsockel gibt es die Variante K&M 260 mit dem schweren Fuß.
Ja, das Ding wiegt seine 5 kg, aber das wird dann auch von nix mehr umgeworfen - was gerade beim Einsatz von Großmembran-Mikrofonen ein ausschlaggebender Faktor sein kann.

Nun ist bei diesem Stativ erst mal kein Schwenkarm dabei - aber das kannst Du Dir zunutze machen: Kurzer oder langer Schwenkarm?

Und noch ein Tipp: Mit knapp 400 Gramm hat das Mikrofonstativ schon einiges zu halten (im Grunde ein Pladoyer für einen kurzen Schwenkarm).
Ich habe ein Faible für dieses nette Zubehörteil entwickelt: Das K&M 21105 Ausgleichsgewicht (sog. “Counterweight”) verhindert einseitige Überbelastung. Habe ich sogar bei meinem Mikrofon mit Gussockel-Tischstativ und kurzem (!) Schwenkarm am Start - und es ist gleich sehr viel angenehmer.
Hinweis: Geht nur bei Schwenkarmen ohne Auszug!

@Christian_Vogel

Auch keine schlechte Idee, aber Dein Link führt auf den falschen Weg. Als absoluter Fan der originalen 035er Superclamp habe ich im Laufe der Zeit einiges durchprobiert.
Das verlinkte Set beinhaltet eine 264er Verschraubung - die allerdings kein 3/8" Gewinde für Mikrofonklammern und Spinnen, sondern ein klassisches M10-Gewinde aufweist (damit werden iaR Lichteffekte befestigt). Ich würde hier zum 118er Universal Stud raten (der 037er ist ob seiner Sechskantigkeit nur bedingt für die Mikrofonierung geeignet).

Als äußerst haltbare Erweiterung hat sich der 55 cm lange Flexarm 237HD erwiesen.
Klar, Flexarme gibt’s wie Sand am Meer, aber das Ding hält auch ein schweres Mikrofon dauerhaft bombenfest in der gewünschten Position. Ich hab’s hier mit einem Røde M3 (Gewicht: 390 Gramm) über Nacht getestet: 1a!
Kleiner Haken an der Sache: Der Flexarm kommt mit einem 1/4" Gewinde, also sollte man den Adapter 1/4" innen auf 3/8" außen gleich mit kaufen.


#7

Fundierter wird’s nicht mehr


#8

Ok, cool Jungs!
Danke für die vielen schnellen Antworten ich werde mal gucken, was es wird und euch ein kurzes Fazit geben! Nun hoffe ich erstmal gut in die Podcastwelt starten zu können! :wink:

Viele Grüße
Robert