Das große Feuer im kleinen Sendegarten / Reisebericht eines #rc3-Reisenden

Warnung: Liebe LeserIn, es folgt ein langer Text, der einer durchnittlichen Podcast-Folge Konkurrenz machen könnte. Er soll Euch nicht langweilen, deshalb gibt es hier ganz altmodisch visuelle Kapitelmarken. Da ich Spoiler im Sinne von zuerst geschriebenen TL;DR-Abschnitte vermeiden möchte, ist das TL;DR dieses Textes am Ende. Falls Du also nicht den ganzen Reisebericht lesen möchtest, springe doch gleich zum Kapitel TL;DR am Ende dieses Textes.

Einleitung

Es war einmal vor gar nicht langer Zeit, da feierte das Volk der Nerds sein
großes Jahresfest. Es war ein großes Fest, das für viele neu war und entgegen
vieler Widrigkeiten sehr ausgiebig gefeiert wurde. Aber das ist eine andere Geschichte, die bereits großartig festgehalten wurde. Dies ist der Reisebericht eines Einzelnen und wie er zu diesem Fest reiste.

Aufbruchstimmung

Meine Reise begann bereits ein Jahr früher. Es war ein Jahr in dem man das große
jährliche Fest noch in gewohntem Rahmen mit vielen Wesen und auf engem Raum feiern durfte. Wie nach jeder dieser Zusammenkünfte gibt es eine Zeit der Wehmut und der Trauer, um den Verlust der großartigen Community und der großartigen Location.
In dieser Zeit also beschloss ich, auf jeden Fall am nächsten Jahres-Fest erneut teilzunehmen. Ich nahm mir vor, meine Vorfreude durch die Teilnahme an den weiteren kleineren Festen im dazwischenliegenden Jahr zu steigern. Leider wurde es in der Zwischenzeit jedoch undenkbar ein solches Fest erneut zu feiern. Kleinere Feste wurden leider abgesagt, andere fanden dennoch statt. Jemand hatte mit magischen Brieftauben, schnelle Boten die Fest-Gesellschaft zusammengeschlossen und es entstand eine Art zu feiern, die das Gefühl eines kleinen Festes wieder aufkommen ließ. Diese Feste entstanden mehrfach zu traditionellen Fest-Terminen z.B. an den Ostertagen aber auch noch ein paar mal später im Jahr. Einige von ihnen mündeten in einer scheinbar nie endenden Zahl von Veranstaltungen im Raum der Magie des Digital Verteilten Online Chaos.

Die Freude war groß, als die Brieftauben, Boten und Barden berichteten, dass auch
das Jahresfest in ähnlicher Art stattfinden sollte. Bereits im Vorfeld wurden hektisch kleinere Abzeichen (sogenannte Sticker) mittels Boten (Snail-Mail) von tollen, fleißigen, freiwilligen Wesen in großen Mengen unter das Volk verteilt. Die Freude war groß, selbst die sonst üblichen Eintrittsabzeichen (auch einfach „Bändchen“ genannt), die man zusätzlich zu den Schiffs-Karten erwerben konnte um in die große Welt des Festes zu gelangen, wurden durch nette Individuen erstellt.

So zog ich also aus, um mit dem Volk der Nerds zu feiern.

Hafen (Ticketsale)

Lange Schlangen bildeten sich am Hafen des Landes „Neu“, welcher die Überfahrt zu
einem kleinen Tal am Ende des großen Sees ermöglichen sollte, in dem das Fest stattfinde. Es herrschte lange Verwirrung unter den Angereisten, denn es gab zwar bereits Passierscheine (Ticket-Orders), die in Boots-Ticket (Tickets) umgetauscht werden sollten, aber von Seemännern und Booten war nichts zu sehen.

Hektisch wurden Brieftauben verschickt, Mitteilungen angeschlagen mit zweifelnden
Worten, ob der Passierschein vielleicht doch nicht ausreiche um mit einem Boot
übersetzen zu können. Viele hatten große Mühen auf sich genommen um an die
Passierscheine zu kommen, nachdem sie bei der ersten großen Verteilung (Die Geschichte des ersten Ticket-Sale) leer ausgegangen waren und ihre Passierscheine nur nach langem Warten und Bangen doch noch erhalten hatten.

