Die erwartete "Ad Apocalypse" nach Einführung der Apple-Statistiken fällt wohl aus


#1

Amerikanische Podcaster hatten ja befürchtet, dass nach Einführung der Apple-Statistiken die große Ernüchterung einsetzt – und die Werbebudgets (geschätzte 220 Millionen US-Dollar im Jahr 2017) dahinschmelzen. Nach Einschätzung von Wired ist das wohl aber nicht der Fall: Die Zahlen belegen, dass Podcast-Hörer eine “hyper-engaged, super-supportive audience” sind – und damit natürlich für Vermarkter von besonderem Interesse. Tendenz: steigend.

“Podcasts aren’t a bubble, they’re a boom—and that boom is only getting louder.”

Tatsächlich unterstützen das auch die Zahlen aus unseren iTunes-Statistiken: Die Durchschnittsnutzung über unsere letzten zehn Folgen hinweg liegt bei 96 Prozent. Einzelne Episoden erreichen dabei sogar Werte von deutlich über 100 Prozent (möglicherweise sprechen wir einfach so undeutlich, dass unsere Hörer immer wieder zurückspulen müssen, weil sie etwas nicht verstanden haben).

Nur mal so interessehalber: Hattet ihr irgendwelche überraschenden Erkenntnisse bei einem Blick in eure iTunes-Statistiken?


#2

ich schau nicht mal nach den statistiken von podlove. ich mache das als hobby und zeit vertreib… ich verstehe auch nicht warum immer so einen hype gemacht wird um abonenten sehe das ja auch bei youtube da wird nicht gefragt wer du bist sondern wieviel abos und klicks mann hat.

kann auch sein das ich jetzt in einen alter bin in den das scheiss egal ist.


#3

Wenn man das als Hobby betreibt, sind solche Zahlen tatsächli relativ egal.
Es gibt jedoch immer mehr Personen, welche (teilweise) beruflich podcasten. Für diese Gruppe sind diese Statistiken von elementarer Bedeutung.

Ich bin ebenfalls glücklich, nicht von Hörerzahlen abhängig zu sein. Nebenbei sind die iTunes-Statistiken bei mir unbrauchbar buggy. Nur 3 zufällige Episoden werden abgebildet.


#4

Darum geht’s ja nicht. Wie vermutlich für die meisten hier, ist Podcasten auch für mich ein ziemliches(!) Draufzahlgeschäft.

Ich finde solche Zahlen aber trotzdem spannend – ganz besonders dann, wenn sie Entwicklungen auslösen oder beeinflussen, die uns als Nische perspektivisch vielleicht doch irgendwann betreffen.


#5

ok das ist richtig…

nur hast du das bei youtube verfolgt das es neue richtilinen gibt das ab den 20.2 viele so zika 99% der leute die werbung schalten können aus den partner problem fliegen… das sind alle leute die weniger als 100€ im jahr verdienen. eher so 2 bis 3 € im monand. die jammer jetzt alle rum weil sie kein geld mehr verdienen und sind alle gang ganz büse auf youtube.

ich sehe das so imme rmehr lese ich und höre ich das es ums geld verdienen geht und geld hier geld da davon lassen sie viele ansteken den wer hat nicht gerne mehr geld.

auf youtube kamm eine richtig üble negative entwiklung auf nur weil es um geld geht kontent wurde keklaut assi videos worden erstelt viel liligales und und und nur um geld zu machen.


#6

Schade eigentlich. Aber da ist ja noch viel Raum für furchtbare Werbeformen, die den Hörern ihre "super-supportive"ness austreiben können.


#7

Also ich finde die Zahlen in der iTunes Statistik ziemlich rätselhaft. Mal abgesehen von der Hördauer. Aber sie unterscheiden sich deutlich von meinen Statistiken bei Podigee - und was das genau gezählt wird, ist ja auch sehr beschränkt. iOS scheint in meinem Hörer wohl nicht besonders verbreitet zu sein :slight_smile:


#8

Die Apple-Statistiken erfassen nur die Nutzung der Apple-Podcasts-App ab iOS 11 (?). Auch alle anderen Podcast-Apps auf iOS fallen dementsprechend raus.


#9

Eben. Und alles, was ich über meine Podcasts sagen kann, ist, wie bestimmte Apple-Nutzer sie hören. Das ist für mich aber keine verwertbare Statistik.