Die Radio Nukular Podcasttour

Die Podcastcrew von Radio Nukular war jetzt auf Tour.

Ausverkaufte Tickets, Bühnenprogramm - und außerhalb der Nukular/Rumblepack/Medienkuh Bubble bekommt es kaum einer mit.

Was kann man von der Tour lernen? Was haltet ihr davon? Glaubt ihr, das so ein Konzept für andere funktionieren könnte?

Ich halte das ganze für eine hervorragende Idee - Podcast auf die Bühne bringen. Im Fall von Nukular ging das ganze auf.

(Es wäre angebracht, zumindest mal in die hier verlinkte Folge rein zu hören, um zu verstehen, was da von statten ging :slight_smile: )

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Das Sendezentrum ermöglicht ja sowas schon für andere Podcasts, halt ohne Kommerz und Sponsoring.
Ich glaube RN ist ein Sonderfall, weil Max schon Erfahrung und vor allem auch eine Agentur hatte, die so eine Tour organisieren kann. Und Bits und So macht ja auch große Veranstaltungen. Ich denke es fehtl vielen Podcastern an Zeit und/oder Geld

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Ich denke eher, das liegt auch am überwiegend jungen und Konsum freudigen Zielpublikum.

So ein “Gamer-Pipi-Kacka-Humor” funzt dann auf der Publikum auch und es fallen jede menge Merchprodukte raus, die sich gut verkaufen.

Die Livepodcasts die ich bisher gesehen habe, haben keinerlei Mehrwert gehabt, bis auf das man die Leute mal real gesehen hat. Es war eher so, dass sich weniger auf die Themen konzentriert und mehr mit dem Publikum interagiert wurde. Ist dann fürs nachhören auch etwas unschön.

Ob das Außerhalb vom Congress/Republica funktioniert bezweifle ich. Kann mich aber auch irren und eine Tour bei der z.B. Holgi und Tim auf der Bühne essen und trinken ala NSFW funktioniert genauso gut.

Liegt vielleicht an meinen Hörgewohnheiten. Höre Podcasts auch ungerne Live, sondern wann und wo es mir gerade passt.

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Puah, steile These.
Die Leute, die ich kenne und den Podcast hören, hören ihn nicht wegen dem “Gamer-Pipi-Kacka-Humor”, sondern wegen den Geschichten, die sie erzählen - ähnlich wie bei NSFW.

Aber Einpersonenstudie bei seite: Ich würde mir auch NSFW live anhören und dafür was zahlen. Wäre spannend zu wissen wie das bei Leuten ist, die vielleicht auch sonst Live Podcasts konsumieren(tu ich auch nie).

Geht mir auch so. Man merkt auch das Sie sich anstrengen nicht immer in eine Beschimpfungsorgie zu verfallen (also Max). Das Format hat ja auch seinen Charme, ohne zweifel. Was ich so gehört und gesehen habe war die Live Show überwiegend dass, was mich an dem Format am meisten stört (Benny Borg etc.). Auch ein Grund warum ich mich kurzfristig Um entschieden habe hin zu gehen.

Ich glaube das NSFW funzt live auf dem Congress gut, weil du da nicht nur Primär die eine Show hast. Letztes mal war das ja auch soweit ich weiss recht spontan angesetzt. Wenn da ein größeres Konzept hinter steht, kann das für einige schon funktionieren. Die beiden sind ja auch unterhaltsam.

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Das Ganze funktioniert bei dieser Zielgruppe wohl besser, als bei einem “ernsteren” Publikum. Der Podcast hat sowieso - entgegen einigen Erwartungen - voll eingeschlagen. Breite Social-Network-Followerschaften der Beteiligten haben da wohl recht geholfen. Jetzt folgen Sponsorengelder etc. Wenn’s mal läuft, dann läuft’s eben.
Vielleicht darf @Loewe88 hier noch Blicke hinter die Kulissen öffentlich mit uns teilen?

Jein, selbst die Medienkuh ist in dieser Filterbubble nicht wirklich drinnen. Ja, Dominik wirkt zwar an beiden Podcasts mit und ich hoste beide Podcasts, aber von den Zuhörern, die beide Podcasts hören, hält sich das sehr in Grenzen.

Ich würde es nicht “Gamer-Pipi-Kacka-Humor” nennen, aber Radio Nukular spricht eine doch recht konsumfreudige, gamingaffine Zielgruppe an, die mit der “klassischen” Podcast Filterbubble, sofern es sie denn gibt, recht wenig anfangen kann. Die Zuhörerschaft ist eher in der YouTube-Let’sPlay Richtung angesiedelt.
Das Radio Nukular so gut ankommt, hat uns alle aber massivst überrascht, dass die Tour so gut läuft ebenfalls.

Mehr Einblicke in die Tour kann ich euch gar nicht geben, da die komplett ohne mein Zutun entstanden und gelaufen ist.

Was andere Podcasts aus Radio Nukular lernen können?
Patreon ist ein Modell, dass sich (im Gegensatz zu flattr) zu bewähren scheint. Es ist aber auch ein zweischneidiges Schwert, da bei den Leuten, die (freiwillig) Geld zahlen, auch gewisse Erwartungshaltungen entstehen, womit man sich (wenn man z.B. Milestones nicht erfüllt) auch wieder ins eigene Fleisch schneiden kann.

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