Überfahrt (Tag 1)

Doch pünktlich zur angegebenen Zeit erschienen Boote am Horizont und die Menge begann sich mit den Booten auf den Weg zu machen. So setzte auch ich über und fand zu meinem großen Erstaunen keine kleine Welt, wie es die Barden und Boten vorhersagten, sondern ein ganzes Land, ja vielleicht sogar einen ganzen Kontinent.

Es überkam mich das Gefühl, das ich auch von früheren Jahresfesten kannte: ein großes beeindruckt sein von dem was hier geschaffen wurde, ein Gefühl des Respekts und von Dankbarkeit und das Gefühl, dass dieses Fest ein würdiger und toller Ersatz des „üblichen“ Jahresfestes sein wird.

Am ersten Tag war das Wetter in diesem Land noch sehr unwirsch und die vielen Reisenden liefen hektisch durcheinander. Auch die Straßen und Wege waren durch den Sturm teils durch Geröll und Teils durch Matsch unpassierbar. Realitätsverändernde Dämpfe zogen durch die Gassen. So konnte es passieren, dass
man mitten auf dem Weg ohne offensichtlichen Grund zusammenbrach und sich am Hafen wiederfand. Einige berichteten von dunklen Höhlen in denen sie teilweise neben
auf mysteriöse Art verstorbenen Katzen (die armen!) aufwachten und nur mit viel Magie
und Zauberei wieder an der anderen Seite des Seeufers aufwachten und sogar erneut
mit dem Schiff übersetzen mussten.

Noch schlimmer erging es manchem, der dem großen Ungeheuer begegnete dass auf den witzigen Namen Vier-Null-Vier hört. Ein schlimmes Wesen, welches nur durch
große Anstrengungen, Zaubertränke, Leid und Magie besiegt werden konnte. Manchen
(die in der hohen Kunst der Browser-Magie gewandt sind) gelang es sich in der Zeit
zurück zuversetzen und vor der Höhle des Ungeheuers aufzuwachen. Die meisten jedoch wachten wieder am Hafen auf.

Das Tal der wortgewandten Barden

In dieser schweren Anfangszeit also, fand ich mich in einem kleinen Tal wieder und
in der Mitte des Tals auf einer großen grünen Wiese, fand ich eine große Hütte,
die mit dem Wort „Sendezentrum“ beschriftet war. Von früheren Festen wusste ich,
dass dies eine große Gemeinschaft toller und freundlicher Wesen ist, die sich dem
wortgewandten Bardentum (man nennt sie auch PodcasterInnen) hingeben. Dieses verteilen sie mit Hilfe von magischen Geräten durch den (RSS-)Äther in die weite Welt.
(Kleine künstliche, katzenähnliche Wesen fangen diese Aussendungen auf und sprechen/singen dem geneigten Besitzer die Inhalte vor (die Pod-Katz-sche*R, kurz Pod-Katzen).

So eilte ich also, flüchtend vor dem vier-null-vier-Monster und den Realitäts-verändernden Dämpfen, hinein die Hütte. In dieser standen viele Tische, eine Bühne existierte, ein Raum in dem man sich dem Konsumieren des wortgewandten Bardentums hingeben konnte (Podcast-Showroom). Ein Mitteilungsbrett lud zum Schreiben ein und es existierte ein Ort, an dem PatInnen geneigte Neulinge in die hohe Kunst des Bardentums einführen sollten (PatInnen-Tisch).

der kleine Sendegarten

In der Mitte der Hütte hatte jemand einen großen Platz gelassen und die Wiese des
umgebenden Tales schien durch. Jemand hatte dort ein Feuer entzündet und rund um
das Feuer einen Garten angelegt. Wie ich gleich erkannte, war dieser zu Ehren eines
großen Gartens weiter draußen im grünen Tal angelegt worden, der sich „Sendegarten“
nennt und sich liebevoll, regelmäßig um neue und alte Blüten des wortgewandten
Bardentums kümmert. (Ihr könnt den Gärtnern mit euren magischen Pod-Cat-sche*R Wesen übrigens regelmäßig beim Gärntern zuhören.)

