Der neue ZOOM H8 - der weltweit erste "Smartrecorder"

Zoom hat mir heute auf diversen Kanälen Werbung für den neuen H8 Handyrekorder ausgespielt.

Interessant. Witzigerweise featuren sie deutlich Podcasts und zeigen zwei Menschen mit Kopfhörer im Video, das Gerät hat aber nur einen Headphone-Out. Hier wurde Potential verschenkt, denn selbst eine optionale Zusatzkapsel für weitere Headphone-Anschlüsse wäre schon der Hammer gewesen. So kann ich mit dem Gerät alles machen (sogar rudimentäres Soundboard) aber eben nicht mehrere Kopfhörer anschließen, ohne ein weiteres Gerät zu betreiben.

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Das Ding mag technisch noch soviel können, das Design ist ein Desaster. Mit dem würde ich mich öffentlich nicht blicken lassen. Interesse = 0.

Zoom schafft es immer wieder neue Geräte herauszubringen, denen etwas fehlt und sie halbgar daherkommen. Mit einer „Podcast-App“…

„Professional“ weiterhin nur mit einem SD-Slot, keine Redundanz. Kein USB-C. Nur ein Kopfhörerausgang. Bluetooth-Steuerung mit zus. Adapter. Kein N-1.

Und: Furchtbares Design…

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Erinnert an den Tesla Cybertruck … Mad Max Podcasting :slight_smile:

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Das Design ist gewöhnungsbedürftig, aber das Ding wegen des Aussehens ablehnen und gleichzeitig den H6 verwenden hat doch was von „Was der Bauer nicht kennt…“.
Gewisse Kompromisse braucht es in der Handheld-Sparte, wem das nicht taugt kann ja einen Rekorder der F-Serie kaufen.
Zwei XLR-Anschlüsse mehr bei einem Zentimeter mehr Länge finde ich schon ganz ordentlich, und mit dem EXH-8 hab ich noch vier XLR-Anschlüsse mehr (sogar mit Phantomspeisung möglich) - wer gelegentlich so viele Eingänge braucht dürfte hier gut bedient sein.

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Das Design wäre mir persönlich auch egal, praktisch und handlich sollte es sein. Was wirklich ein Negativpunkt sein könnte, wäre die einsame Kopfhörerbuchse…andererseits wären es zwei Buchsen, würde jeder nach der 3 und 4 rufen…

bei 6 angeschlossenen Mikros?

Vielleicht kann man noch ein Sechseck anflanschen.

Für mich ist das Ding 'ne Katastrophe.

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Na bei 6 Mikros hat man das Teil wohl eher nicht mehr in der Hand, egal wie handlich es auch sein mag.

Einspruch stattgegeben.

Ich glaube ich hätte mich ernsthaft über die Option gefreut, per Modul mehr Buchsen hinzuzufügen. Dann könnte man nämlich wirklich nur mit einem Gerät und 4 Headsets losziehen und aufnehmen und hätte sogar ein bisschen Soundboard dabei.

Gibt es eigentlich schon Infos zum Preis?

Ich habe jetzt auch noch mal das hier geguckt:


Die weiteren Infos und die Einblicke in die Bedienung lassen mich dann doch etwas ratlos zurück. Denn intuitiv und einfach sieht das nicht aus, erst Recht wenn man das mit dem Teil von Rode vergleicht. Ich verstehe auch nicht, warum man nur mit 4 der 6 Inputs in der Podcast-App aufnehmen kann (sie sagen die Soundpads belegen Track 5 und 6), wenn man doch mit einem zusätzlichen Modul noch 4 zusätzliche Tracks aufzeichnen kann (10 insgesamt) – das Modul wird ja kaum zusätzliche DSP und Logik-Komponenten mitbringen, die dann erst die zusätzlichen Tracks möglich machen.

Alles in allem irgendwie nicht so richtig der große Hit in meinen Augen.

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Da ich mein H5 nur als portables Audio-Interface nutze, wenn ich mal nicht Zuhause bin, find ich die Idee mit der eingebauten App erstmal ganz cool. Auch das eingebaute Soundboard etc. aber dann fehlt wie angesprochene ein zweiter Monitoring Ausgang, USB-C (Wir haben 2020) und das generelle Design ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Ansonsten sicher ganz cool, als portables Setup. Derzeit komm ich mit meinem H5 aber noch ganz gut zurecht.

