Eine technische Frage zum Equipment


#1

Hi,
mein Podcast soll ein Zusatzangebot sein. Eigentlich schreibe ich zu gerne, um zu reden :slight_smile:
Als Zusatzangebot möchte ich aber podcasten und habe eine einfache Frage:
Bei den Einsteigersets geht es oft um diese beiden hier:

oder

https://www.thomann.de/de/the_tbone_sc440_usb_podcast_bundle_02.htm.

Bei mir wird’s nur um Gespräche am Tisch gehen mit zwei oder drei Leuten. Welches der beiden Sets würdet Ihr einem Einsteiger empfehlen?

Vielen Dank!


#2

Ganz ehrlich? Keins von beiden, Das erste hat ein dynamisches Mikro, dass Du relativ nah an den Mund nehmen musst. Also bei mehreren Gesprächspartnern rumreichen.
Das zweite enthält ein Kondensatormikrophon mit Superniere. Heißt, Ihr müssten auch irgendwie alle davor sitzen. Zur Not auch gegenüber. Aber bei dreien wirds schon schwierig.
Wenn Du allen ein Mikro vor den Mund setzen willst, brauchst Du halt wieder ein kleines Pult oder Interface mit 3 Eingängen.
Ich wĂĽrde ĂĽber ein Zoom H2 nachdenken und das auf den Tisch in die Mitte stellen. Das H1 ist noch gĂĽnstiger, mit dem hab ich aber keine Erfahrungen.


#3

Danke. Gefühlt ist es der schmale Grat zwischen: Es wird nur 2x benutzt und “ich bin mit der Qualität so unzufrieden, dass ich die Euro in ein besseres Equipment hätte stecken sollen”.


#4

Wenn du dir noch unsicher bist, dann schau doch ob nicht bei dir in der Nähe ein Podcaster Treff ist wo dir vielleicht jemand einen Rekorder leihen könnte… Alternativ bestell dir einen Rekorder online, versuche dein Glück und falls es dich nicht anfixt, mach Gebrauch von der zweiwöchigen Rüchgabefrist. Die zwei Kits taugen jedenfalls wirklich nicht viel. Lieber gebraucht in der Bucht angeln gehen…


#5

Und zur Software: Ich würde nichts anderes als Reaper+Ultraschall nutzen wollen, gerade für den Einstieg. Dieses Stück Software hat mir von Anfang keine Probleme gemacht, im Gegenteil, und ich entdecke stetig neue großartige Features jedes Mal wenn ich eine neue Stufe der Komplexität erreiche (jetzt gerade: die storyboard-Ansicht).
Ein Zoom H2 o.ä. kannst Du per USB an den Rechner anschließen und per Ultraschall aufzeichnen. Damit wirst Du aus dem Stand bessere Ergebnisse erzielen als mit jedem der Kits aus dem Post. Schöner wirds natürlich mit Headsets oder anderen guten Mikros und einem Mehrkanalinterface, aber dann gibst Du auch schon wieder ein bisschen mehr Geld aus.

Ich sag nur: Hände weg von gebundleter Podcast-Produktionssoftware. Für 69 € gibt es Reaper. Das ist fast geschenkt, in Anbetracht des Funktionsumfangs. Du kannst es 60 Tage lang testen. Nimm Ultraschall.


#6

…vielen Dank!


#7

Ich sage auch vielen Dank. Vielleicht versuche ich auch amoi zu podcasten. Momentan hört sich das für mich komplzitierter als CB Funken. :smile:


#8

Auch dafür brauchst Du ein Mikrofon, etwas wo Du das Mikro anstöpseln kannst und ein langes Kabel zur Antenne. Deren Job übernimmt beim Podcasten Dein Computer, der Rest ist ziemlich ähnlich.


#9

Stehwellen einstellen nicht vergessen. :wink: Der größte Unterschied ist die Qualität beim Mikrofon. Hatte zwar auch ein besseres, aber so eine große Rolle spielte das beim CB Funken nicht.

In ein Zoom H2 (?) reinsprechen, aufnehmen und irgendwo hosten, das stelle ich mir gedanklich noch etwas leicht vor.

Aber einen Podcast würde ich sicherlich nicht alleine aufnehmen, weil mir als Hörer solch ein Monolog auch nicht gefällt. Ich könnte so gar nicht sprechen bzw. würde ich mir blöde vorkommen.

Zwei Mikros an einen Tisch wird dann vermutlich schon etwas komplizierter werden. Dazu möchte ich für das ganze System keine 1000 Euros ausgeben.

Aber wahrscheinlich würde ich als Lösung, so wie hier angesprochen, ein Zoom H2 in die Mitte des Tisches stellen.

Angenommen man kauft zwei Zoom H2 und führt ein Gespräch über Skype wo sich jeder einzeln aufnimmt. Wie schwierig ist das auf ein Band zu bekommen wenn man null Ahnung davon hat?

Könnte ich vermutlich auch einen Musiker von meinem Umfeld fragen. gg