Das große Feuer

Nur leider schien keiner in der Hütte zu sein. Sie war aufgeräumt, schön eingerichtet
und vor allem: leer.

Müde vom schweren Weg, setzte ich mich dennoch ans Feuer. Während ich so alleine
in die Flammen schaute, erschienen andere Wesen am Feuer und schauten mich verwirrt an. Wieso man denn im Feuer erscheine, wo man doch gar nicht am Feuer säße, wollten sie wissen. Ich wusste es auch nicht, war aber sehr froh anscheinend doch nicht alleine zu sein.

Die am Feuer versammelten fanden heraus, dass das Feuer vom Himmel und den dort
ansässigen Infrastruktur-Engeln an diesen Platz gebracht wurde und dass es ein
magisches Feuer war. Anscheinend hatte sich beim Entzünden des Feuers durch einen
magischen Spruch ein Fehler eingeschlichen, wie er auch dem ein oder anderen Barden manchmal passiert. Das Feuer versetzte Wesen in unterschiedliche Dimensionen. (Völlig harmlos übrigens: wie schwedische Wissenschaftler nach randomisierten-doppelkornblind Studien herausgefunden haben, ging eine anhaltende Wirkung nicht über den Placebo-Effekt hinaus.)

Da es wie bereits berichtet vor dem Tal sehr unwirtlich war, verbrachte ich also
den ersten Tag an dieser Feuerstelle und unterhielt mich mit den wenigen anderen,
die auch erkannt hatten, dass am magischen Feuer eine große Menge anderer Wesen waren, obwohl man selbst scheinbar alleine in einer Hütte saß.

Die Nacht des großen Wunders

Irgendwann legte ich mich zur Nachtruhe und wachte am nächsten Tag nicht etwa in
der Hüttesondern wieder am Hafen auf (der mittlerweile liebevoll „Lobby“ genannt
wurde).

In der Nacht aber war ein Wunder geschehen. Mächtige Magier hatten die Ungeheuer
und Dämpfe aus der Welt vertrieben und sogar das vier-null-vier-Monster wurde
nur noch gelegentlich gesehen. Es löste nur noch ein kleines Schmunzeln aus, wenn
man es traf und konnte mittels der erlernten Browser-Magie meist leicht besiegt
werden.

Die Welt wurde voller. Jeder Reisende sah andere Reisende. Man erkundete die Welt,
traf andere Wesen, tauschte Erfahrungen zum ersten Festtag aus. Große, tolle,
neue Orte fanden sich aber irgendwie fehlte etwas.

Die Magie des Feuers

Das große Feuer im kleinen Sendegarten und seine magische Wirkung hatten zugeschlagen. Wenn auch das Dimensions-Verschieben folgenlos blieb, so verband das Feuer scheinbar doch die um es herum sitzenden Wesen mit einem unsichtbaren Band.

So kehrte ich also zurück zu dieser kleinen grünen Stelle in der Sendezentrumshütte.
Und siehe da, alte Bekannte und neue Gesichter tummelten sich um das Feuer und man konnte sie sogar in der Hütte erkennen.

Expeditionen ins Land "Neu"

So saßen wir also und tauschten Erfahrungen aus über das große Land „Neu“. Expeditionen brachen auf, um ferne Orte zu erkunden und unterhielten die am Feuer versammelten, wenn sie nach einiger Zeit zurückkehrten mit begeisterten Berichten ihrer neuen Entdeckungen. Schnell stellte sich heraus, dass nicht immer alle Teilnehmer der Expeditionen (da sie ja auf Entdeckungsreise waren) die Geschichten am Feuer hören konnten, was ab und an zu großer Enttäuschung führte.
Es häuften sich die Fälle in denen die Geschichten erneut wiederholt wurden mussten, für Neuankömmlinge und Expeditions-Rückkehrer.