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Der Zoom H8 soll zum Preis von 520,84,- Euro (inkl. 16% MwSt.) ab August 2020 erhältlich sein.

Manual gibt’s noch nicht, aber https://www.zoom-na.com/sites/default/files/products/downloads/pdfs/E_H8_QuickGuide.pdf

Dafür kriegt man also auch einen Rodecaster Pro – der für Podcaster vermutlich das bessere Gerät ist. Der kann dann eben nicht die anderen fancy Recording Features vom H8, aber wenn ich nur Podcasten will, dann würde ich vermutliche den Rodecaster dem H8 vorziehen.

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Da ist schon einiges Gutes dabei.

Allerdings war das Ding in dem Moment für mich durch, wo er beim Podcast am Gain rumdrehen muss.
Die letzten Monate habe ich zu sehr genossen, genau das nicht mehr tun zu müssen.

Insgesamt wirkt das alles wie ein H6 auf Steroiden.

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Wer keine Soundpads braucht kann die Field-App verwenden, nur weil auf einem Button Podcast draufsteht würde ich mich da nicht zu sehr drauf fixieren.

Zu den Kopfhöhreranschlüssen:
Laut https://www.youtube.com/watch?v=P5OsX5LCa8c ist der Pegel des Line-Out einstellbar, da dürfte also ein zweiter Kopfhörer auch dran gehen.

Öhm ja, was denn sonst? Dass ein H8 eine Erweiterung der H-Linie ist liegt doch relativ nah.

Wenn man das Kernfeature der Handy-Recorder-Reihe nicht braucht kann der Rodecaster besser geeignet sein, ja :slight_smile:

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Ein Upgrade von meinem H6 zum H8 macht für mich wenig Sinn. Da bin ich beruhigt das ich mir den L-8 ausgelotet habe.
Ohne H6 wäre der H8 nicht uninteressant…

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Ich kann nicht glauben wie hässlich dieses Gerät ist.

Und was Zoom „Apps“ nennt, sind doch im Grunde nur ein paar Presets, oder? Finde das Produkt arg halbherzig; die paar Soundpads finde ich auf dem kleinen Display vollends überflüssig; da ist man mit angeschlossenem iPhone am alten X/Y-Aufsatz doch fast besser bedient.

Für Sound am Set sind die Anschlüsse super unpraktisch gesetzt, das passt in keine Tontasche. Außerdem keine Timecode-Anschlüsse, etc. H-Reihe eben, nicht F. Primär zielt das H8 also wirklich auf reines Field Recording und Podcasting ab.
Bei ersterem fallen mir wenig Situationen ein, bei denen ich mehr als 4 (respektive 6, mit Aufsatz) Mikros verwenden wollen würde. Also einfach das H6 für 200 Euro weniger nehmen. Wenn das doch der Fall sein sollte, dann wahrscheinlich bei einer Produktionsgröße, bei der man dann eh zu der F-Reihe oder ganz anderen Herstellern (SoundDevices, etc.) greifen würde, weil bessere Preamps.
Und fürs Podcasten mit sechs Teilnehmern… jou.
Dann eben doch eher Rodecaster oder per größerem Interface. Oder?? Hab zugegebenermaßen noch nie so eine große Ausnahmesituation gehabt, aber da stelle ich mir dann doch auch was schöneres vor, als diesen Vogelspinnenkorpus mit 6/8 XLR-Cthulu-Armen aus allen Enden auf dem Tisch liegen zu haben.

Verstehe einfach nicht, was der große Vorteil gegenüber dem H6 sein sollte. Und warum dafür nicht einfach mal ein paar geile, neue Firmware Updates kommen. Das steht doch immer noch bei der 1.2, oder?? Und Platz für Feinschliff in der Software wäre auf jeden Fall.
Oder meinetwegen auch eine H6N-Version, die dann bessere Steuerung und mehr Features bringt.

zwei mal Hi-Z ist vielleicht für Musik-Jams ganz cool.

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hahahaha ja! Shoot! seh ich auch so.