Die Entdeckung der Feuermagie

Dann jedoch kam ein erfahrener Magier ans Feuer und berichtete, dass man die
Dimensions-verändernde Eigenschaft des Feuers auch wohlwollend beschwören und
für gute Dingen nutzen könne. Es gäbe eine Möglichkeit, in einer anderen Dimension am Feuer zu sitzen und gleichzeitig in dieser zentralen Dimension das Neu-Land erkunden zu können. Mutige Reisende trauten sich die beschwörenden Handbewegungen durchzuführen. Ein Raunen ging durch die Anwesenden als dieser direkt von seinen Erfahrungen außerhalb der Sendezentrumshütte erzählte, obwohl er doch scheinbar mit allen am Feuer saß.
Das Raunen währte jedoch nur kurz und wurde von einem hohen Schrei unterbrochen,
als die dem Zaubernden am nächsten Sitzenden erschreckt hoch fuhren. Seine Gestalt
war nun erneut nicht mehr am Feuer zu sehen. Nach kurzer Verwirrung merkte man, dass es nur ein ähnlicher Feuer-Effekt des Vortages war, welcher ja erwiesener maßen harmlos war. So geschah es also, dass viele den Feuerzauber nutzten und die Expeditionen nun vom Feuer aus gesteuert in die Welt aufbrachen. Das Wort verbreitete sich in der Welt und besonders unter den wortgewandten Barden.
Der kleine Sendegarten in der Sendezentrumshütte sah wieder verlassen aus, aber
um das Feuer tummelte sich nun eine große Festgemeinde und entdeckte die Welt.
Immer mal wieder setzte sich jemand zufällig an das scheinbare leere Feuer und
fand sich staunend und häufig auch zum Weglaufen verängstigt, inmitten einer
großen Festmenge wieder, die den Neuankömmling herzlich willkommen hieß.

Die wunderbare Welt des Moin!

Einer der Orte, die auf den Reisen entdeckt wurden, ist mir in besonderer Erinnerung
geblieben. Auch weil er daraufhin noch oft von Expeditionen besucht wurde. Alle Neuankömmlinge am Feuer wurden eingeladen ebenfalls an einer Expedition an
diesen Ort teilzunehmen. Es fand sich eine große Fangemeinde unter den Feiernden.

Die Rede ist von den Expeditionen in die Welt „Moin!“. Weit entfernt und vom Tal der
wortgewandten Barden nur auf verwinkeltem Wege zu erreichen, fand man sich am Ziel seiner Reise in einer Miniatur-Stadt, die einige - sicherlich nicht ohne Grund -
an reale Orte im Norden Deutschlands erinnerte. Der Ort war riesig, verwinkelt
wie eine Kleinstadt und sehr sehr detailliert. Die zu entdeckenden Attraktionen
waren zahlreich und abwechslungsreich. Viel Fisch wurde verkauft und auch sonst
gab es Vieles zu Entdecken. Auch unter Reisenden häufig gemachte Referenzen wurden hervorragend wiedergegeben.

Trigger-Warnung: Der nachfolgende Satz könnte einen Ohrwurm auslösen:
Es sollen an dieser Stelle nur die vier magischen Worte „Never“, „gonna“, „give“
und „you“ festgehalten werden, um eine Idee einer solchen Referenz zu bekommen.

Labyrinthe wurden gefunden und so manch einer konnte sich nur durch die am ersten
Tag gemachten magischen Tricks im Umgang mit dem vier-null-vier-Monster aus
den Tiefen des Labyrinths retten.

Schiffe konnten entdeckt werden und brachten den Reisenden in fremde Welten.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Erschaffer dieser großartigen Welt!
Wir haben euch viele schöne Stunden zu verdanken, viele Reisende zu euch geführt
und fast einen Fanclub gegründet. Thanks for all the fish!

Die große weite Welt

Die großen Expeditionen berichteten, dass sich die Welt in konstanter Veränderung befand. Die Welt-Erbauer wurden nicht müde, neue Weltenteile zu erschaffen. Viele Expeditionen entdeckten fortlaufend neue interessante Orte. Erinnerungswürdige Expeditionstitel sind sicherlich:

  • Die unglaubliche Reise in die Unterwelt des CERTs
  • Die große Reise durch den Himmel
  • Die Geschichte von „Liebling ich habe den Engel geschrumpft!“ in der Waschstraße der Angelkitchen
  • Das große Toiletten-Party-Revival
  • Das Land der Aufgehenden Lobby-Sonne
  • Die Welt der Häcksen
  • Die fliegenden Teppiche der DigitalCourage
  • Das weit verzweigte, welt-umspannende Kamin-Schnell-Transport-System
    und so weiter und so weiter.

Please contribute

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt: Liebe LeserIn, wenn Du auch Erfahrungen teilen möchte, hinterlasse doch bitte einen Reisebericht in Form eines Kommentars.

Sendezentrumserweiterungen

Auch die Welt des Sendezentrums erfuhr Veränderungen. So nahm die Anzahl der zu
hörenden Barden-Beiträgen konstant zu. Niedliche, kleine, verkükte Wesen eroberten die Welt zwischen diesen Beiträgen und bereicherten die Sendezentrumshütte durch vergnügtes Piepen.

Badges

Nach einer Zeit geordneten Feierns des Chaos, brachten Reisende das Wort, dass
Besuche in fremden Welten und dort vergebende Quests zu Auszeichnungen führten,
die man sich an sein Reise-Outfit heften konnte. Sie wurden „Badges“ genannt und
zuerst nicht so sehr beachtet. Jedoch klebten diese an besonders engen Stellen des Weges automatisch an der Reise-Kleidung fest, so dass man sich nach einiger Zeit in der Situation wiederfand, dass sich noch leere Stellen an der Reise-Kleidung fanden. Diese galt es durch neue Badges zu schließen. Und so hatte man sich, ohne es gewollt zu haben, der großen Suche nach den Badges angeschlossen. (Diese Suche ist vergleichbar mit der Suche nach passenden Stickern, wenn auf dem Laptop-Deckel noch etwas Schwarz oder Grau zu erkennen ist oder gar ein leerer, neuer Deckel vor einem liegt.)

Das Rauschende Fest

Auch am Feuer wurde das Fest immer rauschender. Flachwitze wurden getauscht, gebende Blicke in das Feuer gelenkt. Spontane Besuche aus den fernen Herald-Landen wechselten sich ab mit Treffen der Hai-Society und anderen tierischen Besuchern, die ab und an auf die verfliegende Zeit hinwiesen.

Das Omen

Und nach vier langen Festtagen wurde die Kunde des anstehenden Weltuntergangs
verbreitet. Und wie es leider auch Abseits der Festwelt allzu oft so ist, wurde
diese Kunde erstmal nicht ernst genommen und nicht für wahr genommen. Demonstrationen wurden organisiert und Gerüchte machten die Runde, dass die Welt doch noch zu retten sei. Und so kam es, dass auch in der letzten Stunde der Welt eine stetig wachsende Zahl von Feiernden das Fest erneut zu einem letzten Höhepunkt brachten, während am Hafen schon Teile der Welt auf Frachtschiffe verladen und abtransportiert wurden.

Der Weltuntergang

Der Zeitpunkt des angekündigten Weltuntergangs kam und ging. Wurde die Welt etwa
doch gerettet? Die kurze Hoffnung wurde von plötzlich einsetzender Dunkelheit abgelöst. Das Land „Neu“, so schnell wie es mich in seinen Bann zog, war verschwunden.

Das Ende?

Alleine, zurück zu Hause. Wie konnte das so schnell passieren? Es hatte doch erst
angefangen. Kurz kam die Angst vor der Krankheit, die auch in den letzten Jahren nach dem großen Fest der Nerds die Runde gemacht hatte und unausweichlich schien: Kongress-Entzug!

Die Rückkehr des Feuerzaubers

Doch halt! Angst ist ein schlechter Berater und hatte nicht ein Reisender was von
einer Hintertür erzählt? Konnte man nicht die Magie des Feuers beschwören ohne
die Reise über den Lobby-Hafen zu machen? Einige kurze, schnelle Beschwörungen
später: Tatsächlich! Die Magie des Feuers: sie funktionierte noch. So saß ich also
am Tag nach der Reise (der unsägliche Tag 5, der Tag an dem traditionell zu allem
Überfluss auch noch das Jahr endet…) wieder am Feuer und wartete…
Und das Wunder geschah, andere Reisende erschienen im Feuer, die Geschichten des
großen Feuers im kleinen Sendegarten wurden weiter ausgetauscht. Das Fest es ging weiter!

Die Wiederentdeckung der Welt

Es kam sogar noch besser: An einem der Eingänge in die real existierende, große Welt
der wortgewandten Barden, steht ein großes Tor: das Sendegate. Es dient als Markthalle, Forum, Dokumentationszentrum und Austauschs-Ort für viele Bewohner der Welt.

Vielleicht stehst Du sogar gerade in dieser Welt und liest diesen Reisebericht.

Jedenfalls fand eine MagierIn in der Sammlung der Nachrichten einen Zauberspruch der den Zugang zur Sendezentrumshütte wiederherstellte. Es herrschte große Freude, denn alles war noch an seinem Ort. Der Weltuntergang hatte keinen bleibenden Schaden hinterlassen. Auch die Küken piepsten noch glücklich vor sich hin.

Nur das Feuer, es war erstarrt. (Nach einiger Zeit wurde Kunde aus der Welt der Infrastruktur-Bauer erhalten, dass die Erstarrung bald gelöst werden kann. Ein Magier sei bereits informiert…)
Mit der Zeit fanden weitere den Weg zurück in diese kleine Welt und auch Zaubersprüche für Zugänge zu anderen Welten wurden schon entdeckt. Auch zur großen Freude der Moin!-Fans.

Die Endlichkeit des Feuerzaubers

Leider ereilte uns erneut schlechte Kunde in Form einer magischen Brieftaube. Sie
kündigte das Ende des ursprünglichen Feuerzaubers an: Der Feuerzauber verliert am 05.01.21 seine Magie. Erneut machte sich großer Schrecken breit.

Aufruf

Nun ist es an Dir liebe LeserIn und an uns allen, den Feuerzauber durch einen Neuen
zu ersetzen.

Die Idee ist das große, zur Zeit erstarrte Feuer im kleinen Sendegarten der wiederentdeckten Welt weiterzunutzen. Dieses führt nämlich zu einem anderen magischen Feuer, welches etwas permanenter ist und auch durch einen Feuerzauber der Kategorie jitsi.org entzündet werden kann.

Schaut also ab und zu mal vorbei in der Welt der Sendezentrumshütte, am großen
Feuer im kleinen Sendegarten, um euch miteinander auszutauschen, die Zeit miteinander zu verbringen oder gemeinsam Eurer Pod-Katze zu lauschen, wie sie z.B. die Geschichten der Gärtner des großen Sendegartens erzählt.

Hier nochmal der Zauberspruch, der Euch in diese Welt führt:
Headset auf, Kamera an, Ton an

Dankeschön!

Als Abschluss möchte ich noch sagen, dass ich als Reisender und Fremder mich an Tag 1 in eben jenen Garten an besagtes Feuer setzte. Im Laufe der Tage habe ich eine große Zahl netter Menschen kennengelernt. Mit einigen habe ich große Expeditionen erlebt. Mit anderen habe ich bereits neue Abenteuer in dieser „normalen“ Welt begonnen oder verabredet.

Ich würde mich freuen, wenn ich weiterhin Teil Eurer großartigen Community sein könnte, ihr fehlt mir bereits, sobald ich das Feuer für dieses reale Leben verlassen muss. Bleibt so wie ihr seid! Pflegt weiterhin das wortgewandte Bardentum! Ihr seid Klasse!

Auf Wiedersehen im Sendezentrum!

Euer Jandalf

TL;DR

Die Welt des Sendezentrums lebt weiter. Ihr findet das Sendezentrum und das große Feuer im kleinen Sendegarten unter dem Link https://bit.ly/sendezentrum2021. Es würde mich freuen, viele von Euch dort (wieder) zu treffen.

Auf Wiedersehen im Sendezentrum!

Euer Jandalf

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Kleine Ergänzung: Leider funktioniert Workadventure gerade nicht, da dort ein Zertifikat abgelaufen ist. Das Issue zu dem Thema findet ihr hier: https://github.com/thecodingmachine/workadventure/issues/539

Ich denke das wird in den nächsten Tagen von den Entwicklern behoben werden und ab dann funktionieren die Links zu play.workadventu.re auch wieder.

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Läuft wieder!